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Zwei Personen mit Sicherheitsweste, Helm und Handschuhen schaufeln mit Schaufeln Erde vom Straßenrand weg. Im Hintergrund stehen weitere Personen und ein Baumaschinengerät
© Photographee.eu | stock.adobe.com

Italien: Startschuss für die „Hochburg der Sicherheit“ in Rimini

Neues Sicherheitsquartier und großer Stadtpark bis 2030

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Italien San Marino Vatikan Hochbau/Baustoffe
10.07.2026

Im Rahmen des sogenannten Plans für Öffentliche Immobilien in der Stadt (Piano Città degli Immobili Pubblici) setzt Rimini gemeinsam mit der Agentur für Staatseigentum (Agenzia del Demanio) auf die Neugestaltung des ehemaligen Kasernengeländes Giulio Cesare und will damit sowohl den Sitz von Organen der Öffentlichen Verwaltung und Sicherheit an einem Ort konzentrieren sowie durch die Schaffung eines ausgedehnten Parks der Bevölkerung einen neuen und durchdachten Erholungsraum bieten.

Die Anlage, firmiert vom internationalen Architekturstudio Settanta7, wird auf einer Fläche von 70.000 m2 entstehen und Gebäude für die Unterbringung der Präfektur, der Polizeidirektion, der Staatspolizei, der Finanzpolizei, des Luft- und See-Einsatzkommandos (ROAN) und für das Kommando der Carabinieri beherbergen. Weiters ist auch die Errichtung von 46 modernen und funktionalen Wohnungen für die Staatsbediensteten geplant.

Bei Bau und Ausstattung wird auf Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz gesetzt. Die neuen Gebäude werden den nZEB-Standard (nearly Zero Emission Building) erfüllen. Das Investitionsvolumen liegt insgesamt bei über 76 Millionen Euro und die Fertigstellung der Anlage ist bis 2030 geplant.

Der neue öffentliche Park wird mit 680 Bäumen auf 41.000 m² angelegt und von rund 3 km Spazierwegen und 2 km Radwegen durchzogen. Vorgesehen sind Rastplätze, Ladepunkte für Geräte sowie zwei Hauptachsen – eine mit Anbindung an städtische Knotenpunkte, die andere Richtung Meer.

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