Kirgisistan: Neuer Wirtschaftsbericht
Wirtschaftslage, besondere Entwicklungen, Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich
Lesedauer: 1 Minute
KirgisistanHighlights
- Starkes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum und positiver Ausblick
- Hohe Goldpreise und Remissen bringen Devisen ins Land
- Starker Anstieg des Handels mit Russland u.a. Ländern seit Kriegsbeginn in der Ukraine
- Zahlreiche politische und wirtschaftliche Herausforderungen müssen gemeistert werden
- Chancen für österreichische Unternehmen v.a. bei Großprojekten und Projekten mit internationalen Finanzierungen
Aktuelles aus der kirgisischen Wirtschaft: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum
Die kirgisische Wirtschaft hat sich in den Jahren seit der Unabhängigkeit positiv entwickelt und wuchs von 1993 bis 2025 durchschnittlich um 2,94 % pro Jahr. Zwar verzeichnete das Land im Jahr 2020 infolge der weltweiten COVID-19-Pandemie einen wirtschaftlichen Einbruch von 7,1 %, allerdings erfolgte in den darauffolgenden Jahren eine beeindruckende Erholung und die Wachstumsraten erreichten in 2024 +11,5 % , 2025 11,1 % und auch für 2026 werden beachtliche 6,6 % an Wachstum prognostiziert.
Das hohe Leistungsbilanzdefizit des Landes besteht aber weiterhin (2025: -23 %) und ist Ausdruck der Importabhängig des Landes (z.B. Treibstoffe, Lebensmittel, Maschinen). Dies ist zwar ein hoher Wert, jedoch hatte es 2023 noch -45,5 % des BIP betragen und die hohen Goldpreise und Remissen von Arbeitsmigranten finanzieren das Defizit. Einige Faktoren trüben die Dynamik, darunter die anhaltenden Auswirkungen des Ukraine- und Iran-Krieges, niedrige internationale Währungsreserven sowie eine volatile globale Konjunktur.