Namibia positioniert Walvis Bay als Drehscheibe für Handel
Trans-Kalahari- und Zambezi-Korridore sollen modernisiert werden
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Namibia Logistik Maritime Industry SchienenverkehrNamibia treibt seine Strategie voran, sich als führender Logistikstandort im südlichen Afrika zu positionieren. Verkehrsminister Veikko Nekundi kündigte an, die Modernisierung der Trans-Kalahari- und Zambezi-Korridore zu beschleunigen.
Die Regierung verfolgt damit das Ziel, Walvis Bay als bevorzugte Alternative zu anderen regionalen Häfen und Transportkorridoren zu etablieren. Vor allem Unternehmen in Botswana, Sambia, Simbabwe, der Demokratischen Republik Kongo und weiteren Binnenstaaten sollen von effizienteren Transportwegen und einer verbesserten Anbindung an internationale Märkte profitieren.
Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist die geplante Trans-Kalahari-Eisenbahnverbindung zwischen Botswana und Namibia. Das Projekt mit einem geschätzten Investitionsvolumen von mehr als 16 Milliarden US-Dollar soll die rohstoffreichen Regionen Botswanas direkt mit Walvis Bay verbinden und Transportkosten senken. Die Machbarkeitsstudie befindet sich in der Schlussphase, der Baubeginn ist derzeit für 2027 vorgesehen.
Parallel dazu baut Namibia seine bestehenden Korridore kontinuierlich aus. Die Walvis Bay Corridor Group meldete zuletzt Rekordwerte beim Frachtaufkommen, was die wachsende Bedeutung des Landes als regionales Logistikdrehkreuz unterstreicht. Die Entwicklung erfolgt zudem im Einklang mit dem Ziel, die wirtschaftliche Integration innerhalb der SADC-Region weiter zu fördern und Handelsströme effizienter zu gestalten.
Die geplanten Infrastruktur- und Logistikausbauten eröffnen Geschäftschancen für österreichische Unternehmen in den Bereichen Transport, Logistik, Eisenbahntechnik, Hafeninfrastruktur, Digitalisierung von Lieferketten sowie Zoll- und Lagerlösungen. Auch Anbieter von Umwelttechnologien, Ingenieurdienstleistungen und Ausrüstung für Rohstoff- und Handelskorridore können von den geplanten Investitionen profitieren. Namibia entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Zugangspunkt für den Handel im südlichen Afrika.
Die Aufwertung von Walvis Bay zum regionalen Handels- und Logistikzentrum schafft neue Chancen für österreichische Unternehmen entlang internationaler Lieferketten. Wenn Sie Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen Infrastruktur, Logistik, Transport oder industrielle Dienstleistungen im südlichen Afrika prüfen möchten, steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg gerne zur Verfügung.