Nordmazedonien setzt auf intelligente Straßen
Gesetzesänderungen ebnen den Weg für moderne Verkehrssysteme
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Nordmazedonien treibt die Modernisierung seiner Straßeninfrastruktur voran und schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung intelligenter Verkehrssysteme (Intelligent Transport Systems – ITS). Wie Vizepremierminister und Verkehrsminister Aleksandar Nikoloski mitteilte, werden derzeit fünf Gesetze angepasst, um die Installation entsprechender Systeme auf den Staatsstraßen zu ermöglichen. Das Vorhaben ist Teil der Reformagenda und wird in enger Zusammenarbeit mit der Delegation der Europäischen Union in Nordmazedonien umgesetzt.
Das Projekt wird umfassend finanziell und technisch unterstützt. Neben der Zusammenarbeit mit der Weltbank erhält Nordmazedonien einen Zuschuss in Höhe von 13 Millionen Euro aus der Wachstumsfazilität für den Westbalkan (EU Growth Facility).
Die Mittel sind für die Einführung intelligenter Verkehrssysteme entlang des Paneuropäischen Verkehrskorridors X vorgesehen. Nach Angaben des Verkehrsministeriums befindet sich das Verfahren mit den internationalen Partnern kurz vor dem Abschluss.
Die intelligenten Verkehrssysteme sollen den Verkehrsfluss optimieren, die Verkehrssicherheit erhöhen und den Fahrkomfort verbessern. Mithilfe von Echtzeitinformationen werden Verkehrsteilnehmer frühzeitig über Staus, Unfälle oder andere Verkehrsbeeinträchtigungen informiert. Dadurch sollen Reisezeiten verkürzt, die Effizienz des Straßenverkehrs gesteigert und gleichzeitig die CO₂-Emissionen reduziert werden.
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