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Drei Personen in orangen Arbeitsoveralls und Helmen in Vogelperspektive stehen zwischen schräg geneigten Solarpanelen
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Sambia setzt verstärkt auf Solarenergie für die Industrie

Abhängigkeit von Wasserkraft soll reduziert werden

Lesedauer: 1 Minute

Sambia Energiewirtschaft Erneuerbare Energien
25.09.2026

Sambia verstärkt den Ausbau erneuerbarer Energien und setzt dabei zunehmend auf Solarenergie, um die Stromversorgung von Industrieunternehmen zu sichern. Hintergrund sind wiederkehrende Stromengpässe, die insbesondere energieintensive Branchen wie Bergbau, Landwirtschaft und verarbeitendes Gewerbe belasten. 

Das Land ist traditionell stark von Wasserkraft abhängig. Dürreperioden und sinkende Wasserstände in wichtigen Stauseen haben jedoch in den vergangenen Jahren die Verwundbarkeit dieses Systems offengelegt. Die zambische Regierung verfolgt daher das Ziel, die Energieversorgung breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von einzelnen Energiequellen zu reduzieren. 

Im Mittelpunkt der aktuellen Entwicklungen steht ein neues Solarprojekt mit einer Kapazität von 67 MW in der Zentralprovinz des Landes. Der erzeugte Strom soll vor allem industriellen Großverbrauchern zur Verfügung gestellt werden und damit dazu beitragen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der bestehenden Stromknappheit zu begrenzen. Das Projekt soll an das nationale Übertragungsnetz angeschlossen werden und die Versorgung wichtiger Industriezentren verbessern. 

Die Regierung hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2031 soll die installierte Stromerzeugungskapazität des Landes deutlich steigen. Solarenergie spielt dabei eine Schlüsselrolle. Bereits in den vergangenen Jahren wurden mehrere größere Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen, darunter Projekte mit 50 MW, 100 MW und 136 MW Leistung. Diese Investitionen tragen dazu bei, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Energiewende im Land voranzutreiben. 

Mit dem konsequenten Ausbau der Solarenergie positioniert sich Sambia als einer der dynamischsten Märkte für erneuerbare Energien im südlichen Afrika. Die laufenden Projekte sollen nicht nur die Energieversorgung verbessern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärken und die Grundlage für weiteres wirtschaftliches Wachstum schaffen.  

Für österreichische Unternehmen ergeben sich insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Bergbauzulieferungen, Wasser- und Umwelttechnik sowie Landwirtschafts- und Lebensmittelverarbeitung interessante Marktchancen in Sambia. Das starke Wachstum des Strombedarfs und die zunehmenden Investitionen in Solarenergie schaffen Nachfrage nach technischen Lösungen, Anlagen, Speichersystemen und Know-how. Auch im Bereich der Wasseraufbereitung und nachhaltigen Infrastruktur bestehen aufgrund des Investitionsbedarfs gute Geschäftsmöglichkeiten für österreichische Anbieter 

Österreichische Unternehmen, die sich für Solarenergieprojekte in Sambia interessieren, können sich an das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg wenden. Wir informieren Sie gerne zu den aktuellen Entwicklungen.