Serbien: Grenzblockaden aufgehoben
Transport- und Logistikbranche erwartet sich eine rasche Lösung
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Serbien Nahrungsmittel/Softdrinks LogistikAm Freitag, 30.1.2026 um 15.00 wurden bekanntlich alle Grenzblockaden an den serbischern Grenzen wieder aufgehoben.
Am 3.2.2026 haben sich Vertreter der EU-Kommission und Minister der Westbalkan-Staaten zu einem Treffen über die Aufenthaltsbeschränkung von Berufskraftfahrern aus Drittstaaten im Schengen-Raum versammelt.
Die EU-Kommission bestätigte die Dringlichkeit des Problems und kündigte die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für Februar 2026 an, die ein pragmatisches Übergangsmodell erarbeiten soll und wird täglich mit den Botschaftern der Westbalkan-Staaten in Brüssel kommunizieren. Im Rahmen des Treffens wurde eine spezielle Vorgangsweise für Kontrollbehörden der Schengen-Staaten vorgeschlagen.
Vertreter der Frächter aus Serbien und Bosnien-Herzegowina warnten jedoch heute, dass bei fortgesetzten Festnahmen und Abschiebungen der LKW-Fahrer neuerliche Proteste und Grenzblockaden nicht ausgeschlossen seien.
Falls keine Lösung gefunden wird, wird es ab 10.4.2026 für alle (!) serbischen LKW Fahrer nicht mehr möglich sein in die EU zu fahren, da danach bereits alle LKW Fahrer gegen die 90/180 Regel verstoßen würden.
Die Logistikbranche hatte eindringlich davor gewarnt, dass die Kombination aus verpflichtender biometrischer Erfassung, der automatisierten Kontrolle der 90/180 Tage Regel sowie dem Fehlen jeglicher Sonderregelungen für Berufskraftfahrer zu massiven Engpässen im Warenverkehr führen wird.
Transportunternehmer befürchten dadurch erhebliche Verzögerungen, Störungen der Lieferketten und weitreichende wirtschaftliche Belastungen für die gesamte Region und insbesondere große negative Auswirkungen für EU- Unternehmen, die in Drittländern produzieren (lassen) bzw. aus diesen Zulieferungen haben.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das AußenwirtschaftsCenter Belgrad.
Stand: 04.02.2026