Südafrika: Ausbau der Energieerzeugung in Richards Bay
Energie-Offensive – Milliardenprojekte gegen lokale Stromknappheit
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Die Stadt Richards Bay in der südafrikansichen Provinz KwaZulu-Natal (KZN) entwickelt sich mit der Richards Bay Industrial Development Zone (RBIDZ) zum Knotenpunkt für Industrie und Energie. In die RBIDZ sind bereits Investitionen in Höhe von 244 Mrd. Rand in Pipelines geflossen, wovon 185 Mrd. Rand der Energieerzeugung dienen.
CEO der RBIDZ Thabane Zulu hat auf der KZN Energy Indaba Konferenz verkündet, dass noch in diesem Geschäftsjahr vier Energierezeugungsprojekte im Ausmaß von 5950MW zur Implementierung genehmigt werden sollen, davon sollen 800ME durch Windkraftanlagen erzeugt werden. Das soll der lokalen Energieknappheit entgegenwirken und den Bedarf von über 6700MW decken.
Laut Zulu wird die RBIDZ das größte Einzelinvestment in KZN werden, sobald das Erdgas-zu-Strom-Programm voranschreitet. Richards Bay sei der ideale Platz, umd die lokale Wirtschaft voranzustreiben, sodass auch in Zukunft ein anderes 4GW-Projekt geplant sei.
Laut dem Department für ökonomische Entwicklung in KZN seien für einen florierenden Wirtschaftsstandort drei Säulen wichtig: Öffentlich-private Partnerschaften für Kapitalaufbringung und Innovation, funktioniernde Gemeinden mit effektiven Sevices und eine zuverlässige zwischenstaatliche Koordinierung, um Engpässe zu vermeiden und Infrastrukturmaßnahmen aufeinander abzustimmen. Jede dieser Säulen soll in der Region vorangetrieben werden, um das Projekt bestmöglich umzusetzen.
Der Premierminister von KZN, Thami Ntuli, erachtet Energie als essentiell für Industrie, Maufaktur, Handel sowie private Haushalte und öffentlichen Dienst. Ohne zuverlässige und günsitge Energie würden die ökonimische Aktivität und Wachstum ins Stocken geraten sowie weniger Investitionen getätigt werden.
Außerdem wurde eine Absichtserklärung zwischen der RBIDZ und dem Zulululand Enery Terminal unterzeichnet, um eine Gas-Infratruktur zu entwickeln, die LNG-Importe am Hafen von Richards Bay unterstützen soll. Im Fokus stehen dabei eine bessere Verteilung an lokale und nationale Abnehmer sowie die Prüfung der Einrichtung einer Gasmessstation, um die Weiterleitung an Pipelines von Drittanbiertern zu erleichtern.