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Auf einem Tisch stehen bzw liegen direkt nebeneinander: Münzstapel, verstreute Münzen, ein hölzernes Prozentzeichen, ein hölzerner Pfeil nach oben
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Südafrika: Projekt zur Förderung von Infrastruktur- und Industrieprojekten

Zusammenarbeit von African Export-Import Bank und Development Bank of Southern Africa

Lesedauer: 1 Minute

Südafrika Energiewirtschaft Verkehrsinfrastruktur/Tiefbau Banken/Versicherungen
05.10.2026

Im September 2026 haben die African Export-Import Bank (Afreximbank) und die Development Bank of Southern Africa (DBSA) das „Joint Project Preparation Facility (JPPF) Framework Agreement“ beschlossen. Dieses ermöglicht es den beiden Institutionen bis zu US$ 10 Millionen zur Vorbereitung wirkungsvoller, handelsfördernder Infrastruktur- und Industrieprojekte in Südafrika und in der gesamten Region beizusteuern.

Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Institutionen gemeinsam Projekte initiieren, prüfen und priorisieren. Außerdem unterstützen sie die technischen, finanziellen und rechtlichen Maßnahmen, die erforderlich sind für die Beseitigung von Hindernissen für die Bankfähigkeit derartiger Projekte. Zu den vorrangigen Sektoren zählen: Energie und Strom, mit einem besonderen Fokus auf die Energiewende, Transport und Logistik, Informations- und Kommunikationstechnologie, die Aufbereitung strategischer Mineralien, sowie weitere gemeinsam vereinbarte Sektoren die im Einklang mit nationalem, regionalem und kontinentalen Entwicklungsprioritäten stehen.

Der Schwerpunkt liegt auf handelsfördernder Infrastruktur, industrieller Entwicklung und exportorientierten Initiativen in Südafrika, sowie der gesamten Region des südlichen Afrikas. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Ausweitung auf andere afrikanische Länder, die von beiderseitigem strategischem Interesse sind.

Mrs. Kanayo Awani, die Executive Vize-Präsidentin für innerafrikanischen Handel und Exportförderung bei der der Afreximbank betont, dass Afrikas infrastrukturelle Herausforderungen, nicht nur das Resultat aus geringem Kapital darstellen, sondern auch aus mangelnden Projekten, die den von den Investoren und Kreditgebern geforderten Standards entsprechen.

Durch die JPPF Initiative erhofft sie sich eine Lösung dieses Problems. Im Rahmen der Zusammenarbeit von den beiden Institutionen wird die Expertise von DBSA in den Bereichen Infrastrukturentwicklung mit den Handels und Industrialisierung Mandanten von Afreximbank kombiniert. Dadurch kann dazu beigetragen werden, vorrangige Projekte vom Konzept zu fertigen Investitionsprojekten zu entwickeln. 

Für österreichische Unternehmen eröffnen sich durch die neue Initiative von Afreximbank und DBSA attraktive Geschäftschancen in den Bereichen Infrastruktur, Energie, Transport, Digitalisierung und industrielle Entwicklung. Insbesondere Anbieter von Energie- und Umwelttechnologien, Lösungen für die Energiewende, Bahninfrastruktur, Logistiksystemen, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Ausrüstung und Know-how für die Verarbeitung strategischer Mineralien können von einer steigenden Zahl investitionsreifer Projekte profitieren. 

Haben wir Ihr Interesse am südlichen Afrika geweckt? Bei Interesse können Sie das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.