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Nein zur Bus-Maut
© Bild mit KI erstellt

Bus-Maut gefährdet Thermen-Tourismus: Droht dem Burgenland ein Besuchereinbruch?

Wettbewerbsnachteil

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 26.08.2026

Die Wirtschaftskammer Burgenland warnt vor höheren Kosten und Einschränkungen für Busreisende. Aus der Branche ist zu hören: Anbieter aus anderen Bundesländern wollen die burgenländischen Thermen aus ihrem Programm nehmen. Auch die Einstiegsstellen im Burgenland sollen von Reiseanbietern anderer Bundesländer aus dem Angebot gestrichen werden, um so Kostenerhöhungen durch die Maut zu vermeiden.


Die geplante Bus-Maut sorgt für Kritik bei der burgenländischen Wirtschaft. Die zusätzliche finanzielle Belastung könnte sich direkt auf die Kosten von Busfahrten auswirken und damit nicht nur die Mobilität im Burgenland verteuern, sondern auch die Besucherzahlen sinken lassen.

Gespräche mit Busunternehmern aus anderen Bundesländern lassen die Alarmglocken schrillen: Aufgrund der höheren Kosten wollen sie bestimmte Angebote nicht mehr aufrechterhalten. „Für burgenländische Reiseteilnehmer könnte das bedeuten, dass sie künftig zunächst in die Steiermark fahren müssen, um dort in den Reisebus einzusteigen“, stellen die Busunternehmer aus den benachbarten Bundesländern in Aussicht.

„Das wären fatale Folgen, denn wie man in der Branche hört, sollen nicht nur die Einstiegsstellen im Burgenland nicht mehr angefahren werden, sondern auch die burgenländischen Thermen“, berichtet Spartenobmann Matthias Mirth. „Wir sprechen uns deshalb gegen die Bus-Maut aus. Sie ist ein Wettbewerbsnachteil und schadet dem Wirtschaftsstandort!“.

 

Spartenobmann Matthias Mirth // Foto © WKB