„Future Factory“: 1.600-mal Berufe entdecken
Erste Zwischenbilanz
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Hohe Teilnehmerzahlen und bereits jetzt großer Andrang für das kommende Schuljahr 2026/27: Der im März gestartete Bildungs- und Berufsorientierungsparcours „Future Factory“ in der Wirtschaftskammer Burgenland zieht eine erste Erfolgsbilanz und erweitert aufgrund der großen Nachfrage Kapazitäten und Angebot.
Erfolgreiche Zwischenbilanz für die „Future Factory“ nach ihren ersten Monaten: Von März bis Juni 2026 nutzten insgesamt 1.600 Schülerinnen und Schüler aus 73 Schulklassen das Angebot zur praxisnahen Berufsorientierung. Die Einrichtung richtet sich an die 7. Schulstufe sowie an Volksschul-Erstklässler und bietet einen interaktiven Zugang zur Vielfalt der Berufswelt.
„Die ,Future Factory‘ ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Berufsorientierung heute funktionieren kann – praxisnah, modern und direkt an den Interessen der jungen Menschen orientiert. Der große Zuspruch bestätigt uns in diesem Weg“, freut sich Wirtschaftskammerpräsident Mst. Andreas Wirth.
Auch für das kommende Schuljahr 2026/27 ist das Interesse ungebrochen: Bereits jetzt haben sich 77 Schulklassen mit rund 1.700 Schülerinnen und Schülern angemeldet. Um der starken Nachfrage gerecht zu werden, wird die Kapazität erhöht. Künftig können statt bisher 30 bis zu 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Tag betreut werden.
Parallel dazu wird auch das Team verstärkt: „Aktuell sind 14 Guides – überwiegend Studentinnen – im Einsatz, die die Gruppen begleiten, Inhalte vermitteln und die Stationen betreuen. Für den Herbst suchen wir Neuzugänge - Interessierte können sich bereits jetzt bewerben“, so Sabine Lehner, Leiterin der Abteilung Bildung und Lehre in der WK Burgenland.
Zudem wird das Angebot erweitert: „Ab September wird es einmal pro Quartal Termine speziell für Privatpersonen geben, um auch Jugendlichen außerhalb des schulischen Umfelds einen Besuch der ,Future Factory‘ zu ermöglichen“, kündigt WK-Direktor Harald Schermann an. „Gerade in jungen Jahren ist es entscheidend, unterschiedliche Berufsbilder kennenzulernen und die eigenen Interessen zu entdecken. Mit der ,Future Factory‘ haben wir dafür einen niederschwelligen, praxisorientierten Zugang geschaffen und gezielt in die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts investiert.“
Infos und Anmeldung unter: www.future-factory.at/
Bewerbung zum Guide mit Lebenslauf an personal@wkbgld.at
Stehend: Thomas Kogelmann, Niklas Schöll und Melvyn Andre; sitzend: Tristan Murnberger und Marko Braunshir vom BRG Mattersburg (v. l.)
Thimotei Coltouan vom BRG Mattersburg
Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse der Volksschule Wulkaprodersdorf mit Lehrerin Ines Rottensteiner
Timo Fasching und Felix Gmeiner von der MS Stoob (v. l.)
Die Studentinnen Hanna Völler, Martina Ivanova und Lena Tauchner sind drei der aktuell 14 Guides, welche die Klassen begleiten
// Fotos © WKB