Gewerbe und Handwerk begrüßt Sanierungsoffensive
Ein Silberstreif am Horizont
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Die neue Sanierungsoffensive des Bundes ist ein wichtiger Anstoß für die heimischen Betriebe, sie sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze und stärkt die regionale Wertschöpfung in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Für 2027 stellt der Bund österreichweit 500 Millionen Euro bereit: 321 Millionen Euro für thermische Sanierungen und 179 Millionen Euro für klimafreundliche Heizsysteme. Ab 2. November 2026 können Interessierte Förderungen für den Heizungstausch beantragen. Die Förderung für thermische Sanierungen startet laut Ankündigung am 4. Jänner 2027.
Die geplante Sanierungsoffensive der Bundesregierung stärkt die burgenländischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe. KommR Anton Putz, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Burgenland, begrüßt die Initiative. Sie setzt ein wichtiges Signal für die heimische Wirtschaft und kann gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten einen entscheidenden Impuls für das Bau- und Baunebengewerbe sowie zahlreiche Handwerksbetriebe im Burgenland sein. Vom Bau bis zu den Zimmerern könnten – rund 4.000 burgenländischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe - vom neuen Fördertopf profitieren.
„Betriebe sehen sich in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten mit großen Herausforderungen konfrontiert und brauchen verlässliche Rahmenbedingungen sowie konkrete Impulse, um Aufträge zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten. Wenn Investitionen in die Sanierung und Modernisierung von Gebäuden unterstützt werden, profitieren davon nicht nur die Haushalte, sondern auch unsere regionalen Gewerbe- und Handwerksbetriebe“, betont der Spartenobmann, der aus Gesprächen mit Unternehmern weiß, dass die Auftragsbestände immer kurzfristiger werden und ein Gutteil Geschäftsrückgänge befürchtet.
Stärkung der regionalen Wirtschaft
Jeder zusätzliche Auftrag trägt dazu bei, die Auslastung der Betriebe langfristig zu verbessern, Fachkräfte zu beschäftigen, Ausbildungsplätze zu sichern und die regionale Wirtschaft zu stärken. Gleichzeitig können Sanierungsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz und zur langfristigen Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden leisten.
Damit die Sanierungsoffensive ihre volle Wirkung entfalten kann, braucht es aus Sicht der burgenländischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe klare Förderbedingungen, eine einfache und unbürokratische Abwicklung. Förderprogramme müssen für Betriebe und Kunden verständlich und planbar sein.
Ökonomische und ökologische Ziele
Die neue Sanierungsoffensive bietet die Chance, ökologische Ziele mit wirtschaftlichen Impulsen zu verbinden. Das heimische Gewerbe und Handwerk verfügt über das notwendige Know-how, die Erfahrung und die Fachkräfte, um Sanierungsprojekte professionell und regional umzusetzen. „Unsere Betriebe sind bereit, ihren Beitrag zu leisten. Jetzt gilt es, die Chancen der Sanierungsoffensive zu nutzen, Investitionen anzukurbeln und die regionale Wertschöpfung im Burgenland nachhaltig zu stärken“, so KommR Anton Putz.
Spartenobmann KommR Anton Putz// Foto © WKB