Zum Inhalt springen
Sujet Enquete
© WKB, mit KI generiert

Innenstädte unter Druck: Experten zeigen Wege aus der Leerstands-Spirale

Enquete „Was belebt Stadt- und Ortskerne?“

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 14.09.2026

Leere Geschäftslokale, sinkende Kundenfrequenz und fehlende Belebung der Ortskerne beschäftigen Gemeinden und Unternehmer seit Jahren. Wo weniger Menschen einkaufen, sinken die Umsätze der Betriebe. Geschäftsschließungen führen wiederum zu weiteren Leerständen und damit zu einem Teufelskreis, der viele Stadt- und Ortszentren vor große Herausforderungen stellt. Antworten auf die Frage, wie dieser Kreislauf durchbrochen werden kann, liefert am 22. September eine Enquete der Wirtschaftskammer Burgenland und der Stadtgemeinde Eisenstadt.


Unter dem Titel „Was belebt Stadt- und Ortskerne?“ stehen erfolgreiche Strategien zur Revitalisierung von Innenstädten im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Gemeindevertreter, Orts- und Stadtmarketingverantwortliche sowie alle Interessierten, die sich mit der Zukunft belebter Zentren auseinandersetzen.

Als Keynote-Speakerin referiert Zentrumsentwicklerin Monika Hohenecker - sie begleitet seit rund 15 Jahren Kommunen, Eigentümer und Projektentwickler bei der Gestaltung lebendiger Zentren. Ihre zentrale Botschaft: Der Handel allein kann Innenstädte nicht retten. Gefragt sind attraktive Aufenthaltsräume sowie ein vielfältiger Mix aus Gastronomie, Kultur, Freizeitangeboten und Begegnungszonen, der Menschen wieder in die Zentren zieht.

Praxisnahe Einblicke liefert auch Architekt und Kulturmanager Roland Gruber, Mitgründer des Planungsbüros „nonconform“ und Vizebürgermeister von Moosburg in Kärnten. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, wie Leerstände durch aktive Beziehungsarbeit, klare Visionen und konsequentes Engagement wieder mit Leben erfüllt werden können.

Info: Die Enquete „Was belebt Stadt- und Ortskerne?“ findet am Dienstag, 22. September 2026, von 9.30 bis 12.30 Uhr in der Wirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt statt. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Netzwerken.