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Bereit für die „coolste“ Jahreszeit: Martin Klikovits im Eisgeschäft in Rust
© Die Eismeister Produktions & Vertriebs GmbH

Kugel für Kugel regionaler Genuss: So schmeckt die Eissaison 2026

Mit dem Start der Eissaison 2026 zeigt sich einmal mehr: Eis aus dem Burgenland steht für Qualität, Regionalität und bewussten Genuss. Neben Klassikern gewinnen heimische Spezialitäten, vegane Varianten und zuckerreduzierte Sorten weiter an Bedeutung. Burgenländische Eismacher setzen dabei auf Handwerk, natürliche Zutaten und kreative Rezepturen.

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Aktualisiert am 20.03.2026

Regionalität boomt - auch beim Eis, wie Martin Klikovits und Jürgen Novak von „Die Eismeister Produktions & Vertriebs GmbH“ aus der Praxis wissen: „Der Absatz von Eis aus regionalen Zutaten steigt jährlich. Unser Marilleneis mit Marillen aus Kittsee sowie Dirndleis aus Kornelkirschen oder Weingartenpfirsich und Zwetschke sind sehr gefragte Eissorten.“

Die Betreiber mehrerer „Die Eismeister“-Filialen setzen in ihrer Manufaktur in Oslip konsequent auf 100 Prozent natürliches Gelato – ohne chemische Zusatzstoffe oder künstliche Aromen, „nur mit sorgfältig ausgewählten, besten Zutaten.“

Bewusste Ernährung spiele eine immer größere Rolle. Vegane Eissorten mit reduziertem Zucker oder Zuckeralternativen wie Birkenzucker oder Sucralose stünden hoch im Kurs. „In unseren Eisgeschäften werden zuckerfreies Himmbeereis, veganes dunkles Schokoeis sowie zuckerfreies veganes Bananeneis angeboten. Der Trend verdeutlicht, dass bewusste Ernährung nicht beim Hauptgericht endet, sondern auch bei der Wahl von Desserts wichtig ist“, so Klikovits.

Neben Klassikern wie Schokolade oder Vanille erfreut sich zudem auch Pistazie wachsender Beliebtheit. „Bei uns kommt der Rohstoff direkt aus Sizilien. Die Pistazie wird direkt vom Bauern gekauft, in der eigenen Manufaktur in Oslip geröstet und zu einer Pistazienpaste verarbeitet“, schildert der Fachmann.

Besonders geschätzt würden aber auch typisch burgenländische Sorten wie Kardinalschnitte oder Omas Apfelstrudel, die traditionelle Mehlspeisen neu interpretieren. Für Klikovits und Novak ist Eis „mehr als nur eine Süßigkeit – es ist ein Genussmoment, der Freude schenkt.“

„Die burgenländischen Eisbetriebe verbinden regionale Identität mit Innovationskraft. Sie zeigen, wie vielseitig Handwerk sein kann – und dass nachhaltiger Genuss längst kein Nischenthema mehr ist“, so Spartenobmann KommR Anton Putz zum Start der Eissaison 2026.

 

Bereit für die „coolste“ Jahreszeit: Martin Klikovits im Eisgeschäft in Rust


Die Kunst des Eismachens: Jürgen Novak bei der Eisproduktion in Oslip

//Fotos © Die Eismeister Produktions & Vertriebs GmbH