Medaillenregen bei „juniorSkills Austria“
Großer Erfolg für den heimischen Tourismusnachwuchs: Bei den „juniorSkills Austria 2026“ für Tourismusberufe in Tirol zeigten Lehrlinge aus dem Burgenland eindrucksvoll ihr Können und kehrten mit insgesamt sieben Medaillen zurück.
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An drei intensiven Wettbewerbstagen wurde bei den „juniorSkills Austria 2026“ gekocht, gedeckt, gemixt und serviert – stets unter den gestrengen Augen einer Fachjury. Insgesamt stellten sich 81 Nachwuchskräfte aus ganz Österreich dem anspruchsvollen Wettbewerb.
Jedes Bundesland war mit je drei Teilnehmenden aus den Bereichen Küche, Service sowie Hotel- und Gastgewerbeassistenz (HGA) vertreten. Das Team Burgenland überzeugte mit starken Leistungen und brachte insgesamt sieben Medaillen mit nach Hause – 1 x Gold, 2 x Silber und 4 x Bronze.
Eine Goldmedaille ging an:
- Jan Schwehn (HGA) aus Vonyrcvashegy, Vila Vita Pannonia Pamhagen
Silbermedaillen holten:
- Valeriia Mokretsova (Küche) aus Oggau, Sebastiankeller Oggau
- Emely Halwax (Küche) aus Mattersburg, Heilbad Sauerbrunn
Über Bronzemedaillen freuten sich:
- Anja Kübler (Küche) aus Unterfrauenhaid, Sonnentherme Lutzmannsburg
- Nicole Reithofer (HGA) aus Pinggau, Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf
- Sebastian Trimmel (HGA) aus Pamhagen, St. Martins Therme & Lodge Frauenkirchen
- Dominik Rieger (Service) aus Hornstein, Wald & Wiese Hornstein
Über eine Ehrenmedaille freuten sich:
- Leonie Gigler (Service) aus Rudersdorf, Larimarhotel Stegersbach
- Alexa Stella Hende (Service) aus Bad Tatzmannsdorf, Avita Therme Bad Tatzmannsdorf
Aufgabe Menü-Kochen:
Kreativität stand beim Kochen im Vordergrund. Durch Losentscheid mussten die Teilnehmenden in fünf Stunden ein viergängiges Menü bestehend aus einer „kalten oder warmen Vorspeise“, „klaren oder gebundenen Suppe mit Einlage“, „Österreichischen Fleischküche“ und „Dessert“ für sechs Personen kochen und anrichten.
Bewertet wurde nach Hygiene, Ökonomie, Mise en Place, Zeitüberschreitung, Zubereitung, Präsentation und letztendlich nach Geschmack.
Aufgabe Service:
Neben dem klassischen Tischdecken für vier Personen mit eigenständiger Tischdekoration sowie Service am Gast, gab es noch einige zusätzliche Küraufgaben wie „Filetieren“, „Marinieren“, „Flambieren“, „Tranchieren“, „internationale Cocktails zubereiten“ und „Barista“ zu erledigen.
Bewertet wurden unter anderem die zeitgerechte Fertigstellung der jeweiligen Küraufgaben und die wirtschaftliche Verwertung (Über- und Untermengen) der verwendeten Produkte.
Aufgabe HGA:
Die Hotel- und Gastgewerbeassistentinnen und -assistenten mussten in einem simulierten Gästegespräch bestehen. Schwerpunkte im mündlichen Bereich waren die „fachliche Qualität“ wie Ausdruck, sprachliche Sicherheit, Fachkenntnisse und Erfüllung der Gästewünsche sowie die „Soziale Kompetenz“ wie Gestik, Mimik, Blickkontakt und selbstsicheres Auftreten.
Schwerpunkte im schriftlichen Bereich waren unter anderem Rechtschreibung, Ausdrucksformen, verkaufsfördernde Maßnahmen und Kreativität.
Der Hauptfokus der Bewertung lag in einem authentischen Rezeptionsdienst laut Berufsbild und einer praxisbezogenen Rezeptionsarbeit.
„Unsere burgenländischen Lehrlinge haben wieder einmal das hohe Ausbildungsniveau eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die jungen Leute bewiesen trotz Zeitdruck und schwieriger Aufgaben unter Wettkampfbedingungen ihr Talent und sorgten für ein großartiges Ergebnis für das Burgenland“, zeigte sich der Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der WK Burgenland, Matthias Mirth, stolz auf den engagierten Berufsnachwuchs.
Fachgruppenobmann Matthias Mirth, Spartengeschäftsführerin Natascha Kummer, Fachgruppengeschäftsführer Franz Perner, Sebastian Trimmel, Alexa Stella Hende, Jahn Schwehn, Leonie Gigler, Valeriia Mokretsova, Dominik Rieger, Nicole Reithofer, Landesausbildungsexperte Simon Tury, Emely Halwax, Philipp Szemes, Anja Kübler und Sylvia Unger (v. l.) // Foto © WKB