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Muttertag im Burgenland 2026 in Zahlen
© KMU Forschung Austria/WKO Der Handel

Blumen, Pralinen & Co.: Muttertag bringt Handel rund neun Millionen Euro

Der zweite Sonntag im „Wonnemonat“ ist längst fix als Ehrentag für alle Mütter im Kalender verankert. Ihre Liebe und Dankbarkeit wollen am heurigen 10. Mai knapp zwei Drittel der Burgenländerinnen und Burgenländer auch in Form von – vorwiegend regional gekauften – Geschenken ausdrücken.

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Aktualisiert am 04.05.2026

Der Muttertag bleibt ein starker Kaufanlass für den burgenländischen Handel: Laut aktueller Umfrage der KMU Austria wollen 64 Prozent der Burgenländerinnen und Burgenländer ihre Liebsten mit einem Geschenk überraschen. In 83 Prozent der Fälle wird damit die eigene Mutter beschenkt, aber auch Partnerinnen (29 Prozent) sowie Schwiegermütter (14 Prozent) dürfen sich häufig über eine Aufmerksamkeit freuen.

„Der Muttertag ist für viele Betriebe ein wichtiger Fixpunkt im Jahresverlauf. Er sorgt für spürbare Frequenz in unseren Städten und Ortskernen“, betont Alexander Fischer, Spartenobmann Handel der Wirtschaftskammer Burgenland.

Mit deutlichem Abstand führen Blumen und Pflanzen die Liste der beliebtesten Muttertagsgeschenke an: 65 Prozent der Befragten entscheiden sich dafür. Ebenfalls hoch im Kurs sind Süßigkeiten wie Schokolade oder Pralinen (26 Prozent) sowie Restaurantbesuche (22 Prozent). Darüber hinaus schenken 14 Prozent Gutscheine oder gemeinsame Unternehmungen, etwa für Ausflüge, Kino- oder Konzertbesuche. Elf Prozent setzen auf Selbstgemachtes – von gebastelten Kleinigkeiten bis zu selbstgekochten Köstlichkeiten.

Generell zeigt sich eine klare Präferenz für den stationären Handel: 86 Prozent erledigen ihre Einkäufe direkt im Geschäft, nur 15 Prozent bestellen ihre Geschenke online.  „Gerade bei emotionalen Anlässen zählen das persönliche Auswählen, die Beratung und die Qualität vor Ort. Das ist eine große Stärke unserer regionalen Betriebe“, betont Fischer.

Im Durchschnitt gibt jede schenkende Person im Burgenland rund 62 Euro aus. Insgesamt ergibt sich daraus ein Gesamtvolumen von etwa neun Millionen Euro.

Neben der wirtschaftlichen Komponente hat der Muttertag auch einen hohen ideellen Stellenwert: Rund zwei Drittel (67 Prozent) der Burgenländerinnen und Burgenländer wollen den Tag im Kreise der Familie verbringen. Viele Mütter wünschen sich dabei vor allem gemeinsame Zeit, Gesundheit oder einfach etwas Ruhe.

„Der Muttertag zeigt eindrucksvoll, wie eng gesellschaftlicher Wert und wirtschaftliche Bedeutung zusammenhängen. Er ist nicht nur ein emotionaler Höhepunkt, sondern auch ein bedeutender Umsatzfaktor für den burgenländischen Einzelhandel – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten“, resümiert der Spartenobmann.

 

 

Muttertag im Burgenland 2026 in Zahlen // © KMU Forschung Austria/WKO Der Handel