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Spartenobmann KommR Anton Putz
© WKB

Nein zur geplanten Burgenland-Maut!

Gewerbe und Handwerk

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 20.08.2026

Die Pläne für eine zusätzliche Belastung im Werkverkehr und in der Warenlogistik durch die geplante Burgenland-Maut haben bei Gewerbe- und Handwerksbetrieben für Aufregung gesorgt. Hoffnung für eine andere, kulante Lösung gibt es nach dem Gesprächsangebot aus dem Landhaus.

„Die burgenländischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe stehen massiv unter Kostendruck – Verteuerung der Lieferketten, Energie- und Materialkosten, regionaler und internationaler Wettbewerb. Wenn nun der Werk- und Warenverkehr durch zusätzliche Mautkosten noch teurer werden, trifft das unsere Betriebe sehr hart – und am Ende auch die Geschäftspartner und Konsumenten“, warnt Spartenobmann KommR Anton Putz. Die höheren Transportkosten im Werkverkehr müssen dann von den Unternehmen getragen oder – soweit wirtschaftlich möglich – über höhere Preise für Waren und Dienstleistungen weitergegeben werden. Diese neue burgenländische Steuer wird damit zum Inflationstreiber.

Putz: „Es kann nicht das Ziel sein, die Kosten für die Logistik nach oben zu treiben und gleichzeitig zu erwarten, dass der Wirtschaftsstandort Burgenland attraktiv ist. Derartige Alleingänge verprellen potenzielle Betriebsansiedelungen, arbeiten gegen Geschäftsausweitungen und machen Betriebsübernahmen weniger attraktiv. Das kostet Arbeits- und Ausbildungsplätze.“ Der Branchenvertreter ortet auch weitere Befürchtungen: „Was kommt nach der Bemautung der drei Straßen? Was ist, wenn das Beispiel der Landesmaut Schule macht?“

Die Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Burgenland zählt mehr als 12.000 Mitgliedsbetriebe. „Speziell für die produzierenden Betriebe wäre die neue Lkw-Maut eine Kostenbelastung“, resümiert der Spartenvertreter, „aber es gibt nach dem Gesprächsangebot des Landes noch Hoffnung.“  


Spartenobmann KommR Anton Putz // Foto © WKB