WK Burgenland setzt auf Frauenpower in Führungspositionen
Internationaler Frauentag
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Der Internationale Frauentag am 8. März rückt jährlich Chancengleichheit in den Fokus – die Wirtschaftskammer Burgenland lebt sie vor: Mit einem Frauenanteil von erstmals über 50 Prozent in Leitungsfunktionen setzt sie ein klares Signal für Gleichstellung.
Die Wirtschaft ist weiblich. 2025 wurden im Burgenland 1.592 Unternehmen gegründet, mehr als 55 Prozent der Einzelunternehmen von Frauen. Dieser Wert liegt deutlich über dem Bundesschnitt und beweist die dynamische Entwicklung im Land. Zudem zählt das Burgenland zu den Spitzenreitern bei Geschäftsführerinnen – sowohl gewerberechtlich als auch handelsrechtlich.
Frauen prägen den Standort
„Frauen prägen die wirtschaftliche Entwicklung im Burgenland auf allen Ebenen – als mutige Gründerinnen, erfolgreiche Unternehmerinnen und kompetente Führungskräfte“, so Wirtschaftskammerpräsident Mst. Andreas Wirth: „Sie übernehmen Verantwortung, setzen entscheidende Impulse und tragen wesentlich zur Stärke unseres Wirtschaftsstandorts bei.“
WKB als Vorzeigebeispiel weiblicher Führung
Die Landeskammer selbst ist generell ein Best-Practice-Beispiel für Gleichstellung und moderne Führungskultur: Mehr als die Hälfte der Abteilungen liegt mittlerweile erstmals fest in Frauenhänden.
„Das ist Ausdruck einer klaren Haltung und kein Zufallsprodukt“, betont Wirtschaftskammerdirektor Harald Schermann. „Wir setzen bewusst auf weibliche Expertise, weil sie unsere Organisation stärkt und neue Perspektiven in die wirtschaftspolitische Arbeit bringt. Gleichstellung ist bei uns kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis.“
Weibliche Führungskräfte mit Wirtschaftskammerpräsident Mst. Andreas Wirth (sitzend), Direktor Harald Schermann und Vizepräsidentin KommR Herta Walits-Guttmann (stehend M.): Corinna Scheiber, Sabine Lehner, Karin Schramböck, Katrin Sagmeister, Doris Granabetter (sitzend v. l.); Carola Fuchs, Natascha Kummer, Ulrike Cámara-Ehn (stehend v. l.) // Foto © WKB