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Maut - Zuerst der Lkw, dann der Pkw
© Bild mit KI erstellt

Zuerst der LKW, dann der PKW

Verkehrswirtschaft warnt vor weiterer Maut-Pflicht

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 28.08.2026

Die Wirtschaftskammer Burgenland sieht die Pläne des Landes für eine eigene Lkw- und Bus-Maut im Burgenland mit großer Sorge und warnt, dass es nicht dabei bleiben wird. Das Land hat bereits angekündigt die Maut auszuweiten. Sobald die Budgetlöcher nicht mehr kontrollierbar sind, wird man auf die Idee kommen, auch den PKW zur Kasse zu bitten!


Die Transportwirtschaft zahlt bereits jetzt über die Maut auf höherrangigen Straßen 1,8 Milliarden Euro pro Jahr an die ASFINAG, die Erlöse aus der Pkw-Maut betrugen im Vorjahr 653 Mio. Euro.

Dazu kommt nun die geplante „Burgenland-Maut“: Sie wird die leeren Kassen der öffentlichen Hand nicht füllen können. „Aus unserer Sicht ist das nur der erste Schritt“, warnt Spartenobmann KommR Hans-Dieter Buchinger. „Das Land hat bereits angekündigt, die Maut auszuweiten. Im nächsten Schritt wird es dann die PKW treffen“, resümiert Buchinger.

„Unser Vorschlag: Die Übergewinne aus der bestehenden Straßenmaut sollen über den Finanzausgleich wieder an die Bundesländer zurückgeführt werden. Damit können locker Landes- und auch Gemeindestraßen finanziert werden“, ergänzt Spartengeschäftsführer Bernhard Dillhof.

Denn: Die burgenländischen Betriebe stehen bereits jetzt unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Hohe Kosten, eine schwache Konjunktur und zurückhaltende Investitionen belasten den Standort. Eine zusätzliche Maut im Burgenland wäre in dieser Situation kontraproduktiv und das falsche Signal.


Spartenobmann KommR Hans-Dieter Buchinger // Foto © WKB