th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Ombudsstelle für Pensionskassen-Berechtigte zieht 1-Jahres Bilanz

Kaum Anfragen von Individualpersonen zur betrieblichen Pensionsvorsorge

Als zusätzliche Service-Einrichtung bieten die österreichischen Pensionskassen seit Ende des Jahres 2020 eine unabhängige Ombudsstelle an. Geleitet wird die Ombudsstelle von Ernst Klicka, einem erfahrenen und unabhängigen Juristen, der als Ombudsmann fungiert. Im Falle einer Anfrage prüft der Ombudsmann dieses Anliegen unabhängig, neutral und vertraulich. Ziel ist es stets, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten und eine gütliche Einigung zu erreichen. Ein Verfahren vor der Ombudsstelle ist für die Berechtigten kostenlos. 

Wenige Anfragen im ersten Jahr

Nach einem Jahr kann die Ombudsstelle nun eine erste Bilanz ziehen: Und diese fällt durchaus positiv aus: Im ersten Jahr ergingen 19 Anfragen an Ombudsmann Dr. Ernst Klicka. Allerdings betrafen nur 12 davon tatsächlich Pensionskassen (der Rest bezog sich u.a. auf das staatliche Pensionssystem).

Aus den verbleibenden Fällen konnten fünf wegen klarer Rechtslage ohne Einleitung eines Schlichtungsverfahrens abschließend beantwortet werden. In sieben Fällen wurde vom Ombudsmann ein Schlichtungsverfahren mit der jeweils zuständigen Pensionskasse eingeleitet und um Stellungnahmen ersucht bzw. Einigungsmöglichkeiten ausgelotet. Davon wurden sechs Verfahren inzwischen bereits eingestellt, nur ein Fall ist noch anhängig.

Die durchschnittliche Verfahrensdauer betrug 13 Tage. Insgesamt waren vier Pensionskassen in den sieben Schlichtungsverfahren involviert. Die vom Ombudsmann gesetzten Fristen zur Äußerung wurden eingehalten.  

Zusätzliches Angebot in Sachen Kundenservice und Transparenz

"Mit der unabhängigen Ombudsstelle für Pensionskassen-Berechtigte bieten wir eine persönliche Anlaufstelle für manch besonders erklärungsbedürftigen Fall an. Dabei geht es den Pensionskassen um ein zusätzliches Angebot in Sachen Kundenservice und Transparenz", erklärt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensions- und Vorsorgekassen. "Wir freuen uns, dass das Service zwar gut angenommen wird, sich die Beschwerden aber sehr in Grenzen halten. Das spricht für die sehr gute Arbeit der heimischen Pensionskassen." 

Für Fragen und weitere Informationen

Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen
Telefon: +43 (0)5 90 900 40 95
E-Mail: vorsorgeverband@wko.at
Web: https://www.vorsorgeverband.at