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Umsatzsteuerbefreiung für HeilmasseurInnen

Umsatzsteuerbefreiung für HeilmasseurInnen umgesetzt!

Seit Inkrafttreten des Heilmasseurgesetztes strebt die Bundesinnung eine Gleichbehandlung der Heilmasseure hinsichtlich der Umsatzsteuerbefreiung mit den anderen Gesundheitsberufen an. Die sogenannte "unechte Umsatzsteuerbefreiung“ bedeutet, dass der Heilmasseur seinen Kunden keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen muss, andererseits hat er aber auch aus den Vorleistungen und eingesetzten Betriebsmitteln keinen Vorsteuerabzug.

Im Zuge eines Musterprozesses, welcher von der Bundesinnung mit Unterstützung der Landesinnung Steiermark betrieben wurde, hat der Unabhängige Finanzsenat (Außenstelle Graz) in einer Berufungsentscheidung (Einzelfallentscheidung!) die steuerliche Gleichbehandlung von Heilmasseuren und Physiotherapeuten bejaht. Dies nahm die Bundesinnung nochmals zum Anlass eine Änderung des Umsatzsteuergesetztes zu fordern.

Die Änderung des Umsatzsteuergesetzes und damit die Aufnahme der Tätigkeiten der Heilmasseure in die Steuerbefreiung nach § 6 Abs. 1 Z 19 des UStG wurde am 13.11.2012 im Nationalrat und am 29.11.2012 im Bundesrat beschlossen.

Das Abgabenänderungsgesetz 2012, welches die Novelle zum Umsatzsteuergesetz beinhaltet wurde mit Bundesgesetzblatt I / 112 / 2012 am 14.12.2012 veröffentlicht. Die Regelung tritt daher mit 15.12.2012 in Kraft.

Das bedeutet, dass Heilmasseure die die Kleinunternehmergrenze von € 30.000,- Umsatz pro Jahr überschritten hatten und demzufolge für Ihre Leistung 20% Umsatz verrechnen mussten, dies ab sofort nicht mehr tun müssen. Demzufolge sind die Heilmasseure wettbewerbsfähiger mit anderen Gesundheitsberufen, wie zum Beispiel Physiotherapeuten, geworden.

Gesetzestext (auf Seite 26 - gelb markiert)!

Stand: