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Rohstoffe (11.00) – Brent-Ölpreis legt deutlich zu

Goldpreis etwas tiefer – Feinunze in London bei 1.766,58 US-Dollar

Wien (APA) - Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt. Gegen 11.25 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 67,88 Dollar und damit 1,24 Prozent mehr als zuletzt am Montag. Bei der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) war es ein Plus von 1,02 Prozent auf 64,23 Dollar.

Heute sei es genau ein Jahr her, dass die Ölpreise ihren der Coronakrise geschuldeten Tiefpunkt erreichten. Der Lagerüberhang von vor einem Jahr sei mittlerweile aber wieder fast ganz abgebaut, schreiben die Analysten der Commerzbank.

"Das lässt die Märkte momentan auch über einige Stolpersteine wie die anhaltenden Mobilitätseinschränkungen in Europa und die Nachfrageschwäche in Indien hinwegsehen, zumal sich die Nachfrage in den USA und in China als robust erweist", so der Rohstoffexperte Carsten Fritsch in seinem Kommentar.

Zudem sei die Mobilität in den USA mit zunehmenden Lockerungen angestiegen. "Dies dürfte auch die US-Benzinnachfrage bald wieder auf das Vorkrisenniveau steigen lassen", schreibt Commerzbank-Experte Fritsch weiter.

Der Preis für OPEC-Öl ist etwas gesunken. Wie das OPEC-Sekretariat in Wien am Dienstag mitteilte, wurde der Preis am Montag mit 65,10 US-Dollar pro Barrel festgelegt. Zuvor lag er am Freitag bei 65,21 Dollar. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

Der Preis für Gold ist am Dienstag leicht gefallen. Gegen 11.25 Uhr wurde die Feinunze (31,10 Gramm) in London um 1.766,58 Dollar gehandelt was einem Minus von 0,31 Prozent zum Vortageswert entspricht.

Der Goldpreis war am Montag zunächst auf ein Hoch seit Ende Februar gestiegen - kam dann aber wegen gestiegenen US-Anleihenrenditen unter Druck. Für das Edelmetall sprechen zur Zeit eine allgemeine Schwäche des US-Dollars sowie Meldungen, dass China demnächst verstärkt Gold importieren könnte.
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