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Basis Presseinformation 2017

Der Fachverband der Mineralölindustrie stellt sich vor

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren und lagern (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream). Derzeit gehören dem Fachverband 27 aktive Mineralölunternehmen aus den up-, mid-  und downstream-Bereichen an. 

Mitglieder des FVMI

  • BP Europa SE
  • Danuoil Mineralöllager- und Umschlagsges.m.b.H.
  • Eni Austria GmbH
  • Eni Marketing Austria GmbH
  • Eni Mineralölhandel GmbH
  • Erdöl-Lagergesellschaft m.b.H. (ELG)
  • Erdöl-Tanklagerbetrieb GmbH
  • Halliburton Company Austria GmbH
  • JET Tankstellen Austria GmbH
  • MB Well Services GmbH
  • LUKOIL Lubricants Austria GmbH
  • LUKOIL Lubricants Europe Oy
  • MOL Austria Handels GmbH
  • Netz Burgenland Erdgas GmbH
  • OMV Aktiengesellschaft
  • OMV Exploration & Production Gmb
  • OMV Austria Exploration & Production Gmb
  • OMV Refining & Marketing GmbH
  • OMV Solutions GmbH
  • Österreichischer Verband für Flüssiggas (ÖVFG
  • Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG)
  • RAG Energy Drilling GmbH
  • Services Petroliers Schlumberger
  • Shell Austria Gmb
  • Transalpine Ölleitung in Österreich Gesellschaft m.b.H. (TAL
  • Tuboscope Vetco Österreich Gmb
  • Weatherford Oil Tool Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Schwerpunkte der Fachverbandsarbeit

In den Aufgabenbereich des FVMI fallen neben der umfangreichen gesetzlichen Interessenvertretung gemäß Wirtschaftskammergesetz (WKG), die regelmäßigen Abfragen, wie die wöchentliche Erhebung der Tankstellenpreise bei Kraftstoffen gemäß Preistransparenzgesetz für einen EU-weiten Vergleich, die firmenneutralen Auswertungen sowie Informationen für Regionalzonen im Inland für das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW). 

Kollektivvertragsverhandlungen für die Mitgliedsfirmen

Die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier sowie mit der Gewerkschaft PRO-GE für 4.000 Beschäftigte sind eine zentrale Aufgabe des Fachverbandes. Der gemeinsame Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie Österreichs wird als Druckwerk und auf der FVMI-Homepage (auch als pdf in Englisch verfügbar) sowie in der Kollektivvertragsseite der WKO veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. 

Stellungnahmen als Branchenvertretung 

Der FVMI ist zuständig für die Koordinierung und Verfassung von Stellungnahmen im Rahmen der branchenspezifischen Begutachtung von EU-Richtlinien und nationalen Gesetzes- und Verordnungsentwürfen gegenüber Ministerien und sonstigen Behörden

Fachliche Betreuung relevanter Themen

Branchenrelevante Bereiche, wie Umwelt- und Energiethemen (Energieeffizienz, Klimastrategie, Emissionshandel, Feinstaubproblematik, Kraftstoff- und Biokraftstoffbestimmungen, Normen, Abwasser und Abfall, REACH, etc…), steuer-, gewerberechts- und sozialpolitische Themen, werden vom Fachverband der Mineralölindustrie in Zusammenarbeit mit Firmenvertretern fachlich und organisatorisch (Arbeitskreise) betreut

Förderung des brancheninternen Informationsflusses

Branchenspezifische Informationen sowie Informationen über allgemeine wirtschaftliche Themen werden in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Fachabteilungen der WKO an die Mitgliedsunternehmen weitergegeben.

Erdöl- und Erdgasförderung in Österreich

In Österreich suchen und fördern die OMV und die RAG (Rohöl-Aufsuchungs-AG) Erdöl und Erdgas in wirtschaftlich relevanten Mengen im Wiener Becken und in der Molassezone (Oberösterreich, Salzburg). Das im Wiener Becken geförderte Rohöl von OMV und RAG wird per Rohrleitung zur Raffinerie Schwechat verpumpt. Das in Oberösterreich von der RAG geförderte Rohöl wird mit Eisenbahn-Kesselwaggons ebenfalls in die Raffinerie Schwechat transportiert.

In Österreich ist die Erdölgesamtförderung (inkl. NLG – Natural Gas Liquids)  2016 um mehr als 10 Prozent gesunken. Die gesamte Ölgewinnung verringerte sich auf 809.189 Tonnen (- 10,7 %), wie die Geologische Bundesanstalt im Mai 2017 bekanntgab.

Bei Erdöl (inkl. Kondensate/NGL) verringerte sich die heimische OMV-Produktion 2016 um 11 Prozent auf 702.273 t, bei der RAG ging sie um 8 Prozent auf 106.916 t zurück. 86,8 Prozent der Ölförderung in Österreich bestritt die OMV, den Rest von 13,2 Prozent die EVN-Tochter Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG). 82,5 Prozent des Erdöls inkl. NGL (667.939 t) wurden im Wiener Becken und 17,5 % (141.250 t) in der Molassezone (Oberösterreich, Salzburg.) gefördert.

Die Erdgasförderung inklusive Erdölgasproduktion betrug 2016 laut Geologischer Bundesanstalt 1,25 Mrd. m³ (Normkubikmeter), davon 1,08 Mrd. m³ Erdgas (86,5 %) und 170 Millionen m³ Erdölgas (13,5 %). Damit wurde das Produktionsniveau vom Vorjahr um ca. 71 Millionen m³ überschritten (+ 6 %).
Bei Erdgas stammten 66,8 Prozent von der OMV und 33,2 Prozent von der RAG. 

Die Rohölimporte aus zahlreichen Ländern, wie Kasachstan (2 Mio. t), Libyen sowie Russland (jeweils 0,95 Mio. t), Irak (0,8 Mio. t) und Saudi-Arabien (0,53 Mio. t) nach Österreich beliefen sich 2016 auf insgesamt rund 7,2 Mio. Tonnen. Die Anlieferung erfolgte zu nahezu 100 % per Pipeline vom Hafen Triest via TAL und OMV/AWP nach Schwechat. Die Verarbeitung zu Mineralölprodukten erfolgte in der OMV-Raffinerie in Schwechat, der einzigen Raffinerieanlage in Österreich.

Die Mineralölimporte (wie Diesel, Benzin, HEL) betrugen knapp 6,2 Millionen Tonnen und kamen insbesondere aus Deutschland (4,5 Mio. t), der Slowakei (0,8 Mio. t), Italien (0,5 Mio. t) und Slowenien (0,4 Mio. t).

Ölförderung international

Das niedrige Preisniveau im Jahr 2016 von durchschnittlich 44 USD/bbl führte bei Erdöl zu einer weltweiten Nachfragesteigerung von 1,8 Prozent auf einen neuen Jahres-Rekordwert von 4,42 Milliarden Tonnen. Die globale Ölproduktion stieg gegenüber 2015 um 0,5 % 4,38 Milliarden Tonnen. Die Rohölproduktion und die Produktion von Erdgaskondensaten (NGL) der OPEC-Mitgliedstaaten erhöhte sich um 1,1 Mio. bbl/d (+ 3,4 %) auf 39,3 Mio. bbl/d (OPEC-Anteil 42,5 %). Dieser Anstieg ging hauptsächlich auf die Länder Iran, Irak und Saudi-Arabien zurück. Im Gegensatz dazu ging die Förderung außerhalb der OPEC um 0,9 Mio. bbl/d zurück. Das war das größte Jahresdefizit seit ca. 25 Jahren. Die umfangreichsten Förderrückgänge verzeichneten die USA, China und Nigeria. Die Länder mit der größten Erdölförderung waren 2016 laut BP Statistical Review die USA mit 12,35 Millionen bbl/d, gefolgt von Saudi-Arabien mit 12,34 und Russland mit 11,23 Millionen bbl/d.

Per Ende 2016 galten laut BP Statistical Review weltweit Ölvorräte für 55 Jahre als "sicher" und "wahrscheinlich", bei Gas für 53 Jahre. Die "geschätzten zusätzlichen Gas-Ressourcen" liegen noch mehrfach darüber. 

Der Mineralölverbrauch in Österreich

Unter Einbeziehung aller Mineralölprodukte, wie Kraftstoffe, Gasöl für Heizzwecke (Heizöl extra leicht, HEL), Heizöl Leicht und Schwer, Schmiermittel und Bitumen, jedoch ohne petrochemische Grundstoffe, lag der Mineralölverbrauch 2016 bei 11,1 Millionen Tonnen, was einem Anstieg um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2015: 10,8 Mio. t), jedoch um 16 Prozent unter dem Spitzenwert von 2005 (12,9 Mio. t) liegt.

Der Kraftstoffverbrauch (ohne Flugtreibstoff) lag in Österreich im vergangenen Jahr bei 8,4 Millionen Tonnen (entspricht ca. 10,2 Milliarden Liter). Der Benzinabsatz blieb mehr oder weniger unverändert (- 0,1 %), der Absatz von Dieselkraftstoff stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent an und übertraf neuerlich den Spitzenwert des Vorjahres.

Von den knapp 2,2 Milliarden Liter Benzin, die 2016 nahezu ausschließlich über die 2.670 öffentlich zugänglichen Tankstellen vertrieben wurden, waren laut Verbrauchsstatistik 94,6 Prozent Eurosuper, 4,4 Prozent Super plus und 1 Prozent Normalbenzin.  

Bei Dieselkraftstoff wurde ein Plus von 4,2 Prozent verzeichnet. Insgesamt ergab sich in Österreich ein Absatz von Dieselkraftstoff von 8 Milliarden Liter. Davon wurden rund 57 Prozent (4,6 Milliarden Liter) über das öffentlich zugängliche Tankstellennetz verkauft. Die verbliebenen 43 Prozent (3,4 Mrd Liter) gingen direkt an betriebliche Tanklager von Großkunden, wie Transport- und Bauunternehmen, an LKW-Autohöfe oder die öffentliche Hand.

An Flugturbinenkraftstoff wurden 2016 an die 765.000 Tonnen verbraucht, um 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Rohöl-Preisentwicklung

Mit Jahresbeginn 2016 rutschten die Preise der Rohölsorte Brent von 37 USD/bbl kurzfristig auf 28 USD/bbl Mitte Jänner ab. Damit wurde der Tiefpunkt erreicht. Im Frühsommer 2016 lag das Niveau bei ungefähr 50 USD/bbl. Aufgrund der von der OPEC beschlossenen Drosselung der Ölproduktion im Herbst 2016 kletterten die Preise weiter. der Höhepunkt wurde Ende des Jahres mit 56 USD/bbl erreicht

Der Durchschnittspreis für Brent erreichte 2016 mit 43,573 USD/bbl ein allgemein niedriges Niveau und lag um 17 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 52,35 USD/bbl. 

Der Euro-USD-Wechselkurs blieb 2016 mit USD 1,11 je Euro gegenüber dem Vorjahr weitgehend gleich.

Tankstellenpreise

Der heimische Kraftstoffmarkt war 2016 durch ein allgemein niedriges Preisniveau gekennzeichnet. So lag der österreichweite durchschnittliche Benzinpreis bei 1,11 Euro/Liter. Der Tiefststand wurde Mitte Februar mit rund 1,03 Euro/Liter erreicht. In den folgenden Monaten bewegte sich der Benzinpreis bei 1,10 bis 1,15 €/l. Erst gegen Jahresende kam es zu einem Anstieg auf 1,17 €/l. Auch bei Diesel zeigte sich eine ähnliche Entwicklung. Waren im Jahresdurchschnitt etwa 1,03 Euro für einen Liter Diesel an den Tankstellen zu bezahlen, fiel der Dieselpreis an der Tankstelle Ende Jänner auf etwa 0,94 Euro, erhöhte sich dann auf 1,07 €/l und verblieb in den nächsten Monaten etwa auf diesem Niveau. Ende Dezember erfuhr Diesel einen Anstieg auf 1,13 €/l. 

Der Kraftstoffpreis-Monitor der Europäischen Kommission wies die heimischen Tankstellenpreise unverändert unter dem EU-Durchschnitt liegend aus.

Zusammensetzung des Kraftstoffpreises

Die Brutto-Tankstellenpreise setzten sich im Juni 2017 wie folgt zusammen: 59 Prozent Steuern bei Benzin und 54 Steuern bei Diesel, 33 Prozent Produktionskosten bei Benzin und 38 % bei Diesel - von der Rohölaufsuchung, Förderung und Transport bis hin zur Verarbeitung in der Raffinerie. Die bei Benzin und Diesel jeweils verbliebenden 8 Prozent der Kosten entfielen auf den Vertrieb der Kraftstoffe von der Raffinerie zum Konsumenten einschließlich Abdeckung von Investitionen in Gebäude und Grundstücke bei Tankstellen und Lager sowie für Umwelttechnik, fachgerechte Entsorgung, Instandhaltung und Wartung, Personal, Pächterprovisionen, Marketing, Forschung und Entwicklung. 

FVMI als Know-how Träger bei den Themen Energie und Umwelt

Als Branchenvertretung der Mineralölunternehmen übernimmt der FVMI die fachliche Betreuung bei Energie- und Umweltthemen. Die Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes sind mit ihren Aktivitäten in der österreichischen und europäischen Energieversorgung an einer Energie- und Umweltpolitik interessiert, die den globalen und künftigen Herausforderungen der Energieversorgung und dem zunehmend an Bedeutung gewinnenden Thema der Energieeffizienz gerecht wird. 

Biokraftstoffe

Seit dem Jahr 2005 wird in Österreich flächendeckend Dieselkraftstoff mit einer Biokomponente (B5, das ist fossiler Dieselkraftstoff mit maximal 5 % Biodieselanteil/FAME, seit Februar 2009 mit maximal 7 % Biodieselanteil / B7) über das öffentlich zugängliche Tankstellennetz und den Großhandel in den Verkehr gebracht. Seit Oktober 2007 sind auch im Benzin knapp 5 % Bioanteile, wie Bioethanol oder ETBE, enthalten. Der Grund für die industrielle Beimengung von Biodiesel und Ethanol sind die entsprechenden EU-Vorgaben. Der Anteil an Biokraftstoff wird durch die Bezeichnung „B“ für Biodiesel beschrieben, bei Benzin mit „E“ für den Ethanolanteil (z.B. B7, B100, E 5, E 85).

Die derzeit gültige Kraftstoffverordnung (KVO) regelt die Ersatzverpflichtung (Substitutionsverpflichtung) von insgesamt 5,75 % energetisch durch Biokraftstoffe bei herkömmlichen Treibstoffen seit 1. Jänner 2009 (bei DK: 6,3 %, bei OK 3,4 % energetisch). Die Beimischung von Biokomponenten wie Biodiesel (FAME – Fatty Acid Methyl Ester) oder Ethanol zu den fossilen Kraftstoffen ist derzeit das geeignete Mittel, um diese Ziele jährlich zu erreichen. 

Tankstellenmarkt in Österreich

Als Branchenvertretung der Mineralölunternehmen übernimmt der FVMI die fachliche Betreuung bei Energie- und Umweltthemen. Die Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes sind mit ihren Aktivitäten in der österreichischen und europäischen Energieversorgung an einer Energie- und Umweltpolitik interessiert, die den globalen und künftigen Herausforderungen der Energieversorgung und dem zunehmend an Bedeutung gewinnenden Thema der Energieeffizienz gerecht wird. 
Seit dem Jahr 2005 wird in Österreich flächendeckend Dieselkraftstoff mit einer Biokomponente (B5, das ist fossiler Dieselkraftstoff mit maximal 5 % Biodieselanteil/FAME, seit Februar 2009 mit maximal 7 % Biodieselanteil / B7) über das öffentlich zugängliche Tankstellennetz und den Großhandel in den Verkehr gebracht. Seit Oktober 2007 sind auch im Benzin knapp 5 % Bioanteile, wie Bioethanol oder ETBE, enthalten. Der Grund für die industrielle Beimengung von Biodiesel und Ethanol sind die entsprechenden EU-Vorgaben. Der Anteil an Biokraftstoff wird durch die Bezeichnung „B“ für Biodiesel beschrieben, bei Benzin mit „E“ für den Ethanolanteil (z.B. B7, B100, E 5, E 85).

Die derzeit gültige Kraftstoffverordnung (KVO) regelt die Ersatzverpflichtung (Substitutionsverpflichtung) von insgesamt 5,75 % energetisch durch Biokraftstoffe bei herkömmlichen Treibstoffen seit 1. Jänner 2009 (bei DK: 6,3 %, bei OK 3,4 % energetisch). Die Beimischung von Biokomponenten wie Biodiesel (FAME – Fatty Acid Methyl Ester) oder Ethanol zu den fossilen Kraftstoffen ist derzeit das geeignete Mittel, um diese Ziele jährlich zu erreichen. 

Zum Jahresende 2016 gab es in Österreich 2.670 öffentlich zugängliche Tankstellen. Das sind um 29 mehr als im Vorjahr. Bei den öffentlich zugänglichen Tankstellen unterscheidet der Fachverband zwischen den sogenannten 1.352 Major-Branded Tankstellen, die unter den Marken der Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Mineralölindustrie geführt werden (BP, Eni, JET, OMV/Avanti, Shell), und den 1.318 weiteren Tankstellen, wie z.B. von Genol, Avia, Turmöl oder IQ.  Ende 2006 zählte der FVMI noch 1.921 Major-Branded Tankstellen. Zehn Jahre später waren es nur noch 1.352, was einen Rückgang um 569 oder rund 30 Prozent bedeutet. 

Die 2.670 Tankstellen verteilten sich laut FVMI-Erhebung Ende Dezember 2016 auf die Bundesländer wie folgt: 198 in Wien, 138 im Burgenland, 572 in Niederösterreich, 520 in Oberösterreich, 212 in Salzburg, 440 in der Steiermark, 204 in Kärnten, 285 in Tirol und 101 in Vorarlberg.

Grundsätzlich setzten sich die langjährigen Trends am heimischen Tankstellenmarkt auch 2016 fort. Einerseits kam es weiterhin zum Ausbau von Premiumstandorten, andererseits ging der Umbau auf unbemannte Automatentankstellen, die keinen zusätzlichen Service anbieten, weiter. So betrug 2016 der Anteil an Automatentankstellen (712) österreichweit an die 27 %, was einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr entsprach

Die öffentlich zugänglichen Tankstellen tragen einen wesentlichen Teil zur Versorgungssicherheit Österreichs bei. Neben der „24/7-Versorgung“ mit Kraftstoffen in Ballungszentren und auf Hauptverkehrsrouten gelten die Tankstellen als Nahversorger in ländlichen Regionen. Sie ermöglichen schnelle und komfortable Mobilität mit ihren Produkten Benzin und Diesel - nämlich gerade dann, wenn die Autofahrer weitere Strecken zurücklegen müssen.

Die Fachverbandsführung

FVMI-Obmann

Mag. Manfred Leitner, Vorstandsdirektor, Downstream,

OMV Aktiengesellschaft

Stellvertreter

Dr. Gert Seybold, Vorsitzender der Geschäftsführung Shell Austria GmbH

Gerlinde Hofer, Geschäftsführerin Zweigniederlassung BP Austria,

BP Europa SE 

FVMI-Geschäftsführer 

Dr. Christoph Capek


Rückfragen unter: 

Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI)
ikp Wien GmbH
Ines Schmied-Binderlehner
Museumstr. 3 | 1070 Wien
T +43 1 524 77 90-14
ines.schmied-binderlehner@ikp.at