th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail LinkedIn Google-plus Facebook Whatsapp Flickr Youtube Instagram Pinterest Skype Vimeo Snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Basis Presseinformation 2019

Der Fachverband der Mineralölindustrie stellt sich vor

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich  und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Mitgliedersind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren und lagern (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

Derzeit gehören dem Fachverband 28 aktive Mineralölunternehmen aus den up-, mid- und downstream-Bereichen an. 

Mitglieder des FVMI

  • BP Europa SE
  • Danuoil Mineralöllager- und Umschlagsges.m.b.H.
  • Eni Austria GmbH
  • Eni Marketing Austria GmbH
  • Eni Mineralölhandel GmbH
  • Erdöl-Lagergesellschaft m.b.H. (ELG)
  • Erdöl-Tanklagerbetrieb GmbH
  • Halliburton Company Austria GmbH
  • JET Tankstellen Austria GmbH
  • LUKOIL Lubricants Europe GmbH
  • MB Well Services GmbH 
  • MOL Austria Handels GmbH
  • Netz Burgenland Erdgas GmbH
  • OMV Aktiengesellschaft
  • OMV Exploration & Production GmbH
  • OMV Austria Exploration & Production GmbH
  • OMV Refining & Marketing GmbH
  • OMV Solutions GmbH
  • Österreichischer Verband für Flüssiggas (ÖVFG)
  • RAG Austria AG 
  • RAG Energy Drilling GmbH
  • RAG Exploration & Production GmbH
  • RDG E&P GmbH
  • Services Petroliers Schlumberger
  • Shell Austria GmbH
  • Transalpine Ölleitung in Österreich Gesellschaft m.b.H. (TAL)
  • Tuboscope Vetco Österreich GmbH
  • Weatherford Oil Tool Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Schwerpunkte der Fachverbandsarbeit

In den Aufgabenbereich des FVMI fallen neben der gesetzlichen Interessenvertretung gemäß Wirtschaftskammergesetz (WKG), die regelmäßigen Abfragen, wie die wöchentliche Erhebung der Tankstellenpreise bei Kraftstoffen gemäß Preistransparenz-gesetz für einen EU-weiten Vergleich, die firmenneutralen Auswertungen sowie Informationen für Regionalzonen im Inland für das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Kollektivvertragsverhandlungen für die Mitgliedsfirmen

Die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier sowie mit der Gewerkschaft PRO-GE für rund 4.100 Beschäftigte im Bereich der Mineralölindustrie sind eine zentrale Aufgabe des Fachverbandes. Der gemeinsame Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie Österreichs wird als Druckwerk und auf der FVMI-Homepage (auch als pdf in Englisch verfügbar) sowie in der Kollektivvertragsdatenbank der WKO veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. 

Stellungnahmen als Branchenvertretung 

Der FVMI ist zuständig für die Koordinierung und Verfassung von Stellungnahmen im Rahmen der branchenspezifischen Begutachtung von EU-Richtlinien und nationalen Gesetzes- und Verordnungsentwürfen gegenüber Ministerien und sonstigen Behörden.

Fachliche Betreuung relevanter Themen

Der Fachverband der Mineralölindustrie betreut branchenrelevante Bereiche, wie Umwelt- und Energiethemen (Energieeffizienz, Klimastrategie, Emissionshandel, Feinstaubproblematik, Kraftstoff- und Biokraftstoffbestimmungen, Normen, Abwasser und Abfall, REACH, etc…), steuer-, gewerberechts- und sozialpolitische Themen in Zusammenarbeit mit Firmenvertretern und sonstigen Experten in fachlicher und organisatorischer Hinsicht (Arbeitskreise).

Förderung des brancheninternen Informationsflusses

Branchenspezifische Informationen sowie Informationen über allgemeine wirtschaftliche Themen werden in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Fachabteilungen der WKO an die Mitgliedsunternehmen weitergegeben.

Antriebe und Kraftstoffe der Zukunft

In den Aufgabenbereich des FVMI fallen neben der gesetzlichen Interessenvertretung gemäß Wirtschaftskammergesetz (WKG), die regelmäßigen Abfragen, wie die wöchentliche Erhebung der Tankstellenpreise bei Kraftstoffen gemäß Preistransparenz-gesetz für einen EU-weiten Vergleich, die firmenneutralen Auswertungen sowie Informationen für Regionalzonen im Inland für das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier sowie mit der Gewerkschaft PRO-GE für rund 4.100 Beschäftigte im Bereich der Mineralölindustrie sind eine zentrale Aufgabe des Fachverbandes. Der gemeinsame Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie Österreichs wird als Druckwerk und auf der FVMI-Homepage (auch als pdf in Englisch verfügbar) sowie in der Kollektivvertragsdatenbank der WKO veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Der FVMI ist zuständig für die Koordinierung und Verfassung von Stellungnahmen im Rahmen der branchenspezifischen Begutachtung von EU-Richtlinien und nationalen Gesetzes- und Verordnungsentwürfen gegenüber Ministerien und sonstigen Behörden.

Der Fachverband der Mineralölindustrie betreut branchenrelevante Bereiche, wie Umwelt- und Energiethemen (Energieeffizienz, Klimastrategie, Emissionshandel, Feinstaubproblematik, Kraftstoff- und Biokraftstoffbestimmungen, Normen, Abwasser und Abfall, REACH, etc…), steuer-, gewerberechts- und sozialpolitische Themen in Zusammenarbeit mit Firmenvertretern und sonstigen Experten in fachlicher und organisatorischer Hinsicht (Arbeitskreise).

Branchenspezifische Informationen sowie Informationen über allgemeine wirtschaftliche Themen werden in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Fachabteilungen der WKO an die Mitgliedsunternehmen weitergegeben.

Antriebskonzepte und Kraftstoffe der Zukunft sind von zentraler Bedeutung für die Weiterentwicklung der Mobilität. Ohne kohlenwasserstoffbasierte Kraftstoffe wird es aber auch in den kommenden Jahrzehnten nicht gehen. Bis mögliche Alternativen den Status einer Massentauglichkeit und der Marktdurchdringung erreicht haben, wird es noch eine Vielzahl an Innovationen und hohe Investitionen brauchen. Langjährige Trendszenarien zeigen, dass Fahrzeuge mit Verbrennungs-motoren auch zur Jahrhundertmitte noch eine wichtige Rolle einnehmen werden – vor allem im Straßengüterverkehr und bei Langstrecken-fahrten von Pkw und Bussen, in der Luftfahrt und auch in der Schifffahrt.

Verbesserungen in der Fahrzeugeffizienz schreiten kontinuierlich voran. Mittelfristig wird eine Vielzahl verschiedener Antriebe, wie mit Batterie, Wasserstoff und mit konventionellen Kraftstoffen, nebeneinander existieren und miteinander kombiniert werden.

Erdöl- und Erdgasförderung in Österreich

In Österreich suchen und fördern OMV und RAG-Austria AG (RAG) Erdöl und Erdgas im Wiener Becken (Niederösterreich) und in der Molassezone (Oberösterreich, Salzburg). Das im Wiener Becken geförderte Rohöl von OMV und RAG wird per Rohrleitung zur Raffinerie Schwechat verpumpt. Das in Oberösterreich von der RAG geförderte Rohöl wird mit Eisenbahn-Kesselwaggons ebenfalls in die Raffinerie Schwechat transportiert.

In Österreich ist die Erdölförderung 2018 um 8,1 % gegenüber dem Vorjahr neuerlich zurückgegangen und betrug inkl. NGL (Natural Gas Liquids) 681.842 Tonnen (davon 664.009 Tonnen Erdöl im engeren Sinn). Bei der Naturgasproduktion kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einer markanten Reduktion von -44 % auf 969.223 Millionen m³ (Normkubikmeter), davon 827.327 Millionen m³ im engeren Sinn (ohne Erdölgas).

Bei der Erdölförderung (inkl. NGL) verzeichnete die OMV einen Anteil von 88 % und die EVN-Tochter RAG-Austria AG einen Anteil von 12 %. Von den rund 682.000 Tonnen Erdöl entfielen auf das Wiener Becken 89 %, die restlichen 11 % Erdöl (inkl. NGL) wurden in der Molassezone/OÖ-Szbg gefördert. Die Naturgasproduktion 2018 (inkl. Erdölgas) verteilte sich österreichweit zu 85,5 % auf die OMV und zu 14,5 % auf die RAG. Im Wiener Becken betrug die Naturgasproduktion 50,5 % und in der Molassezone 49,5 %.

Rohölimporte

Die Rohölimporte aus zahlreichen Ländern wie Kasachstan (3,1 Mio. t), Libyen (1,9 Mio. t), Iran (0,98 Mio. t) und Aaserbaidschan (0,78 Mio. t) nach Österreich beliefen sich 2018 auf insgesamt rund 8,3 Mio. Tonnen (+ 13,5 % geg. Vorjahr). Die Anlieferung erfolgte zu nahezu 100 % per Pipeline vom Hafen Triest via TAL (Transalpine Ölleitung) und über die Adria-Wien-Pipeline (im Eigentum der OMV) nach Schwechat. 

Rohölverarbeitung

In Österreich suchen und fördern OMV und RAG-Austria AG (RAG) Erdöl und Erdgas im Wiener Becken (Niederösterreich) und in der Molassezone (Oberösterreich, Salzburg). Das im Wiener Becken geförderte Rohöl von OMV und RAG wird per Rohrleitung zur Raffinerie Schwechat verpumpt. Das in Oberösterreich von der RAG geförderte Rohöl wird mit Eisenbahn-Kesselwaggons ebenfalls in die Raffinerie Schwechat transportiert.

In Österreich ist die Erdölförderung 2018 um 8,1 % gegenüber dem Vorjahr neuerlich zurückgegangen und betrug inkl. NGL (Natural Gas Liquids) 681.842 Tonnen (davon 664.009 Tonnen Erdöl im engeren Sinn). Bei der Naturgasproduktion kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einer markanten Reduktion von -44 % auf 969.223 Millionen m³ (Normkubikmeter), davon 827.327 Millionen m³ im engeren Sinn (ohne Erdölgas).

Bei der Erdölförderung (inkl. NGL) verzeichnete die OMV einen Anteil von 88 % und die EVN-Tochter RAG-Austria AG einen Anteil von 12 %. Von den rund 682.000 Tonnen Erdöl entfielen auf das Wiener Becken 89 %, die restlichen 11 % Erdöl (inkl. NGL) wurden in der Molassezone/OÖ-Szbg gefördert. Die Naturgasproduktion 2018 (inkl. Erdölgas) verteilte sich österreichweit zu 85,5 % auf die OMV und zu 14,5 % auf die RAG. Im Wiener Becken betrug die Naturgasproduktion 50,5 % und in der Molassezone 49,5 %.

Die Rohölimporte aus zahlreichen Ländern wie Kasachstan (3,1 Mio. t), Libyen (1,9 Mio. t), Iran (0,98 Mio. t) und Aaserbaidschan (0,78 Mio. t) nach Österreich beliefen sich 2018 auf insgesamt rund 8,3 Mio. Tonnen (+ 13,5 % geg. Vorjahr). Die Anlieferung erfolgte zu nahezu 100 % per Pipeline vom Hafen Triest via TAL (Transalpine Ölleitung) und über die Adria-Wien-Pipeline (im Eigentum der OMV) nach Schwechat. 

Die Raffinerie in Schwechat gehört der OMV und ist die einzige Raffinerie in Österreich. Sie umfasst eine Fläche von 1,42 km². Die Rohölverarbeitungskapazität der Raffinerie Schwechat liegt bei 9,6 Mio. t pro Jahr. Die Raffinerie-Gesamtverarbeitung betrug 2018 9,1 Mio t Rohöl (2017: 8,1 Mio t). Die Kapazitätsauslastung lag bei 94% . 7 % des verarbeiteten Rohöls stammten aus heimischer Förderung und ca. 93 % aus dem Ausland. An Halbfabrikaten wurden 0,7 Mio t verarbeitet (2017: 0,9 Mio t). Aus den eingesetzten Mengen hat die Raffinerie 39% Dieselkraftstoffe, 23% Ottokraftstoffe, 11% Heizöle (Extraleicht, Leicht, Schwer), 11% petrochemische Grundstoffe, 9% Flugturbinenkraftstoff JET A1, 4% Bitumen und 3% sonstiges hergestellt. Dem Dieselkraftstoff und Benzin wurden biogene Treibstoffkomponenten zugemischt, insgesamt waren dies im Jahr 2018 rund 210.000 t FAME und 90.000t Ethanol.

Die Auslieferung von Mineralölprodukten aus Schwechat und der Lobau erfolgte zu rund 38% über die Straße, zu 23 % über die Schiene, zu 7% über Schiff und zu 32% über Pipelines – inkl. Tanklager St. Valentin und Flughafen Schwechat. 2018 betrug die verpumpte Menge in der sogenannten Produktenleitung West (PLW) ins Tanklager Valentin bei Kraftstoffen und Heizölen ca. 1,4 Mio t. Die Raffinerie Schwechat ist mit dem angeschlossenen Tanklager Wien-Lobau sowie dem Tanklager St. Valentin der größte Industriekomplex Österreichs. 

Zur Sicherstellung der inländischen Mineralölversorgung sind jährlich auch beachtliche Importmengen an Fertigprodukten erforderlich. Bei Diesel waren es im Vergleich zum Vorjahr unverändert rund 4,5 Millionen Tonnen, bei Benzin beliefen sich die Importe auf 725.000 Tonnen und bei Heizöl Extraleicht auf 591.000 Tonnen. Die Lieferländer waren insbesondere Deutschland, Italien, Slowakei, und Slowenien. Insgesamt betrugen die Importmengen an Kraftstoffen und HEL rund 5,8 Millionen Tonnen. Die Gesamtimportmenge an Mineralölprodukten (ohne Rohöl) belief sich 2018 auf 6,9 Millionen Tonnen. Die Gesamtexporte von Mineralölprodukten betrugen etwa 3,6 Mio. Tonnen.  

Ölverbrauch weltweit

Der weltweite Ölverbrauch erhöhte sich 2018 im Durchschnitt um rund 1,5 Prozent von 98,4 auf 99,8 Millionen Barrel bbl/d und lag damit neuerlich über dem Zehnjahresmittelwert von 1,2 Prozent. Insbesondere die Mehrverbräuche von China von fast 700.000 bbl/d gegenüber dem Vorjahr und von den USA von 500.000 bbl/d trugen zum Anstieg bei.

Mineralölverbrauch in Österreich

Der Mineralölverbrauch in Österreich betrug 2018 unter Einbeziehung aller Mineralölprodukte, wie Kraftstoffe, Gasöl für Heizzwecke (Heizöl extra leicht, HEL), Heizöl Leicht und Schwer, Schmiermittel und Bitumen, jedoch ohne petrochemische Grundstoffe, nahezu unverändert 11,3 Millionen Tonnen (+0,24 %). Der Verbrauch von Benzin und Diesel belief sich 2018 laut Verbrauchsstatistik des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) in Österreich auf 8,65 Millionen Tonnen (+ 1%), was knapp 10,5 Milliarden Liter entsprach. Im Jahr davor waren es 8,56 Millionen Tonnen.

An Flugturbinenkraftstoff wurden 2018 an die 831.000 Tonnen verbraucht, um 12,4 % mehr als im Vorjahr. Der Absatz von Heizöl Extraleicht (HEL) betrug 2018 1,07 Mio. Tonnen, um 9,4 % weniger als im Vorjahr. In Volumen umgerechnet waren das knapp 1,3 Mrd. Liter Heizöl Extraleicht.

Rohölpreis

Der weltweite Ölverbrauch erhöhte sich 2018 im Durchschnitt um rund 1,5 Prozent von 98,4 auf 99,8 Millionen Barrel bbl/d und lag damit neuerlich über dem Zehnjahresmittelwert von 1,2 Prozent. Insbesondere die Mehrverbräuche von China von fast 700.000 bbl/d gegenüber dem Vorjahr und von den USA von 500.000 bbl/d trugen zum Anstieg bei.

Der Mineralölverbrauch in Österreich betrug 2018 unter Einbeziehung aller Mineralölprodukte, wie Kraftstoffe, Gasöl für Heizzwecke (Heizöl extra leicht, HEL), Heizöl Leicht und Schwer, Schmiermittel und Bitumen, jedoch ohne petrochemische Grundstoffe, nahezu unverändert 11,3 Millionen Tonnen (+0,24 %). Der Verbrauch von Benzin und Diesel belief sich 2018 laut Verbrauchsstatistik des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) in Österreich auf 8,65 Millionen Tonnen (+ 1%), was knapp 10,5 Milliarden Liter entsprach. Im Jahr davor waren es 8,56 Millionen Tonnen.

An Flugturbinenkraftstoff wurden 2018 an die 831.000 Tonnen verbraucht, um 12,4 % mehr als im Vorjahr. Der Absatz von Heizöl Extraleicht (HEL) betrug 2018 1,07 Mio. Tonnen, um 9,4 % weniger als im Vorjahr. In Volumen umgerechnet waren das knapp 1,3 Mrd. Liter Heizöl Extraleicht.

Die Verlängerung der Produktionsbegrenzung der aus 24 Ländern bestehenden OPEC-Allianz und der Ausstieg der USA aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran, verbunden mit Sanktionsdrohungen, bewirkten bis Mitte Mai 2018 einen Anstieg des Brent-Ölpreises von USD 66,5/bbl auf über USD 80/bbl. Nach einer vorübergehenden Preisberuhigung im Frühsommer stieg der Ölpreis von Mitte August bis Anfang Oktober um 25% auf ein Jahresmaximum von USD 86,2/bbl. Umso markanter war dann der Preisrückgang um USD 36/bbl auf ein Jahresminimum von USD 50,2/bbl bis zum Jahresende. Hauptgrunde für diesen Preiseinbruch waren die deutlich höher als ursprünglich prognostizierte US-Forderung, die abgeschwächten US-Sanktionsdrohungen für Importe iranischen Rohöls sowie die zunehmende Sorge über eine konjunkturelle Nachfrageschwache. Brent-Rohöl wurde 2018 mit durchschnittlich USD 71,31/bbl gehandelt und war damit um 32% teurer als im Vorjahr.

Der EUR/USD-Wechselkurs bewegte sich 2018 in einer Bandbreite zwischen 1,25 und 1,13. Im Jahresverlauf zeigte sich die US-Währung etwas gefestigt, lag aber im Jahresdurchschnitt bei 1,18, was einem Wertverlust von 4,5% entsprach.

Tankstellenpreise In Österreich

Der Durchschnittspreis von Benzin im Jahr 2018 betrug in Österreich 1,26 Euro/Liter, im Jahr davor waren es 1,18 Cent/Liter. Der Durchschnittswert in der Europäischen Union für Eurosuper lag 2018 bei 1,43 Euro/Liter, somit um 17 Cent über dem Österreichwert. Bei Diesel belief sich im Jahresdurchschnitt der heimische Tankstellenpreis auf 1,22 Euro/Liter, um etwa 11 Cent über dem Wert des Vorjahres. Der gewichtete Diesel-Durchschnittswert für alle EU-Länder betrug 2018 1,34 Euro/Liter. Der EU-Durchschnitt lag somit mit rund 12 Cent/Liter auch bei Diesel unverändert deutlich über dem Österreich-Durchschnitt. Mit Blick auf den zehnjährigen Durchschnitt ist das Preisniveau als moderat zu bezeichnen.

Zusammensetzung des Kraftstoffpreises

Der Durchschnittspreis von Benzin im Jahr 2018 betrug in Österreich 1,26 Euro/Liter, im Jahr davor waren es 1,18 Cent/Liter. Der Durchschnittswert in der Europäischen Union für Eurosuper lag 2018 bei 1,43 Euro/Liter, somit um 17 Cent über dem Österreichwert. Bei Diesel belief sich im Jahresdurchschnitt der heimische Tankstellenpreis auf 1,22 Euro/Liter, um etwa 11 Cent über dem Wert des Vorjahres. Der gewichtete Diesel-Durchschnittswert für alle EU-Länder betrug 2018 1,34 Euro/Liter. Der EU-Durchschnitt lag somit mit rund 12 Cent/Liter auch bei Diesel unverändert deutlich über dem Österreich-Durchschnitt. Mit Blick auf den zehnjährigen Durchschnitt ist das Preisniveau als moderat zu bezeichnen.

Die Brutto-Tankstellenpreise setzten sich im Juni 2019 wie folgt zusammen: 56 % Steuern bei Benzin und 51 % Steuern bei Diesel, 36 % Produktionskosten bei Benzin und 41 % bei Diesel - von der Rohölaufsuchung, Förderung und Transport bis hin zur Verarbeitung in der Raffinerie. Die bei Benzin und Diesel jeweils verbliebenden etwa 8 % der Kosten entfielen auf den Vertrieb der Kraftstoffe von der Raffinerie zum Konsumenten einschließlich Abdeckung von Investitionen in Gebäude und Grundstücke bei Tankstellen und Lager sowie für Umwelttechnik, fachgerechte Entsorgung, Instandhaltung und Wartung, Personal, Pächterprovisionen, Marketing, Forschung und Entwicklung. 

Biokraftstoffe

Seit dem Jahr 2005 wird in Österreich flächendeckend Dieselkraftstoff mit einer Biokomponente (B5, das ist fossiler Dieselkraftstoff mit maximal 5 % Biodieselanteil/FAME, seit Februar 2009 mit maximal 7 % Biodieselanteil / B7) über das öffentlich zugängliche Tankstellennetz und den Großhandel in den Verkehr gebracht. Seit Oktober 2007 sind auch im Benzin knapp 5 % Bioanteile, wie Bioethanol oder ETBE, enthalten. Der Grund für die industrielle Beimengung von Biodiesel und Ethanol sind die entsprechenden EU-Vorgaben. Der Anteil an Biokraftstoff wird durch die Bezeichnung „B“ für Biodiesel beschrieben, bei Benzin mit „E“ für den Ethanolanteil (z.B. B7, B100, E 5, E 85).

Die derzeit gültige Kraftstoffverordnung (KVO) regelt die Ersatzverpflichtung (Substitutionsverpflichtung) von insgesamt 5,75 % energetisch durch Biokraftstoffe bei herkömmlichen Treibstoffen seit 1. Jänner 2009 (bei DK: 6,3 %, bei OK 3,4 % energetisch).

Tankstellenmarkt in Österreich

Seit dem Jahr 2005 wird in Österreich flächendeckend Dieselkraftstoff mit einer Biokomponente (B5, das ist fossiler Dieselkraftstoff mit maximal 5 % Biodieselanteil/FAME, seit Februar 2009 mit maximal 7 % Biodieselanteil / B7) über das öffentlich zugängliche Tankstellennetz und den Großhandel in den Verkehr gebracht. Seit Oktober 2007 sind auch im Benzin knapp 5 % Bioanteile, wie Bioethanol oder ETBE, enthalten. Der Grund für die industrielle Beimengung von Biodiesel und Ethanol sind die entsprechenden EU-Vorgaben. Der Anteil an Biokraftstoff wird durch die Bezeichnung „B“ für Biodiesel beschrieben, bei Benzin mit „E“ für den Ethanolanteil (z.B. B7, B100, E 5, E 85).

Die derzeit gültige Kraftstoffverordnung (KVO) regelt die Ersatzverpflichtung (Substitutionsverpflichtung) von insgesamt 5,75 % energetisch durch Biokraftstoffe bei herkömmlichen Treibstoffen seit 1. Jänner 2009 (bei DK: 6,3 %, bei OK 3,4 % energetisch). 

Zum Jahresende 2018 gab es in Österreich 2.699 öffentlich zugängliche Tankstellen. Das sind um 14 mehr als im Vorjahr. Bei den öffentlich zugänglichen Tankstellen unterscheidet der Fachverband zwischen den sogenannten 1.357 Major-Branded Tankstellen, die unter den Marken der Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Mineralölindustrie geführt werden (BP, Eni, JET, OMV/Avanti, Shell), und den 1.342 weiteren Tankstellen, wie z.B. von Genol, Avia, Turmöl A1 oder IQ.

Vor zehn Jahren erhob der FVMI bei seinen Mitgliedern 1.844 Major-Branded Tankstellen. Heute sind es in dieser Kategorie nur noch 1.357 (-26 %). Dieser Rückgang ist auf die Konzentration auf Standorte mit höherer Kundenfrequenz zurückzuführen. Die Anzahl der sonstigen Tankstellen ist hingegen im Laufe der letzten zehn Jahre von 966 auf 1.342 Stationen gestiegen, was ein Plus von rund 35 % ergibt.

Die Anzahl der Automatentankstellen (Tankstellen ohne Personal) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 220 Stationen auf österreichweit 956 (plus 30 %) und nimmt bereits rund ein Drittel aller öffentlich zugänglichen Tankstellen ein.

Die öffentlich zugänglichen Tankstellen tragen einen wesentlichen Teil zur Versorgungssicherheit Österreichs bei. Neben der „24/7-Versorgung“ mit Kraftstoffen in Ballungszentren und auf Hauptverkehrsrouten gelten die Tankstellen als Nahversorger in ländlichen Regionen. 

Die FVMI-Führung

FVMI-Obmann

DI Thomas Gangl, Vorstandsmitglied, Refining & Petrochemical Operations, OMV Aktiengesellschaft

Stellvertreter

Gerlinde Hofer, Geschäftsführerin Zweigniederlassung BP Austria, BP Europa SE

Dr. Gert Seybold, Vorsitzender der Geschäftsführung Shell Austria GmbH

FVMI-Geschäftsführer

Dr. Christoph Capek

Rückfragen unter: 

Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI)
ikp Wien GmbH
Ines Schmied-Binderlehner
Museumstr. 3 | 1070 Wien
T +43 1 524 77 90-24
ines.schmied-binderlehner@ikp.at

Stand: