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Information über den Fachverband

Aufgaben des Fachverbandes der Mineralölindustrie

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) bildet im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit den gewählten FunktionärInnen sowie den MitarbeiterInnen im FVMI-Büro die fachliche Interessenvertretung für seine Mitglieder. Der FVMI als bundesweiter Industrieverband basiert auf dem Wirtschaftskammergesetz und ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Er ist das Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Seine Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren und lagern (midstream) sowie in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten und Mineralölprodukte vertreiben (downstream). Derzeit gehören dem Fachverband 27 Mineralölunternehmen aus dem Up-, Mid- und Downstream-Bereich an.

Das FVMI-Büro betreut in fachlicher und organisatorischer Hinsicht branchenrelevante Bereiche wie Umwelt und Energie – hier seien Energieeffizienz, Klimastrategie, Emissionshandel, Kraftstoff- und Biokraftstoffbestimmungen, Normen, Abwasser und Abfall genannt – sowie steuer-, gewerberechts- und sozialpolitische Themen. Zur täglichen Arbeit zählt auch die Erstellung und Koordinierung von branchenspezifischen Informationen sowie Mitteilungen an die Mitgliedsunternehmen über allgemeine wirtschaftliche Themen. Wesentlich ist die Koordinierung und Verfassung von Stellungnahmen im Rahmen der Begutachtung von EU-Richtlinien und nationalen Gesetzes- und Verordnungsentwürfen gegenüber Ministerien und sonstigen Behörden. Dabei suchen wir die Zusammenarbeit und die Abstimmung mit den zuständigen Fachabteilungen in der Wirtschaftskammer Österreich, mit der Bundessparte Industrie und im Rahmen eines Kooperationsabkommens mit dem Fachverband der chemischen Industrie.

Ein wesentlicher Aufgabenbereich des FVMI mit Außenwirkung ist neben der umfangreichen gesetzlichen Interessenvertretung die wöchentliche Erhebung der Tankstellenpreise bei Kraftstoffen gemäß Preistransparenzgesetz, die eine firmenneutrale Auswertung durch das FVMI-Büro bedingt und dem öffentlich zugänglichen EU-weiten Vergleich durch die Europäische Kommission dient.

Eine weitere Aufgabe des FVMI sind die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier sowie mit der Gewerkschaft PRO-GE für rund 4.000 Beschäftigte. Der gemeinsame Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie Österreichs wird als Druckwerk und auf der FVMI-Website (auch in englischer Sprache) sowie in der Kollektivvertragsseite der WKÖ veröffentlicht.

Hervorzuheben sind auch die jährlich mehrmals stattfindenden Arbeitskreissitzungen zu den Bereichen Retail, Commercial, Statistik, HSSE, REACH, Transportlogistik/Gefahrgut, Tankstellentechnik und Abfall. Dabei kommt es immer wieder zur Organisation und Beauftragung von Rechtsgutachten und technischen Gutachten. Beispiele für die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen aus dem Mineralölbereich und für oft fachliche und finanzielle Unterstützung sind die Österreichische Gesellschaft für Erdölwissenschaften mit ihrer jährlichen Herbstveranstaltung, die Heizen mit Öl GmbH mit ihrem Förderprogramm der Ölbrennwerttechnologie, die Hauptstelle für das Grubenrettungs- und Gasschutzwesen GmbH sowie die Plattform für SCC (Sicherheits Certifikat Contraktoren).

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