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Fahrzeughandel - Oberösterreich

NoVA-Berechnungstools

Sehr geehrte Unternehmerin,
sehr geehrter Unternehmer,

das Landesgremium OÖ des Fahrzeughandels stellt deren Mitgliedsbetrieben als Exklusivleistung NoVA-Berechnungstools zur Verfügung. Aufgrund technischer Änderungen kann in der Online-Version mittels Download-Funktion nicht mehr gewährleistet werden, dass die NoVA-Berechnungstools des Landesgremiums OÖ des Fahrzeughandels ausschließlich OÖ Fahrzeughändlern vorbehalten sind. Daher wurde die bisherige Download-Funktion der NoVA-Berechnungstools auf unserer Homepage eingestellt.

Alle Mitgliedsbetriebe des OÖ Fahrzeughandels erhalten die aktuellen NoVA-Berechnungstools ab sofort per Mailzusendung. Wir bitten Sie daher um direkte Kontaktaufnahme mit uns unter T 05-90909-4342 bzw. per Mail an fahrzeughandel@wkooe.at und ersuchen um Verständnis. Weiters weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass diese Berechnungstools ausschließlich Ihnen als OÖ Fahrzeughändler zur Verfügung gestellt werden. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet bzw. erfolgt auch keine Servicierung diesbezüglich.

 
Achtung!

Bitte betrachten Sie die Berechnungstools als Unterstützung für Ihre eigenen Berechnungen und prüfen Sie die Ergebnisse auch auf Plausibilität. Für die Verwendung der Tools sind jedenfalls grundlegende Kenntnisse der NoVA erforderlich (Merkblätter dazu finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage). Wenn Sie trotz sorgfältigster Erstellung und Prüfung einen Fehler bemerken, so ersuchen wir um Kontaktaufnahme unter T 05-90909-4342 bzw. per Mail an fahrzeughandel@wkooe.at. Wir werden diesen sofort beseitigen und das Berechnungstool richtig stellen!

Das OÖ Landesgremium des Fahrzeughandels bzw. die HIT.Consult übernehmen keine Haftung/Gewähr für die Richtigkeit der Auswertungen/Berechnungen!

 

Folgende NoVA-Berechnungstools stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Für GW-Importe aus der EU mit einem Erstzulassungsdatum vor dem 1.3.2014 (wobei es auf die EZ in der EU ankommt) gilt nach wie vor die alte (bisherige) Rechtslage mit NoVA-Prozentsatz von max. 16 %, Bonus-Malus-System und 20 % NoVA-Erhöhungsbetrag. Für NoVA-Berechnungen in diesen Fällen steht Ihnen der "NoVA-Rechner X.X." zur Verfügung (siehe Punkt Aktualisierung der NoVA-Berechnungstools).
  • Im "NoVA-Berechnungstool 201X - Version X.X.“ (siehe Punkt Aktualisierung der NoVA-Berechnungstools) ist die ab 1.3.2014 geltende Rechtslage umgesetzt. Wie gewohnt Netto-, Brutto- und Differenzberechnung. Dieses Tool ist für alle ab 1.3.2014 erstmals in Österreich bzw. in der EU bei GW-Importen zugelassenen Fahrzeuge anzuwenden. 


NoVA-Änderungen:

Neuer Erlass zu NoVA-Themen vom 11.12.2017: 

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat nunmehr einen neuen Erlass zur NoVA ausgesendet, worin Zweifelsfragen geklärt werden sollten. Folgend dürfen wir Ihnen die Änderungen im Überblick darstellen. Ganz allgemein gesprochen sind darin positive Änderungen zu finden, wie etwa „Behaltedauer bei Vorführfahrzeugen“, aber auch Punkte, die rechtlich zweifelhaft sind und seitens des Fahrzeughandels so nicht akzeptiert werden können. Dies betrifft die nunmehrige Berechnung der Differenzbesteuerung oder den Zollbescheid als Grundlage für die NoVA. Die vorgeschlagene Aliquotierung beim Malus ab 250 g/km CO2-Ausstoß ist ein bürokratischer Schildbürgerstreich. Doch im Detail zum Erlass:

  1. Zolltarifbescheid als Grundlage der NoVA
    Bei Fahrzeugimporten aus einem Drittland kommt es lt. BMF nunmehr auf den Zollbescheid an, ob ein Fahrzeug der NoVA unterliegt oder nicht. Also davon, in welche Zolltarifnummer der Kombinierten Nomenklatur das Fahrzeug eingestuft ist. Da die EU ein einheitliches Zollgebiet ist, gilt jeder Zollbescheid eines EU beliebigen Zollamtes innerhalb der EU. Ist lt. diesem Zollbescheid ein PKW gegeben, so unterliegt das Fahrzeug damit der NoVA. Ist die Einstufung auf LKW, dann fällt natürlich keine NoVA an. Fehlt ein Zollbescheid, ist davon auszugehen, dass das Fahrzeug als PKW verzollt wurde und daher der NoVA unterliegt. Dies hat in der Praxis Auswirkungen bei Importen von Fahrzeugen, die sowohl als PKW als auch als LKW zugelassen werden können und führt zu einigen offenen Fragen. Die hier dargestellte Rechtslage (Rechtsfolge) passt nicht mit dem Normverbrauchsabgabe-Gesetz zusammen, wonach immer auf den Zustand des Fahrzeugs im Zeitpunkt der Zulassung abzustellen ist! Diesbezüglich versuchen wir noch eine Klärung mit dem BMF!
     
  2. Differenzbesteuerung und NoVA bei EU-Importen
    Die im Erlass vorgeschlagene Berechnung im Rahmen der Differenzbesteuerung ist schlicht unrichtig; auch diesbezüglich versuchen wir noch eine Klärung mit dem BMF.
     
  3. Vorführkraftfahrzeuge – Zeiträume für Verkauf
    Diese müssen nach den NoVA-Richtlinien aus 2008 „zum alsbaldigen Verkauf“ bestimmt sein und werden diese Zeiträume nunmehr neu definiert:
    » gängige Modelle: innerhalb von 12 Monaten
    » andere Fahrzeuge: ausnahmsweise bis zu 24 Monate, wenn diese Fahrzeuge nicht innerhalb von 12 Monaten – trotz Verkaufsbemühungen – verkauft wurden
    » Luxusklasse: auch längerer Zeitraum, sofern Verkaufsbemühungen erkennbar sind
    Diese Klarstellung ist ausdrücklich zu begrüßen!
     
  4. NoVA-Vergütung – Nachweis der konkret entrichteten NoVA aufgeweicht
    Der Fahrzeughandel hat schon immer moniert, dass der Nachweis der ehemals konkret entrichteten NoVA im Falle der NoVA-Vergütung praxisfremd ist. Nunmehr anerkennt das BMF, dass für den Fall, wo dieser Nachweis nicht erbracht werden kann, auch die für dieses Modell typischerweise entrichtete NoVA zum Zeitpunkt der Erstzulassung herangezogen werden kann. Auch dies stellt eine Verbesserung gegenüber der aktuellen Auslegung dar!
     
  5. Rückvergütung – Vermeidung von Doppelbesteuerung
    Dies betrifft das Leasinggeschäft und soll klargestellt werden, dass das „unmittelbar folgende Rechtsgeschäft“ nicht unmittelbar zeitlich gemeint ist, wobei jedoch zwischen dem ersten Liefergeschäft und dem Rechtsgeschäft der Rückvergütung keine anderweitige Nutzung (zB als Firmenfahrzeug) erfolgt sein darf. Auch diese Klarstellung ist positiv zu bewerten.
     
  6. Höhe des Abzugsposten
    Der seit 1.1.2016 einheitliche Abzugsposten unterliegt nach den Ausführungen des BMF nicht einer Aliquotierung (Verhältnisrechnung), sondern immer zur Gänze. Hingegen der Malus bei einem CO2-Ausstoß von mehr als 250 g/km unterliegt der Verhältnisrechnung entsprechend der Wertentwicklung des Fahrzeugs. Dies bedeutet, dass nun die schon im Rahmen der „alten Rechtslage“ geltende Berechnung in diesen Fällen anzuwenden wäre; also ausgehend vom Neupreis und Mittelwert nach Eurotax eine Verhältnisrechnung anzustellen ist. Wenn dies auch nicht die Masse der NoVA-Fälle betrifft, so wird dadurch die Berechnung der NoVA wieder (unnötig) verkompliziert.

Wir haben bereits mit dem BMF Kontakt aufgenommen, um Unklarheiten und Fragen, die sich aus diesem Erlass ergeben noch abzuklären bzw. die oben angesprochenen Punkte zu klären. Wir hoffen, eine Lösung im Sinne der Fahrzeughändler erwirken zu können. Die vom OÖ Fahrzeughandel zur Verfügung gestellten NoVA-Berechnungstools werden wir vorerst einmal noch nicht ändern, da wir noch die Klärung mit dem BMF abwarten möchten. Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.

Änderungen 2017 – ergänzende Information bei Differenzbesteuerung

Aktualisierung der NoVA-Berechnungstools aufgrund der Ergänzung bei der Differenzbesteuerung um die Information zur (gemeinsamen, fiktiven) Bemessungsgrundlage für die USt und NoVA.

Änderungen 2017 - Differenzbesteuerung

Die Umsatzsteuerrichtlinien haben die Judikatur des EuGH (EuGH 22.12.2010 C-433/09 – hier hat der EuGH ausgesprochen, dass die NoVA nicht Bestandteil der Bemessungsgrundlage der USt sein kann) umgesetzt und hat sich dadurch auch bei Berechnung der Differenzbesteuerung eine Änderung ergeben. Diese Änderung betrifft sowohl die bis 28.2.2014 bzw. die ab 1.3.2014 geltende Rechtslage. Das Landesgremium OÖ des Fahrzeughandels hat daher das NoVA-Berechnungstool für Berechnungen von EU-GW-Importen/Zulassungen ab 1.3.2014 sowie das NoVA-Berechnungstool für Berechnungen von EU-GW-Importen/Zulassungen zwischen 1.7.2008 und 28.2.2014 geändert. 

ACHTUNG: Es hat sich lediglich bei der Berechnungsmethode „Differenzbesteuerung“ eine Änderung ergeben, die Auswirkungen auf die Höhe der Umsatzsteuer hat (NoVA ist hier nicht mehr Teil der Bemessungsgrundlage); bei den anderen Berechnungsarten hat sich keine Änderung ergeben! Nach den uns vorliegenden Informationen wird der bei den Finanzämtern vorhandene NoVA-Rechner nicht auf die geänderte Rechtslage umgeändert. Daher kann es bei Differenzsteuerberechnungen durchaus zu Unterschieden zwischen den Berechnungen mit unserem Tool und jenen Berechnungen kommen, die durch ein Finanzamt erfolgen. In diesen Fällen empfehlen wir Ihnen, auf die - durch das zuvor genannte EuGH-Urteil - geänderte Rechtslage hinzuweisen. 

NoVA-Änderungen 2017

Ab 1.1.2016 besteht der Abzugsposten für alle Fahrzeuge in Höhe von € 300,-- und dieser gilt auch für 2017 und die folgenden Jahre bzw. bis zu einer allfälligen gesetzlichen Änderung weiter. Überdies ist nach nunmehriger Ansicht des BMF der Abzugsposten für das Jahr der Erstzulassung in der EU anzusetzen (also analog der alten Rechtslage).  

NoVA-Änderungen 2016

Mit 1. Jänner 2016 ändern sich bei der NoVA die Abzugsposten; statt bisher € 400,- beträgt dieser ab 1. Jänner 2016 € 300,-. Der Bonus iHv € 600,- für umweltfreundliche Antriebe ist mit 31.12.2015 entfallen; es gilt nunmehr auch der allgemeine Abzugsposten iHv € 300,-. 

NoVA-Änderungen 2015

Seit 1.1.2015 (bis 31.12.2015) beträgt der Abzugsposten bei Diesel- und Benzinfahrzeugen einheitlich € 400,--. Ab 1.1.2016 einheitlich 300,--. Für umweltfreundliche Antriebe wird es keine Änderung geben und der Bonus wird weiterhin € 600,-- betragen. Dieser ist jedoch bis 31.12.2015 befristet.

Um den richtigen Abzugsposten zur Anwendung zu bringen, ist nunmehr das Datum der Erstzulassung in der EU einzugeben. Hier hat sich die bisherige Rechtsansicht des BMF (zugunsten des Fahrzeughandels) geändert. Bei einem nicht in der EU zugelassenen Fahrzeug (also in einem Drittland) kommt es auf das Datum der Erstzulassung in Österreich an.


Aktualisierung der NoVA-Berechnungstools:

  • NoVA-Berechnungstool 2017 – Version 1.51. – für Berechnungen von EU-GW-Importen/Zulassungen ab 1.3.2014:
    Ergänzung bei der Differenzbesteuerung um die Information zur (gemeinsamen, fiktiven) Bemessungsgrundlage für die USt und NoVA. Im Tabellenblatt „DifferenzDruck“ finden Sie nun ganz unten die ausgewiesene Bemessungsgrundlage für die USt und NoVA; dieser Wert ist im Formular NoVA 1 einzutragen. Zur Vorgängerversionen "NoVA-Berechnungstool 2017 - Version 1.5" hat sich ansonsten nichts geändert und kann diese auch weiterhin verwendet werden. Der bereits dargestellte Nettobetrag informiert Sie über Ihren Deckungsbeitrag und ist dieser ebenfalls in diesem Tabellenblatt (oben als „kalkulierter Gewinnaufschlag“) ausgewiesen. 

  • NoVA-Rechner 7.21. - für Berechnungen von EU-GW-Importen/Zulassungen zwischen 1.7.2008 und 28.2.2014:
    Ergänzung bei der Differenzbesteuerung um die Information zur (gemeinsamen, fiktiven) Bemessungsgrundlage für die USt und NoVA. Im Tabellenblatt „DifferenzDruck“ finden Sie nun ganz unten die ausgewiesene Bemessungsgrundlage für die USt und NoVA; dieser Wert ist im Formular NoVA 1 einzutragen. Zur Vorgängerversion "NoVA-Rechner 7.2" hat sich ansonsten nichts geändert und können diese auch weiterhin verwendet werden. Der bereits dargestellte Nettobetrag informiert Sie über Ihren Deckungsbeitrag und ist dieser ebenfalls in diesem Tabellenblatt (oben als „kalkulierter Gewinnaufschlag“) ausgewiesen. 

  • NoVA-Berechnungstool 2017 – Version 1.5. – für Berchnungen von EU-GW-Importen/Zulassungen ab 1.3.2014:
    Im NoVA-Berechnungstool wurde aufgrund der aktuellen Rechtslage (EuGH-Urteil – Änderung bei Berechnung der Differenzbesteuerung - siehe oberhalb „Änderungen 2017 – Differenzbesteuerung“) die Berechnung der Differenzbesteuerung adaptiert.

  • NoVA-Rechner 7.2. - für Berechnungen von EU-GW-Importen/Zulassungen zwischen 1.7.2008 und 28.2.2014:
    Im NoVA-Rechner wurde aufgrund der aktuellen Rechtslage (EuGH-Urteil – Änderung bei Berechnung der Differenzbesteuerung - siehe oberhalb „Änderungen 2017 – Differenzbesteuerung“) die Berechnung der Differenzbesteuerung adaptiert.

  • NoVA-Rechner 2017 - Version 1.4:
    Der NoVA-Rechner für die aktuelle Rechtslage (siehe oberhalb) wurde aktualisiert und steht ab sofort zur Verfügung.

  • NoVA-Rechner 2016 - Version 1.3:
    Aufgrund der NoVA-Änderungen ab 2016 (siehe oberhalb) wurde der NoVA-Rechner für die ab 1. März 2014 geltende Rechtslage entsprechend angepasst.

  • NoVA-Rechner 2014 - Version 1.2:
    In der aktualisierten Version des "NoVA-Rechners 2014 - Version 1.2" wurden die Bezeichnungen bei der Zulassung entsprechend angepasst. Statt "Erstzulassung" nunmehr "Datum Zulassung".

  • NoVA-Rechner 7.0 bzw. NoVA-Rechner 7.1:
    Aus einer Rückmeldung haben wir erfahren, dass der "NoVA-Rechner 7.0" bei Fahrzeugen deren Erstzulassung vor dem 1.7.2008 liegt in manchen Fällen einen Malus berechnet, obwohl dieser erst ab 1.7.2008 eingeführt wurde; also nicht anzusetzen wäre. Dieses Problem haben wir umgehend behoben und steht Ihnen die korrigierte Version "NoVA-Rechner 7.1" zur Verfügung. Hinweis: Die Frage der Erstzulassung eines Gebrauchtwagens in der EU ist dennoch bei der bis zum 28.2.2014 geltenden Rechtslage wichtig. Also im "NoVA-Rechner 7.1" muss weiterhin die Erstzulassung in der EU eingegeben werden.