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SteinmetzIn

Von Stein geht eine große Faszination aus – als Steinmetz beweist du täglich dein kreatives Talent, wenn du Skulpturen und Steinprodukte für den Garten und Gebäudefassaden herstellst oder alte Steinbauten restaurierst. Du schaffst Werke für die Zukunft: Die schönsten Gebäude der Welt wurden aus Stein erbaut und überdauern Jahrhunderte und Jahrtausende.
Meine Lehre zum Steinmetz


Der Beruf des Steinmetzes

Als Steinmetzlehrling arbeitest du mit Natursteinen und stellst verschiedene Produkte für den Garten-, Bau- und Friedhofsbereich her. Du bearbeitest die Steine im Unternehmen, lieferst sie aus und versetzt sie vor Ort beim Kunden. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Restaurierung von Denkmälern aus Natursteinen.

Welche Voraussetzungen bringe ich für den Beruf mit?

Du hast geschickte Hände, eine sehr gute räumliche Vorstellungskraft und vor allem gestalterische Fähigkeiten für den Entwurf und die Gestaltung von deinen Werkstücken. Viele Arbeiten sind im Freien, wo auch körperliche Leistungen gefragt sind.

Was lerne ich?

  • Lesen und Anfertigen von technischen Anleitungen
  • Auswahl und Kontrolle von Natur- und Kunststeinen
  • Handhabung und Wartung der verwendeten Werkzeuge und Maschinen
  • Bearbeitung von Natur- und Kunststeinen von Hand und mit Maschinen
  • Gestaltung von Schriften, Ornamenten und Symbolen
  • Verlegen von Platten, Bodenplatten und Fliesen
  • Fassadenverkleidungen
  • Gestalten, Herstellen und Versetzen von Denkmälern
  • Qualitätskontrollen an Werkstücken
  • Berücksichtigung von Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Steinmetz dauert 3 Jahre. Danach trittst du zur Lehrabschlussprüfung an.

Wie sieht mein Arbeitstag aus?

Als Steinmetzlehrling arbeitest du 39 Stunden pro Woche.

Je nachdem was für dein aktuelles Lehrjahr vorgesehen ist, wirst du in den obenstehendes Fertigkeiten von deinen Ausbildnern unterrichtet und gefördert. 

Wieviel verdiene ich?

Als Lehrling verdienst du im ersten Lehrjahr 780,-- Euro brutto, im zweiten 1.006,-- Euro brutto und im dritten 1.450,-- Euro brutto.

Wie sieht mein Schulalltag in der Berufsschule aus?

Die Unterrichtszeit in der Berufsschule gilt als Arbeitszeit und wird auf deine wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden angerechnet. Dazu gehören Unterrichtsstunden, Freigegenstände (2 Unterrichtseinheiten pro Woche), Förderunterricht und Exkursionen. 

Als angehender Steinmetz erhältst du Unterricht in den Pflichtfächern Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, einer berufsbezogenen Fremdsprache, in angewandter Wirtschaftslehre und Mathematik, Bautechnik, Fachzeichnen und im werkstofftechnologischen Labor. Auch ein Projektpraktikum gehört zu deiner schulischen Ausbildung.

Daneben kannst du unter mehreren Freigegenständen wie Religion, angewandter Mathematik bzw. unverbindlichen Übungen wie Bewegung und Sport oder angewandter Informatik wählen. 

Steinmetzlehrlinge absolvieren in Schrems (Niederösterreich) die Berufsschule. 

Wo kann ich nach meiner Lehre arbeiten?

Steinmetze arbeiten vor allem in Klein- und Mittelbetrieben des Steinmetzgewerbes oder auch in Mittel- und Großbetrieben der Hartstein- und Marmorindustrie.

Meine Karriere als Steinmetz

Nach deiner Lehrabschlussprüfung kannst du weitere Berufserfahrung sammeln, die Bauhandwerksschule in Hallein besuchen und die Meisterprüfung ablegen.

Auch „Lehre mit Matura“ steht dir natürlich offen.

Mit wachsender Erfahrung kannst du Führungspositionen in Betrieben übernehmen.

Viele Betriebe suchen Nachfolger, auf diese Art und Weise kannst du einen bestehenden Betrieb übernehmen und zu weiterem Erfolg führen.

Wenn du Interesse an der Selbstständigkeit hast, du bist du als Steinmetzmeister bestens dafür gerüstet, dein eigenes Unternehmen aufzubauen.

Im Sinne der besseren Lesbarkeit haben wir auf die Genderung der Berufsbezeichnungen verzichtet und bitten hierfür um Verständnis.