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Zahlen/Daten/Fakten

Der letzte Winter konnte trotz schwieriger Bedingungen an vergangene Top-Ergebnisse anschließen. Ersteintritte bleiben auf konstantem Niveau und Kassaumsatzzahlen zeigten eines der besten Ergebnisse seit Jahren.

Im Detail: gab es ein Plus von 3,8% beim Kassaumsatz, die Ersteintritte blieben unverändert hoch (52,5 Mio. | +1,2%), die Betriebstage konnten auf Grund eines starken Saisonstartes auf 29.100 gesteigert werden (+6,4%) und ein leichtes Plus lässt sich auch bei den Beförderungen feststellen (+0,9%).

Österreichs Seilbahnen im Winter 2016/17:

  • 1.353 Mio. € Kassenumsatz
  • 587 Millionen Beförderungen
  • 52,5 Mio. Skierdays
  • 29.100 Betriebstage

Angebotsstruktur

Die 253 Seilbahnunternehmen (Winter-, Gletscher- und Zweisaisonenbetrieb, dazu 11 reine Sommerbetriebe) und rund 550 Schlepplift-Unternehmungen (mit einem oder mehreren Schleppliften) verfügen insgesamt auf etwa 23.700 ha Pistenfläche über: (Quelle: BMVIT,  Stand Aug 2016):

  • 1.105 Seilbahnlagen(Standseil-, Pendel-, Umlauf-, Kabinen- und Sesselbahnen)
  • Ca. 1.840 Schlepplifte
Angebotsstruktur Seilbahnunternehmen


Investitionen

Der Erfolg des Wintertourismus in Österreich hängt maßgeblich von der strategischen Arbeit und den laufenden Investitionen der heimischen Seilbahnbetriebe ab. Seit der Jahrtausendwende haben Österreichs Seilbahnen rund 9 Milliarden Euro (allein in den letzten 10 Jahren - seit 2006 - waren es rund 6 Mrd.) in die Modernisierung und den Komfort von Anlagen und in die Beschneiungstechnik investiert, um den steigenden Qualitätsansprüchen der Wintersportgäste gerecht zu werden.
Infografik
Winter 2017/2018


Was der Standort Österreich davon hat:

  • Bergbahnnutzende Wintersportler generieren ein Bruttoumsatz von rd. € 7,9 Mrd (umfasst ua Seilbahnen, Beherbergung, Gastronomie, Sporthandel, Transport uä.)
  • Aus den € 7,2 Mrd. Bruttoumsatz entsteht eine Wertschöpfung von über € 4,3 Mrd. (Beitrag zum BIP)
  • Davon fallen € 825 Mio. direkt bei den Seilbahnen an
  • Die Multiplikatorwirkung durch Seilbahnnutzer liegt bei über 7! D.h.: € 1.000 Löhne, Gehälter, Gewinne und Abschreibungen bei Seilbahnen führen zu über € 7.000 Wertschöpfung gesamt!
  • Die Republik Österreich profitiert mit einem Umsatzsteueraufkommen von über € 1 Mrd. in erheblichem Umfang von diesen Ausgaben

Damit gilt die Seilbahnbranche als wichtigster Wertschöpfungsmotor in den Regionen und Tälern.

Zur Studie „Wertschöpfung durch österreichische Seilbahnen

Arbeitsplätze

Durch Österreichs Seilbahnwirtschaft werden in etwa 99.300 Arbeitsplätze gesichert. 

  • Davon 17.300 Arbeitsplätze direkt bei den Seilbahnbetrieben und 
  • Weitere 82.000 Arbeitsplätze werden in anderen Branchen (direkt begünstigte Branchen oder indirekte Vorleister) gesichert 
Arbeitsplätze in Österreichs Seilbahnwirtschaft