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Symbolbild Stethoskop mit Euro Banknoten
© Christian Schwier | stock.adobe.com

Formulare ausfüllen, obwohl alles schon bekannt ist

Viele Daten für die Arbeits- und Entgeltbestätigung, die Dienstnehmer für Anträge auf Kranken- oder Wochengeld brauchen, liegen bereits in der ÖGK auf und werden regelmäßig aktualisiert.

Lesedauer: 1 Minute

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16.03.2026

Das Problem

In einem Hotel fallen zwei Mitarbeiter krankheitsbedingt aus. Die Chefin springt selbst ein – und sitzt abends trotzdem noch am Computer. Sie muss Formulare ausfüllen, obwohl alle Daten der Krankenkasse längst vorliegen. Problem: Unternehmen müssen Daten liefern, die der Staat bereits hat – nur in einem anderen Formular. 

Wir fordern

Wir fordern zumindest eine radikale Verschlankung des Formulars, besser noch die Abschaffung dieser unnötigen bürokratischen Fleißaufgabe.

Das sind die Fakten:

  • Die ÖGK hat bereits die meisten Daten, die für die Berechnung des Krankengeldes notwendig sind. Ein nochmaliges Ausfüllen durch die Betriebe verursacht somit unnötige Bürokratie ohne Zusatznutzen.
  • Auch für das Wochengeld müssen Arbeitgeber noch immer eine eigene Arbeits‑ und Entgeltbestätigung ausfüllen, obwohl die ÖGK dank der monatlichen Beitragsgrundlagenmeldung ohnehin bereits so gut wie alle Daten hat. Der Betrieb liefert also doppelt, was bei der ÖGK längst vorliegt.

Wahr oder falsch

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