Lebensmittelspenden: Helfen kostet mehr Zeit
Eigentlich sollte mehr Transparenz die Lebensmittelverschwendung verringern. Das wird nur teilweise erreicht: Die Probleme liegen ganz woanders.
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26.03.2026
Das Problem
Ein kleiner Nahversorger spendet überschüssige Lebensmittel an soziale Einrichtungen. Es werden also so gut wie keine genießbaren Lebensmittel entsorgt. Trotzdem muss er vierteljährlich genaue Meldungen abgeben. Problem: Wer Lebensmittel rettet, wird mit Bürokratie bestraft – statt unterstützt.
Wir fordern
Wir fordern die Abschaffung der quartalsmäßigen Meldung. Diese nationale Maßnahme übersteigt die EU-Vorgaben bei weitem. Eine jährliche Meldung muss reichen.
Zu den Fakten:
Die Meldeverpflichtung von Lebensmittelspenden und -weitergabe für den Lebensmitteleinzelhandel (§11a AWG) ist eine nationale Maßnahme, die nicht durch EU-Recht vorgegeben ist.