Umsatzsteuer: Wenn Wachstum plötzlich zur Strafe wird
Wer wächst und erfolgreich ist, bekommt nicht Unterstützung, sondern mehr Bürokratie.
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Das Problem
Eine kleine Tischlerei in Wien freut sich: Die Auftragslage ist gut, der Umsatz steigt leicht über 100.000 Euro. Für die Kunden ändert sich nichts – für den Betrieb aber sehr wohl. Denn ab diesem Betrag, der seit 2011 nicht angehoben wurde, muss der Chef statt viermal plötzlich zwölfmal im Jahr Umsatzsteuermeldungen abgeben.
Das heißt: mehr Papierkram, mehr Fristen, mehr Kosten für den Steuerberater. Zeit, die eigentlich für Kunden, Lehrlinge oder neue Aufträge gedacht wäre, geht im Büro verloren.
Problem: Wer wächst und erfolgreich ist, bekommt nicht Unterstützung, sondern mehr Bürokratie.
Wir fordern
Die Umsatzschwelle, ab der eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung fällig wird, wurde seit 2011 (!) nicht angehoben. Wir fordern eine Anhebung von 100.000 auf zumindest 150.000 Euro.