Günderin Dr. Kerstin Schallaböck: KAMI skincare
Wenn Liebe zur Lösung wird: Hautpflege, die wirkt
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Was als persönliche Suche begann, wurde zu einer Hautpflegemarke, die medizinisches Wissen mit Natur verbindet.
Der Beginn meiner Gründung war kein Businessplan, sondern eine emotionale Erfahrung. Als mein jüngster Sohn Konstantin, liebevoll Kami genannt, im Alter von nur vier Monaten Neurodermitis entwickelte, startete für mich eine intensive Phase aus Recherche, Unsicherheit und der Hoffnung, etwas zu finden, das wirklich hilft. Hautprobleme bei Kindern belasten die ganze Familie. Ich wollte helfen, doch die üblichen Ansätze boten nur kurzfristige Erleichterung. Mir war klar: Ich musste weiterdenken.
Während meiner Tätigkeit als Firmenärztin in einem österreichischen Kosmetikunternehmen erhielt ich eine Ölmischung zum Testen. Ich trug sie bei meinem Sohn auf – zweimal. Zum ersten Mal seit Wochen schlief er ohne Kratzen durch. Innerhalb weniger Tage gingen die Entzündungen sichtbar zurück. In diesem Moment wusste ich: Hier steckt eine Lösung, die ich weiterentwickeln muss. Ich begann die ersten
Rezepturen zu optimieren und testete sie in meiner Praxis bei Patient:innen, Freund:innen und Familienangehörigen. Das Feedback war nahezu ident: Die Produkte pflegten trockene, schuppende und gereizte Haut, bei Neurodermitis und vielem mehr, oft dort, wo konventionelle Kosmetika an Grenzen stießen.
Ich habe KAMI entwickelt, weil mein Kind Hilfe brauchte – heute hilft es vielen.
Dr. Kerstin Schallaböck
So entstand Schritt für Schritt eine vollständige Pflegelinie: ein SOS-Öl, ein Hautpflegebalsam, ein beruhigender ZweiPhasenSpray und ein rückfettendes WaschFluid. Wichtig ist mir Folgendes: Alle Produkte bestehen aus Wirkstoffen traditioneller europäischer Medizin, hochwertigen Pflanzenölen und natürlichen Inhaltsstoffen – ohne Kortison, ohne künstliche Zusätze, hergestellt in Wien. Heute weiß ich: Die Gründung war herausfordernd, aber notwendig. Denn KAMI skincare ist mehr als ein Produkt. Es ist das Ergebnis von Erfahrung, Beobachtung, Beharrlichkeit – und einer Mutter, die eine Lösung suchte.
Kurz gefragt …
Meine größte Motivation ist ...
zu sehen, wie wir einen wirklichen Unterschied im Leben der Menschen machen.
Gründen ist …
sich entschlossen durch das Chaos zum Kern der Idee durchzuschlagen, um etwas Wirkungsvolles zu erschaffen.
Das größte Learning bisher ...
dass ohne die richtigen Menschen auch die beste Idee nicht zum Leben erwacht.
Innovation bedeutet …
mutig genug zu sein, den bequemen Status Quo infrage zu stellen, bevor man dazu gezwungen ist.
Mein persönlicher Tipp für Gründer:innen ist …
Geh los – auch wenn du noch nicht alles weißt. Bereit wirst du am Weg, vor allem, wenn du dir die richtige Unterstützung holst.
Mein Unternehmen in einem Wort
sinnvoll