Erfolgsbilanz 2025: Wirtschaftskammer Kärnten – Gemeinsam erfolgreich für unsere Betriebe
Das Jahr 2025 in Zahlen und Erfolgen: Wie die Wirtschaftskammer ihre Mitglieder auf Landes- und Bundesebene unterstützt hat.
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Das Jahr 2025 war für die Wirtschaftskammer Kärnten ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch voller Erfolge. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern haben wir wichtige Meilensteine erreicht, Projekte vorangetrieben und die Weichen für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft gestellt. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die Kärntner Highlights des Jahres, die Erfolge auf Bundesebene sowie unsere beeindruckende Leistungsbilanz.
Leistungsbilanz
Kärntenweite Erfolge
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WK Kärnten leisteten im Jahr 2025 XXX Servicestunden im Gegenwert von XXX Millionen Euro – ein klares Zeichen für umfassende Unterstützung.
Seit dem 14. Dezember 2025 verbindet die Koralmbahn Graz und Klagenfurt in nur 41 Minuten. Damit entsteht ein gemeinsamer Wirtschaftsraum mit rund 1,8 Millionen Einwohner:innen, 150.000 Betrieben und einer jährlichen Wertschöpfung von über 70 Milliarden Euro. Diese Jahrhundertchance stärkt Österreichs zweitgrößte Wirtschaftsregion und wird von der Wirtschaftskammer unter der Dachmarke „AREA Süd“ gezielt unterstützt.
Ab März 2026 hält die WESTbahn zehnmal täglich in Kühnsdorf. Südkärnten profitiert damit erstmals von einem IC-Halt und einer deutlich besseren Anbindung an Österreichs große Wirtschaftsräume. Das langjährige Engagement der Wirtschaftskammer Kärnten stärkt somit gezielt die AREA Süd.
Mit dem Spatenstich für den Gleisbogen des Verladebahnhofs Kühnsdorf startet ein zentrales Infrastrukturprojekt entlang der Koralmbahn. Der neue Güterverladebahnhof stärkt Südkärnten als Wirtschafts- und Logistikstandort und ermöglicht erstmals eine direkte Schienenanbindung für regionale Betriebe. Das von der Wirtschaftskammer Kärnten maßgeblich vorangetriebene Projekt geht Ende 2026 in Betrieb und setzt nachhaltige Impulse für Wertschöpfung, Investitionen und Arbeitsplätze.
Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn gewinnt das Logistik Center Austria Süd (LCA Süd) in Fürnitz weiter an Bedeutung. Kärnten ist nun enger an die Baltisch-Adriatische Achse angebunden und die Transportzeiten verkürzen sich. Der Zollkorridor zum Hafen Triest stärkt langfristig Kärntens Rolle als logistische Drehscheibe im europäischen Güterverkehr.
Das TCC ist ein europaweit einzigartiges Testzentrum, das bereits über 3.000 Jugendliche und 300 Erwachsene bei der Fokussierung ihrer Talente unterstützt hat. Es stärkt die Vernetzung zwischen Betrieben und Fachkräften und setzt damit ein starkes Signal für die Zukunft der Arbeitswelt in Kärnten!
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Ab Februar 2026 bündelt das TCC erstmals seine Kompetenzen mit dem Talentcenter der WKO Steiermark in einer länderübergreifenden Potenzialanalyse speziell für Maturierende. Das neue Angebot wird im Rahmen der Standortinitiative AREA Süd realisiert und steht beispielhaft für die enge Zusammenarbeit im südösterreichischen Bildungs- und Wirtschaftsraum.
Gemeinsam mit dem Land Kärnten erweitert die Wirtschaftskammer Kärnten das Maßnahmenpaket um eine KI-Umsetzungs- und eine NIS2-Beratungsförderung. Ein digitaler KI-Förderberater auf der WKK-Webseite unterstützt Unternehmen ergänzend rund um die Uhr bei der gezielten Suche nach passenden Förderungen.
Mit ALPSiX entsteht in Kärnten der erste Internet Exchange Point (IXP) für direkten regionalen Datenaustausch. Daten werden künftig ohne Umwege über externe Netzknoten direkt in Kärnten übertragen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort nachhaltig und schafft die Basis für innovative digitale Anwendungen sowie eine moderne Infrastruktur für Wirtschaft und Forschung.
Österreichweit einzigartig berät der Wirtschaftspolitische Beirat als gesetzlich eingerichtetes Gremium die Kärntner Landesregierung bei wirtschaftspolitischen Zielsetzungen sowie den daraus ableitbaren Förderschwerpunkten.
Mit der Wirtschaftsombudsstelle hat Kärnten einen großen Schritt in Richtung des unternehmensfreundlichsten Bundeslandes gemacht. Sie hilft Betrieben, Probleme mit Behörden effizient zu lösen.
Dank der Initiative der Wirtschaftskammer Kärnten sind Tanzschulen in ganz Österreich für bis zu fünf Live-Auftritte pro Jahr von der AKM-Gebühr befreit. Gastronomie und Hotellerie profitieren von der Regelung für sechs Veranstaltungen jährlich.
Für 2026 gilt für Kärnten? ein Kontingent von 524 Saisonarbeitskräften im Tourismus, das zu Spitzensaisonen um 50% erhöht werden kann, sodass maximal 786 Plätze zur Verfügung stehen. Zusätzlich gibt es ein Sonderkontingent für Staatsangehörige aus Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Zum Vergleich: 2020 gab es 82 Kontingentplätze, in Spitzenzeiten 50 % mehr.
Eine neue Standortagentur unterstützt Kärnten weltweit bei der Personalrekrutierung und setzt damit eine zentrale Forderung der Wirtschaftskammer um.
Kärntens Kaufleute profitieren von einem Nahversorgerbonus. Pro Betrieb können bis zu 6.000 Euro beantragt werden – davon 4.000 Euro für Fixkosten, Personal oder kleinere Investitionen sowie 2.000 Euro für Marketingmaßnahmen - ein starker Impuls für den unternehmerischen Erfolg.
Der BetriebsCheck von Wirtschaftskammer und Land Kärnten hilft Unternehmen, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und Haftungsrisiken zu minimieren. PrüfING-Expertinnen und Experten erarbeiten maßgeschneiderte Lösungen und erstellen einen übersichtlichen Arbeitsschutzordner. Vorerst bis zum 30. Juni 2026 verlängert.
Seit 2024 entfallen die Prüfungsgebühren für den ersten und zweiten Antritt zur Meister- und Befähigungsprüfung. Absolventen werden teilweise dem Bachelor gleichgestellt, und die Kosten für den Unternehmerführerschein werden künftig von den Wirtschaftskammern getragen. Damit ersparen sich Kärntens Fachkräfte rund 700.000 Euro pro Jahr – ein großer Schritt zur Förderung von Qualifikation und Unternehmertum.
Mit 80 konkreten Vorschlägen zur Vereinfachung von Verfahren setzt sich die WK Kärnten für weniger Bürokratie und mehr Effizienz ein – ein Gewinn für die Unternehmen.
Als Teil des New Alpe Adria Network setzte sich die WK in Brüssel für die Lockerung des Lieferkettengesetzes ein. Die EU hat die Stimmen der Region gehört und die Vorschriften deutlich entschärft.
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Die Sozialpartner begrüßen den geplanten 380-kV-Netzausbau. Dieses wichtige Infrastrukturvorhaben sichert die Entwicklung des Standortes.
Mit einer Online-Petition fordert die WK das Aus für die ORF-Haushaltsabgabe für Unternehmen. Erster Erfolg: Mehrfachzahlungen werden abgeschafft.