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Starkstrommasten im Sonnenuntergang
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Austrian Power Grid: herausfordernde Gesamtlage

An diesen Stellschrauben muss zur Transformation des Energiesystems gedreht werden. Netzausbau ist alternativlos!

Lesedauer: 1 Minute

18.03.2024

In ihrem Jahresrückblick 2023 ging die Austrian Power Grid (APG) auf jene Stellschrauben ein, an denen aus Sicht des  Übertragungsnetzbetreibers gedreht werden muss, damit die Transformation des Energiesystems gelingt. Einmal mehr verweist die APG darauf, dass der Netzausbau alternativlos sei. Neben einem Gesamtsystemplan der Speicher, Netze, Reserven, Produktion und digitale Plattformtechnologien gleichermaßen berücksichtigt, sei die Umsetzung der Renewable Energy Directive der EU (RED III) Richtlinie sowie der EU-Notfallverordnung in nationales Gesetzt das Gebot der Stunde, um den Netzausbau zu beschleunigen und an das Tempo des Ausbaus der Erneuerbaren anzupassen.

Nach Analyse der aktuellen Defizite hat APG die notwendigen Investitionsprojekte im Rahmen des Netzentwicklungsplans 2023 geplant und investiert bis 2034 rund 9 Milliarden Euro in die Strominfrastruktur. Die Trafokapazität wird auf 57.000 MVA nahezu verdoppelt, die Anzahl der Umspannwerke um rd. 39 Prozent auf 90 bzw. der Trafos um rd. 74 Prozent auf 165 erhöht, es erfolgt eine gesamtsystemische Verstärkung der West-Ost-Achse durch den Neubau, die Umstellung oder die Verstärkung von rd. 500 km 380-kV bzw. rd. 400 km 220-kV an Stromleitungen.

Alle Infos dazu finden Sie auf der Website der APG.


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