Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Helge Bauer

Mandl: Wirtschaft begrüßt neue Kärntner Energiestrategie

Rasche Umsetzung ist entscheidend für den Wirtschafts- und Lebensstandort, unterstreicht WK-Präsident Mandl, der eine „Infrastrukturoffensive Netzausbau“ fordert: „Sonst kommt nicht die Energiewende, sondern das Energie-Ende!“

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Aktualisiert am 05.08.2023

Begrüßt hat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl den Beschluss der Kärntner Landesregierung, den von der Realität überholten Energiemasterplan grundsätzlich neu aufzusetzen. Die auf Antrag von Energielandesrat Sebastian Schuschnig nun in Gang kommende Erarbeitung einer landesweiten Energiestrategie eröffne nach „verlorenen Jahren“ endlich die Chance, die zahlreichen vorhandenen Projekte zur Energiewende in absehbarer Zeit umzusetzen. Mandl: „Verlorene Jahre, weil wir als Wirtschaftskammer seit sehr langer Zeit darauf drängen, die Energiewende zuzulassen: Die Dekarbonisierung wird vieles verändern, aber sie bietet der Kärntner Wirtschaft auch die Chance, ihr hohes Know-how im Umwelt- und Energiebereich stärker sichtbar zu machen, die eigene Unabhängigkeit von den Kapriolen des Strommarktes auszubauen und auf lange Sicht Kosten zu sparen.“

Ohne zeitgemäße Stromnetze gibt es keine Energiewende

In einem Bereich sollte Kärnten aber nicht auf die neue Energiestrategie warten, sondern sofort ins Tun kommen, verlangt Mandl: „Wir wissen auch schon seit Jahren, dass unser Stromnetz für die Anforderungen der Umstellung von großen Teilen der Mobilität und Heizung sowie für eine dezentrale Energieproduktion – Stichwort: Photovoltaik – nicht ausgelegt ist. Solche Investitionen werden nicht nur sehr viel Geld, sondern auch Zeit erfordern, wir sollten mit der Planung also besser vorgestern als morgen anfangen. Denn ohne zeitgemäße Stromnetze gibt es keine Energiewende, sondern nur ein Energieende!“

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