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In der Trommel einer Waschmaschine sind mehrere Euroscheine in unterschiedlichen Beträgen wie hundert, fünfzig oder fünfhundert
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Versicherungsagenten, Bundesgremium

FATF-Prüfung Österreich

Fortschritte im AML/CFT-System, jedoch weiterhin operative Schwächen bei Umsetzung, Ermittlungen und Vermögensabschöpfung

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04.05.2026

In unserem Newsletter April 2026 haben wir über die FATF-Prüfung berichtet und darauf hingewiesen, dass Österreich Fortschritte bei der Geldwäscheprävention zeigt.

Zur Einordnung: Die FATF (Financial Action Task Force) ist ein internationales Gremium, das Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung setzt und deren Umsetzung in den Mitgliedstaaten überprüft.

Der am 30. März veröffentlichte FATF-Bericht ist nun verfügbar.

>>Presseaussendung der FATF und vollständiger Bericht

Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse

Die FATF-Prüfung Österreichs (unter Leitung des Internationalen Währungsfonds, IWF; Vor-Ort-Besuch Juni–Juli 2025) bestätigt insgesamt deutliche Fortschritte beim AML/CFT/CPF-System, insbesondere bei den rechtlichen Rahmenbedingungen, der Transparenz wirtschaftlichen Eigentums und der Finanzaufsicht. Gleichzeitig bestehen weiterhin wesentliche operative Schwächen, vor allem bei der Financial Intelligence Unit (FIU), der Strafverfolgung und der Vermögensabschöpfung.

Risiken, Ressourcen und Koordination (IO.1)

Österreich hat seine Risikoanalyse verbessert, insbesondere durch die nationale Risikoanalyse 2025. Dennoch fehlt weiterhin ein einheitliches, behördenübergreifendes Risikoverständnis. Zentrale Risiken betreffen Betrug, Steuerdelikte, Drogenkriminalität, organisierte Kriminalität sowie Korruption. Der Koordinierungsausschuss (NCC) ist ein wichtiges Gremium, jedoch noch nicht ausreichend verbindlich und steuernd.

Terrorismus- und Proliferationsfinanzierung (IO.9–IO.11)

Österreich verfügt über einen soliden Rechtsrahmen zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung und setzt diesen weitgehend wirksam um, insbesondere bei kleineren, risikoadäquaten Fällen. Ermittlungen und Strafverfolgungen erfolgen in einem dem Risikoprofil entsprechenden Umfang. Zudem bestehen effektive Koordinations- und Kooperationsstrukturen zur Bekämpfung der Proliferationsfinanzierung.

Weitere Maßnahmen

Österreich erhält einen Maßnahmenplan für drei Jahre, um Risiken besser zu verstehen, die FIU besser auszustatten und Geldwäsche wirksamer zu verfolgen. Das Land wird in das „Enhanced Follow-up“-Verfahren eingestuft und muss regelmäßig über Fortschritte an die FATF berichten.

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