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BILDUNGS-KickOff 2026
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Finanzdienstleister, Fachverband

BILDUNGS-KickOff 2026

Nachbericht und Anrechnung

Lesedauer: 15 Minuten

23.02.2026
Achtung

Teilnahmebestätigung
Wichtig
: Für eine Teilnahmebestätigung mussten Sie mindestens 80 % pro Einheit (1 Einheit = 1 Modul = 3 Stunden, Pausen sind ausgenommen) bei der Live-Übertragung mit Ihrem Namen und einer Ihnen zugehörigen und gültigen Emailadresse anwesend sein und danach auf der Plattform meine-weiterbildung.at eine Wissensüberprüfung pro Einheit (Fragen zum Live-Webinar) bestehen. Eine Teilnahmebestätigung wird pro Einheit bei Erfüllung der Voraussetzungen ausgestellt. In Summe sind daher max. 10 Teilnahmebestätigungen erhältlich.

Hinweis
Live-Webinar verpasst?
Für alle angemeldeten Teilnehmer der Live-Veranstaltung stehen die Webinare bis 31.12.2026 über meine-weiterbildung.at zur Verfügung. Wenn Sie das Live-Webinar verpasst haben, können Sie eine Teilnahmebestätigung für das E-Learning erwerben.

Feedback

Zum zehnten Mal in Folge ging in den Kalenderwochen drei und vier des Jahres 2026 der BILDUNGS-KickOff, die zentrale Weiterbildungsveranstaltung für Berufsangehörige der Gewerblichen Vermögensberatung und Wertpapiervermittlung über die Bühne.

Die Fachorganisationen der Finanzdienstleister aus sämtlichen Bundesländern und der Fachverband Finanzdienstleister stellten gemeinsam ein vielseitiges und stark praxisorientiertes Programm zusammen, das sowohl aktuelle Entwicklungen als auch bewährte Grundlagen abdeckte.

Die Veranstaltung verzeichnete erneut einen neuen Anmelderekord: Insgesamt 2.637 Personen registrierten sich für den BKO 2026. In den zehn Webinaren nahmen insgesamt 19.045 Teilnehmer teil – durchschnittlich 1.904 pro Veranstaltung. Dabei wurden 79.110 Weiterbildungsstunden bereitgestellt, von denen 63.392 Stunden live genutzt wurden. Die Zufriedenheitsrate (Bewertungen mit 3, 4 oder 5 Sternen) lag bei 97,2 %.

Nachbericht

Tag 1 – Montag,12.01.2026

Modul 9 − Lebens- und Unfallversicherungen
Fachgruppe Finanzdienstleister Wien

Durch den Vormittag führte KommR Eric Samuiloff, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Wien.

Den fachlichen Auftakt gestalteten MMag. Dr. Philipp Nierlich LL.M. und Alina Gfrerer LL.M. mit einem Überblick zur Nachlassgestaltung unter Einbeziehung von Lebensversicherungen. Beide Referenten erläuterten die Grundzüge des Erbrechts und behandelte Fragen rund um das Thema Testament und Pflichtteil sowie die besondere Rolle von Bezugsrechten und Versicherungsleistungen im Verlassenschaftsverfahren. Auch Sonderfälle wie Patchwork-Familien und Schenkungen auf den Todesfall wurden praxisnah dargestellt.

Darauf folgte Univ.-Prof. Dr. Alexia Fürnkranz-Prskawetz mit einer Analyse der demografischen Entwicklung und ihrer Auswirkungen auf die Alterssicherung. Sie zeigte die Zusammenhänge zwischen Bevölkerungsalterung, Generationenökonomie und Pensionssystem auf und diskutierte mögliche Reformansätze im Spannungsfeld zu Nachhaltigkeit und sozialer Ausgewogenheit.

Abschließend sprach Dalibor Miceski über moderne Lösungen in der privaten Altersvorsorge. Im Fokus standen hybride Lebensversicherungsprodukte, die Sicherheitsbausteine mit Kapitalmarktchancen verbinden, sowie die Bedeutung lebenslanger Renten zur Absicherung des Langlebigkeitsrisikos.

Modul 2 − Verbraucherschutzrecht
Fachgruppe Finanzdienstleister Niederösterreich

Den Nachmittag des ersten Tages eröffnete der niederösterreichische Fachgruppenobmann Martin Trettler mit dem Modul 2.

Rechtsanwalt Dr. Georg Zuschin sprach über Verbraucherschutz und die aktuelle Judikatur zur Haftung von Finanzberatern. Im Fokus standen die rechtlichen Grundlagen der Beratung, Dokumentations- und Aufklärungspflichten sowie zentrale Gerichtsentscheidungen bzgl. Risikoaufklärung, Interessenkonflikten, Provisionen, Mitverschulden von Kunden und Verjährung. Er betonte, dass Umfang und Intensität der Beratung stark vom Produkt und vom Erfahrungsgrad des Kunden abhängen. 

Anschließend gaben Mag. Cornelius Necas und Sohbat Dhanju von der NWT Wirtschaftsprüfung & Steuerberatung GmbH einen kompakten Überblick über steuerliche Neuerungen für die Jahre 2025 und 2026. Sie behandelten unter anderem Änderungen bei Stiftungen, neue Regelungen durch das Betrugsbekämpfungsgesetz, Meldepflichten im Kryptobereich sowie Anpassungen bei der Grunderwerbsteuer. Ergänzend erläuterten sie praxisrelevante Grundlagen zur Besteuerung von Kapitalvermögen, Investmentfonds und Kryptowährungen.

Den Abschluss bildeten Rechtsanwalt Mag. Martin Pichler und Rechtsanwaltsanwärter Mag. Philip Windischer von der AKELA RechtsanwältInnen GmbH mit einem Beitrag zum Verbraucherschutz und zur Rolle des Kapitalmarktprospekts in der Beratung. Sie stellten die Abgrenzung zwischen Anleger- und Verbraucherschutz, die Prospektpflicht nach KMG und AltFG sowie mögliche Haftungsfolgen bei fehlenden oder fehlerhaften Informationen dar.

Tag 2 – Dienstag, 13.01.2026

Modul 8 – Recht der Versicherungsvermittlung
Fachgruppe Finanzdienstleister Kärnten

Mag. Herwig Miklin, Fachgruppenobmann Kärnten, moderierte den zweiten Tag.

Den ersten Vortrag übernahm Mag. Patrick Huttmann von Weinrauch Rechtsanwälte mit einem praxisnahen Beitrag zum Recht der Versicherungsvermittlung unter dem Titel „Deckung in Gefahr!“. Er beleuchtete zentrale Haftungsrisiken für Vermittler, insbesondere im Zusammenhang mit Anzeigepflichten, Risikoerhöhungen und Obliegenheiten vor und nach dem Versicherungsfall. Anhand zahlreicher Gerichtsentscheidungen zeigte er typische Beratungs- und Dokumentationsfehler auf und gab konkrete Hinweise zur Haftungsprävention in der täglichen Praxis.

Im Anschluss sprach Mag. Jürgen E. Holzinger vom Verein ChronischKrank Österreich über das Thema Berufsunfähigkeit und die sozialen Folgen von Krankheit. Er stellte die Situation von Betroffenen in Österreich dar, erklärte die Unterschiede zwischen staatlicher Absicherung und privater Vorsorge und zeigte anhand von Zahlen und Studien die oft große Einkommenslücke im Fall einer Berufsunfähigkeit auf. Ein besonderer Fokus lag auf dem geringen Verbreitungsgrad privater Berufsunfähigkeits-Absicherungen und der Notwendigkeit, Kunden stärker für den Wert ihrer Arbeitskraft zu sensibilisieren.

Tag 3 – Mittwoch,14.01.2026

Modul 1 – Allgemeines Berufsrecht
Fachgruppe Finanzdienstleister Salzburg

Fachgruppenobfrau Margit Eidenhammer führte in den dritten Tag des BKO 2026 ein.

Den Auftakt machte Rechtsanwalt Dr. Raphael Toman mit seinem Vortrag „Update Berufsrecht – Rückenwind und Stolpersteine für Vermögensberater“. Er beleuchtete die aktuelle Judikatur und deren praktische Auswirkungen auf die tägliche Beratungstätigkeit. Besonderes Augenmerk legte er auf das qualifizierte Nachrangdarlehen und die damit verbundenen rechtlichen Risiken. Zudem behandelte er die Themen Tippgeberei und Retail Investment Strategy Package und zeigte auf, wo sich für Vermögensberater neue Chancen, aber auch haftungsträchtige Fallstricke ergeben können.

Anschließend widmete sich Felix Riedl dem Themenfeld Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bei Gewerblichen Vermögensberatern, Wertpapiervermittler und Versicherungsvermittlern. Nach einer Einführung in die wichtigsten Begriffe und einem kurzen Rückblick stellte er die aktuelle Lage sowie erwartete Entwicklungen bis zum Jahr 2027 dar. Er erläuterte, wer als Verpflichteter nach dem FM-GwG und GewO gilt, welche Behörden zuständig sind und welche Methoden typischerweise zur Geldwäsche eingesetzt werden. Ein zentraler Teil seines Vortrags betraf die konkreten Sorgfalts- und Meldepflichten der Berufsgruppen, mögliche Strafbestimmungen sowie Praxisfälle mit entsprechenden Sanktionen. Abschließend gab er Hinweise zur organisatorischen Umsetzung und zu empfehlenswerten internen Maßnahmen.

Tag 4 – Donnerstag,15.01.2026

Modul 6 – Recht der Finanzierungsvermittlung
Fachgruppe Finanzdienstleister Burgenland

Tag 4 wurde von Fachgruppenobmann Manfred Ollram eröffnet.

Zu Beginn des Programmpunkts gaben Markus Herzl von der Anadi Financial Service GmbH und Mag. Thomas Winter, Head of Legal & Governance Office, einen fundierten Überblick über das Recht der Kreditvermittlung anhand von Konsumfinanzierungen. Behandelt wurden die grundlegenden Rahmenbedingungen, unterschiedliche Formen der Kreditvermittlung sowie die maßgeblichen Standesregeln und relevante Abgrenzungsfragen. Darüber hinaus erklärten sie die Rolle des Versicherungs- und Kreditvermittlerregisters. Ein ergänzender Exkurs widmete sich dem Bankgeheimnis, aktuellen Entscheidungen zu Kreditbearbeitungsgebühren und den Neuerungen im Verbraucherkreditgesetz seit dem Jahr 2025. Abschließend wurden wesentliche Rechte und Pflichten von Kreditnehmern dargestellt.

Darauf aufbauend stellte Rechtsanwalt Mag. Christian Lenz von BRANDL TALOS Rechtsanwält:innen GmbH die aktuelle Judikatur zum Verbraucher- und Hypothekarkreditrecht vor. Sein Vortrag beleuchtete neue Entwicklungen rund um das Verbraucherkreditgesetz (VKrG) und das Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz (HIKrG), ging auf die überarbeitete Verbraucherkreditlinie ein und legte einen besonderen Schwerpunkt auf jüngste gerichtliche Entscheidungen zu Kreditbearbeitungsgebühren.

Tag 5 – Freitag,16.01.2026

Modul 5 – Veranlagungen
Fachgruppe Finanzdienstleister Vorarlberg

Der fünfte Tag wurde von Fachgruppenobmann Florian Ender begleitet.

Den ersten Vortrag gestalteten Mag. Birgit Schmolmüller von Munich Private Equity und Rechtsanwalt Mag. Martin Pichler von AKELA Rechtsanwält:innen mit einem Überblick zu ELTIF 2.0 als neuem Rahmen für langfristige Sachwertinvestments. Sie erläuterten die Weiterentwicklung der ELTIF-Verordnung, die erweiterten Investitionsmöglichkeiten und die erleichterten Zugangsbedingungen für Privatanleger. Zudem gingen sie auf Unterschiede zwischen illiquiden und semi-liquiden Strukturen sowie auf Anforderungen in Beratung und Vertrieb ein. Anhand eines Private-Equity-ELTIF wurde dargestellt, wie Anleger breit gestreut in den europäischen Mittelstand investieren können.

Im zweiten Vortrag präsentierte Ing. Martin Prandl MBA, die internationalen Immobilienlösungen von CORUM Asset Management auf Basis französischer SCPI-Strukturen. Er erklärte die Funktionsweise dieser Form des indirekten Immobilieninvestments, insbesondere die breite Diversifikation über Länder und Nutzungsarten sowie regelmäßige Ausschüttungen aus Mieteinnahmen. Ergänzend wurden Unterschiede zu klassischen Immobilienfonds, steuerliche Aspekte für österreichische Anleger und konkrete Fondsbeispiele vorgestellt.

Tag 6 – Dienstag, 20.01.2026

Modul 3 − Recht der Wertpapiervermittlung
Fachgruppe Finanzdienstleister Oberösterreich

Der 6. Tag wurde von Fachgruppenobmann Norbert Eglmayr eröffnet.

Einen umfassenden Überblick über die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen der Wertpapiervermittlung bot Prof. (FH) Dr. Armin Kammel in seinem Vortrag. Dabei ging er auf den regulatorischen Status von Wertpapiervermittlern ein und beleuchtete Entwicklungen rund um die MiFID II, Product Governance sowie neue Vorgaben durch IFD/IFR und das Wertpapierfirmengesetz. Darüber hinaus thematisierte er Fragen der Vertriebs- und Produktregulierung, Transparenz- und Dokumentationspflichten sowie geplante Änderungen im Rahmen der Retail Investment Strategy.

Praxisnah und mit vielen Beispielen widmete sich KommR Mag. Dr. Herbert Samhaber anschließend dem Berufsrecht bei der Vermittlung und Beratung von Investments. Er zeigte die Abgrenzung unterschiedlicher Produktkategorien wie Finanzinstrumente und Veranlagungen auf, erläuterte Prospektpflichten nach dem Kapitalmarktgesetz und ging auf wesentliche Verhaltens- und Dokumentationspflichten nach dem WAG 2018 ein. Anhand typischer Beratungsfehler verdeutlichte er zudem die große Bedeutung sorgfältiger Eignungs- und Angemessenheitsprüfungen.

Tag 7 – Mittwoch, 21.01.2026

Modul 4 – Wertpapiere
Fachgruppe Finanzdienstleister Tirol

Fachgruppenobmann Dr. Michael Posselt führte in den siebten Tag des BKO ein.

Den ersten Vortrag gestalteten Marcus Janda und Tomas Packa von DWS International GmbH mit einer Einführung in die Welt der ETFs. Sie erklärten Funktionsweise und Aufbau börsengehandelter Indexfonds, gingen auf Replikationsmethoden – physisch und synthetisch – sowie auf Themen wie Wertpapierleihe, Tracking-Differenz und Kostenstruktur ein. Darüber hinaus beleuchteten sie den Handel von ETFs am Primär- und Sekundärmarkt und gaben einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen im globalen ETF-Markt.

Im zweiten Teil zeigten Mag. Stefan Ferstl und Mag. Wolfgang Lechner von der PRIVATCONSULT Vermögensverwaltung GmbH, wie ETFs konkret in der Portfolioverwaltung sowie in Beratung und Vertrieb eingesetzt werden können. Im Fokus standen die praktische Portfoliokonstruktion, der gezielte Einsatz unterschiedlicher ETF-Typen je nach Marktumfeld sowie die Bedeutung von Liquidität, Kosten und Risikosteuerung in der täglichen Beratungspraxis.

Tag 8 – Donnerstag. 22.01.2026

Modul 7 − Finanzierungen
Fachgruppe Finanzdienstleister Steiermark

Markus Kohlmeier, Obmann der Fachgruppe Steiermark, eröffnete den achten Tag.

Mit einem Marktüberblick zur aktuellen Lage der Wohnbaufinanzierung eröffnete Christoph Kirchmair, Founder & CEO von INFINA Credit Broker GmbH, seinen Vortrag. Er analysierte die Veränderungen nach dem Auslaufen der KIM-Verordnung, sprach über gestiegene Anforderungen an Beratung und Dokumentation und erläuterte die Folgen aktueller OGH-Entscheidungen zu Kreditbearbeitungsgebühren für Vermittler. Besonderes Augenmerk legte er auf Haftungsfragen sowie auf die Notwendigkeit klar strukturierter Prozesse und transparenter Provisionsmodelle.

Aus Sicht eines Kreditinstituts beleuchtete anschließend Björn Safl von der BAWAG die Praxis der Kreditvergabe. Er ging auf zentrale rechtliche Rahmenbedingungen ein, erklärte die Rolle von Leistbarkeitskennzahlen wie Beleihungsquote (DSTI) und Schuldendienstquote (LTV) und zeigte den zunehmenden Einfluss von Energieeffizienz und ESG-Kriterien auf Finanzierungsentscheidungen auf. Ergänzend erläuterte er die Preisgestaltung von Krediten und den Umgang der Banken mit Zinsrisiken.

Tag 9 – Freitag, 23.01.2026

Modul 10 – Wissensvertiefung – Finanzsymposium mit FMA
Fachverband Finanzdienstleister

Das letzte und zehnte Modul des BILDUNGS-KickOff 2026 moderierte Fachverbandsobmann KommR Mag. Hannes Dolzer.

Den inhaltlichen Auftakt setzte Dr. Elena Scherschneva, MA, mit einem anschaulichen Überblick zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Sie erklärte die typischen Abläufe bei der Geldwäscheprävention, unterschied zwischen Mittelherkunft und Mittelverwendung und ging auf die Bedeutung gezielter finanzieller Sanktionen ein. Ein besonderer Fokus lag auf der Risikoanalyse, Sorgfaltspflichten, typischen Warnsignalen sowie dem richtigen Vorgehen bei Verdachtsfällen und Meldepflichten.

Darauf aufbauend präsentierte Mag. Günther Ritzinger die sektorale Risikoanalyse für Wertpapierfirmen und Wertpapierdienstleistungsunternehmen. Er zeigte, wie der österreichische Markt in der Praxis ausgestaltet ist, welche Dienstleistungen tatsächlich dominieren und weshalb das Geldwäscherisiko in diesem Bereich insgesamt als vergleichsweise gering eingeschätzt wird. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung einer fundierten unternehmensinternen Risikoanalyse und der laufenden Beobachtung neuer Entwicklungen, insbesondere im technologischen Bereich.

Den Abschluss bildeten Mag. Birgit Moser, LLM, und Alexander Mares von der FMA mit einem Einblick in die Geldwäscheprävention aus Sicht der Aufsicht. Sie erläuterten den Ablauf von Vor-Ort-Prüfungen, typische Prüfschwerpunkte wie interne Organisation, KYC-Prozesse, Risikoanalyse und laufende Überwachung sowie Anforderungen an verstärkte Sorgfaltspflichten und Auslagerungen. Anschließend gingen sie auf Meldepflichten, den Umgang mit Auffälligkeiten und die praktische Umsetzung von Finanzsanktionen ein.

Anrechnungsmöglichkeiten

Auflistung nach Lehrplänen:

Anrechnung der Weiterbildung je 3 Stunden: 

Montag, 12.01.2026

  • Modul 9 (Wien): GVB, VA, VM
  • Modul 2 (Niederösterreich): GVB, WPV, VA, VM

Dienstag, 13.01.2026

  • Modul 8 (Kärnten): GVB, VA, VM

Mittwoch, 14.01.2026

  • Modul 1 (Salzburg): GVB, WPV, VA, VM

Donnerstag, 15.01.2026

  • Modul 6 (Burgenland): GVB

Freitag, 16.01.2026

  • Modul 5 (Vorarlberg): GVB, WPV

Dienstag 20.01.2026

  • Modul 3 (Oberösterreich): GVB, WPV

Mittwoch, 21.01.2026

  • Modul 4 (Tirol): GVB, WPV

Donnerstag, 22.01.2026

  • Modul 7 (Steiermark): GVB

Freitag, 23.01.2026

  • Modul 10 (Fachverband): GVB und WPV (Wissensvertiefung), MiFID II

Fragen und Antworten zum BKO 2026

Die Anmeldung zur Veranstaltung "BILDUNGS-KickOff 2026" ist nur online über folgenden Anmeldelink möglich: www.meine-weiterbildung.at.

Anmeldungen per Telefon, E-Mail, Fax etc. können NICHT entgegengenommen werden, da mit der Anmeldung auch eine Zustimmung zum Datenschutz und zu den Teilnahmebedingungen eingeholt wird.

Die Anmeldung ist bis 12.1.2026 möglich. Melden Sie sich unbedingt an, auch wenn Sie nicht alle Module benötigen oder sehen möchten. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich.

Ja, eine Teilnahmebestätigung wird pro Einheit (d.h. Modul und Erfüllung der Anwesenheit sowie zugehörigen bestandener Wissensüberprüfung) ausgestellt.

Einzelne Teilvorträge eines Moduls können jedoch nicht angerechnet werden. In Summe können 10 Teilnahmebestätigungen zu je 3 Stunden ausgestellt werden.

Nein. Jeder Teilnehmer muss sich selbst registrieren, und sich dann auch einloggen und anwesend sein. Dies ist eine Voraussetzung für die Teilnahmebestätigung. Eine Teilnahmebestätigung für mehrere Personen mit nur einem Zugang ist nicht möglich!

Sie sind angemeldet, wenn Sie eine Bestätigungsmail erhalten haben bzw. Ihre Anmeldung über die Plattform www.meine-weiterbildung.at in Ihrem Account sehen.

Ja, eine Teilnahmebestätigung kann ausschließlich bei ausreichender elektronisch erfasster Anwesenheit der jeweiligen Einheit (Modul) und der zugehörigen, bestandenen Wissensüberprüfung (über die Plattform www.meine-weiterbildung.at) ausgestellt werden (ausgenommen Präsenzteilnahme an Live-Übertragsort hier besteht nur ausreichende Anwesenheitspflicht).

Eine (eingeschränkte) physische Teilnahme ist ausschließlich für Mitglieder der Fachgruppe Niederösterreich am 12.1.2026 möglich. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrer Fachgruppe bzw. in Ihrem Account auf www.meine-weiterbildung.at.

Es werden alle 3-stündigen Module der Lehrpläne zur Weiterbildung für die Gewerbliche Vermögensberatung und Wertpapiervermittler angeboten. Weiters mit dem Modul 10 auch zusätzliche Weiterbildungsstunden im Bereich MiFID II angeboten.

Ja, der Kostenaufwand beträgt 90,00 Euro pro teilnehmendes Mitglied der Fachorganisationen Finanzdienstleister für die gesamte Veranstaltung, inklusive Nachschau auf www.meine-weiterbildung.at bis 31.12.2026 für alle angemeldeten Teilnehmer. Alle Bundesländer, mit der Ausnahme von Salzburg, ermöglichen für ihre Mitglieder eine kostenfreie Teilnahme. Nicht-Mitglieder der Fachorganisationen Finanzdienstleister können nicht teilnehmen. 

Wenn Sie auf den Anmeldelink klicken, kommen Sie automatisch zu weiteren Informationen, welche für Sie gelten.

Eine Teilnahmebestätigung erhalten Sie:

  • bei Online-Teilnahme, wenn Ihre Anwesenheit pro Einheit ausreichend elektronisch erfasst ist und Sie die zugehörige Wissensüberprüfung bestehen oder
  • bei etwaiger Präsenzteilnahme an einem Live-Übertragsort, wenn Sie pro Einheit ausreichend anwesend waren.

Ja, Sie müssen 80 % pro Einheit (Modul) online bzw. am Live-Übertragungsort anwesend sein.

Sie können maximal 10 Teilnahmebestätigungen erhalten.

Eine Einheit ist der Zeitraum, für den eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werden kann (ein komplettes 3-stündiges Modul).

Alle, für welche Sie auch eine Teilnahmebestätigung erhalten wollen, sofern Sie online teilgenommen haben.

Bitte wenden Sie sich an die Fachgruppe Finanzdienstleister Ihres Bundeslandes. Es ist möglich, dass Sie mangels Erfüllung aller Voraussetzungen pro Einheit nicht alle Teilnahmebestätigungen erhalten (Anwesenheit war nicht vollständig oder Wissensüberprüfung nicht bestanden).

Ihre Ergebnisse sind über die Plattform www.meine-weiterbildung.at in Ihrem Account zu sehen.

Ihre Anwesenheit muss noch überprüft werden. Ihre Teilnahmebestätigungen werden etwa ein bis zwei Wochen nach der Veranstaltung sichtbar sein.

Die Wissensüberprüfungen sind pro Einheit auf www.meine-weiterbildung.at bis 31.12.2026 hinterlegt.

Die Veranstaltung kann nur Mitgliedern der Fachgruppen Finanzdienstleister besucht werden.

Hinweis:
Für Interessierte und Spätentschlossene wird jedes Modul für Euro 40 ab 01.03.2026 zur Verfügung gestellt (siehe Frage 22).

Die Präsentationsunterlagen stehen während der Veranstaltung (auch auf www.meine-weiterbildung.at) zum Download bereit. Hinweis: Es können sich kurzfristige Änderungen ergeben, drucken Sie die Unterlagen erst kurz vor der Veranstaltung aus.

Ja. Die Webinare werden bis 31.12.2026 nach der Live-Veranstaltung über www.meine-weiterbildung.at für alle angemeldeten Teilnehmer der Live-Veranstaltung zur Verfügung stehen.

Ja, nachträglich besteht die Möglichkeit die Webinare (Module) ab 01.03.2026 kostenpflichtig in Höhe von 40 Euro pro Modul einzeln zu buchen.

Nutzen Sie jedoch die Möglichkeit sich zur Live-Veranstaltung anzumelden, um die Webinare (auch in Form der Nachschau bis 31.12.2026) sehen zu können. Melden Sie sich daher jedenfalls bis 12.1.2026 an.

Sponsoren

Austrian Anadi Bank AG

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