WKÖ-Gollenz: Immobilienmakler:innen bekennen sich zu diskriminierungsfreiem Zugang zum privaten Wohnungsmarkt

Obmann des Fachverbandes Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Abschlussfreiheit der Vermieter:innen muss gewährleistet bleiben

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Aktualisiert am 22.09.2023

Bereits im Juni hat die Gleichbehandlungsanwaltschaft eine SORA-Umfrage veröffentlicht und jetzt neuerlich mit der Diakonie Forderungen formuliert. Gerald Gollenz, Obmann des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): "Diskriminierung hat bei der Wohnungsvergabe keinen Platz. Immobilienmakler gehen äußerst sorgfältig mit Anfragen von Wohnungssuchenden um und sorgen für eine faire Vergabe im Dialog mit den Vermieter:innen."

Gollenz verwehrt sich gegen die Unterstellung von Diskriminierung: "Makler:innen sind ihren Vermieter:innen gegenüber verpflichtet, diese tragen den Letztentscheid zur Vergabe einer Wohnung und diese Abschlussfreiheit muss am privaten Immobilienmarkt jedenfalls erhalten bleiben." Gollenz ortet in dem Zusammenhang Missstände bei den Beschränkungen beim Zugang zu sozialem Wohnbau. Menschen ohne unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen bekommen weder im Gemeindebau noch bei den gemeinnützigen Bauvereinigungen eine Wohnung. 

Gollenz verweist zudem auf Gespräche mit der Gleichbehandlungsanwaltschaft und sieht diese als wichtigen Partner, um die Abläufe zu evaluieren und noch weiter zu verbessern. Der Fachverband stellt schon seit Jahren Informationsmaterial für die Vermieter:innen zur Verfügung und wird das Service weiter ausbauen.

(PWK295/ES)

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