Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKOE

WKÖ-Kopf: Investitionsprämie war sehr positive Maßnahme

Investitionsfreibetrag noch zielgerichteter fokussieren, Freibetragssätze erhöhen und Schwelle auf 10 Millionen € anheben

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 27.12.2023

"Die Investitionsprämie war eine sehr positive Maßnahme, durch die die Betriebe eine Vielzahl an Investitionen tätigen konnten. Der nachgefolgte Investitionsfreibetrag gab ebenfalls positive Impulse, die aber noch verbessert werden sollten", sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der Bilanz, die das Wirtschaftsministerium heute über die auslaufende Investitionsprämie gezogen hat. Mit mehr als 240.000 zugesagten Anträgen hat die Prämie rund 23 Milliarden € an Investitionen ausgelöst.

Nun fordert der WKÖ-Generalsekretär eine Optimierung des Investitionsfreibetrags. Wichtig, laut Kopf, sei dabei die Änderung folgender Punkte: Zum einen sollten auch Digitalinvestitionen begünstigt werden. Außerdem braucht es höhere Freibetragssätze. Zusätzlich sollte beim Freibetrag die Schwelle der Investitionsvolumina von derzeit 1 Million € auf mindestens 10 Millionen € erhöht werden.

"Gerade in der jetzigen, wirtschaftlich herausfordernden Situation müssen wir es den Betrieben so einfach wie möglich machen, Investitionen zu tätigen, denn das gesündeste Wachstum ist immer noch das investitionsgetriebene. Der Fokus liegt dabei auf der Bewerkstelligung des ökologischen und digitalen Wandels. Die Betriebe brauchen dazu die Unterstützung der Politik. Eine verbesserter Investitionsfreibetrag ist dafür dringend nötig", so Kopf

Mit der auslaufenden Investitionsprämie wurden Neuinvestitionen eines Betriebes am österreichischen Standort gefördert. Von den zur Verfügung stehenden 7,8 Milliarden € wurden bis dato 2,15 Milliarden € verwendet. Fast die Hälfte der Investitionen betrafen Ökologisierung und Digitalisierung. (PWK482/PAT)

Weitere interessante Artikel