Wer baut am besten? Oberösterreich kürt die besten Hochbauer:innen
Beim OÖ Landeswettbewerb der Hochbauer 2026 zeigten 14 Lehrlinge aus ganz Oberösterreich ihr Können am Ziegel
Lesedauer: 1 Minute
Lachstatt, 25. Juni 2026 – Präzision, Tempo und handwerkliches Geschick standen am 24. Juni 2026 im Mittelpunkt des OÖ Landeswettbewerbs der Hochbauer:innen in der BAUAkademie BWZ OÖ in Lachstatt. 14 talentierte Nachwuchskräfte aus ganz Oberösterreich stellten sich dem fachlichen Kräftemessen und demonstrierten ihr Können am Ziegel. Dass heuer zum ersten Mal eine Teilnehmerin antrat, zeigt: Was längst überfällig war, wird im Hochbau langsam zur Selbstverständlichkeit. Für eine Branche im Fachkräftewettbewerb ist das zugleich ein Hinweis darauf, wo noch ungenutztes Potenzial steckt. Bewertet von einer erfahrenen Fachjury nach Maßgenauigkeit, Ebenflächigkeit und Ausführung, errichteten die jungen Fachkräfte ein Hochlochziegelmauerwerk inklusive Sichtmauerwerk.
Den ersten Platz belegte Lukas Nopp von der Priesner Bau GmbH aus Ottensheim, gefolgt von Emanuel Leitner (Wimberger Bau GmbH, Lasberg) auf Platz zwei und Thomas Speigner (Reindl Bau GmbH, Mondsee) auf Platz drei.
„Der Landeswettbewerb zeigt jedes Jahr, was unsere Lehrlinge in der praktischen Ausbildung leisten“, sagt Harald Kopececk, Geschäftsführer der BAUAkademie BWZ OÖ. „Hier treffen handwerkliches Können, Tempo und Präzision aufeinander, das sind Eigenschaften, die später auf jeder Baustelle gefragt sind. Für uns als Ausbildungsstätte ist der Wettbewerb deshalb mehr als ein Vergleich: Er zeigt, wie gut die triale Ausbildung am Bau funktioniert.“
Motivation und Wertschätzung für den Berufsnachwuchs
Georg Kumpfmüller, Vorstand der BAUAkademie BWZ OÖ, zeigte sich vom Niveau des Wettbewerbs beeindruckt: „Wer am Ziegel antritt, zeigt mehr als handwerkliches Geschick: Hier zeigt sich der Nachwuchs, auf den die oberösterreichische Bauwirtschaft in den kommenden Jahren bauen kann. Damit das so bleibt, braucht es Betriebe, die in Ausbildung investieren, und Lehrlinge, die diese Chance nutzen. Genau das macht der Landeswettbewerb jedes Jahr sichtbar“, so Kumpfmüller.
Auch die Ausbildungsbetriebe zeigen sich vom Landeswettbewerb begeistert. Matthias Schütz, Geschäftsführer, und Birgit Keplinger, Lehrlingsbeauftragte der Priesner Bau GmbH aus Ottensheim, betonen: „Der Landeswettbewerb ist für unsere Lehrlinge eine Bühne, auf der sie zeigen können, was sie bei uns gelernt haben. Für uns als Betrieb ist er ebenso wichtig: Er macht sichtbar, wie viel Qualität in unserer Ausbildung liegt und das wirkt sich auch auf künftige Bewerbungen aus."
Allrounder auf der Baustelle
Wie im Fußball braucht jede Mannschaft Spieler, die überall eingesetzt werden können. Auf der Baustelle sind das die Hochbauer:innen: Sie errichten Wohnhäuser, Gewerbeobjekte und Großprojekte wie Krankenhäuser oder Hochhäuser und beherrschen dabei modernste Technik vom Laser bis zur digitalen Baustellenvermessung. Mehr Informationen: ooe.bauakademie.at