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Bau, Landesinnung

Wechsel an der Spitze des oö. Baugewerbes

Wolfgang Holzhaider aus St. Oswald bei Freistadt übernimmt von Norbert Hartl die Funktion des Landesinnungsmeisters

Lesedauer: 1 Minute

10.12.2024

Mit dem heutigen Tag übernimmt Wolfgang Holzhaider aus St. Oswald bei Freistadt das Amt des Landesinnungsmeisters im oö. Baugewerbe von Norbert Hartl und ist damit oberster Interessenvertreter der knapp 3000 Bauunternehmen in Oberösterreich. Norbert Hartl aus Seewalchen, der über 15 Jahre an der Spitze des oö. Baugewerbes stand, wird Landesinnungsmeister-Stellvertreter und bleibt Bundesinnungsmeister-Stellvertreter. Diese Woche hat Hartl die Obmannschaft der BAUAkademie BWZ OÖ von Herbert Pichler übernommen. Zweiter LIM-Stv. bleibt wie bisher Martin Humer aus Peuerbach.
 
Der neue Baulandesinnungsmeister Holzhaider (55), Absolvent der Hochbau-HTL Linz, ist nach Stationen in einem Architekturbüro sowie bei einer großen Baufirma 1994 in den elterlichen Betrieb eingestiegen. 1998 hat er die Geschäftsführung übernommen und das Unternehmen in der Folge zu einem 650-Mitarbeiter-Betrieb mit einer breiten Angebotspalette (Massiv- und Holzbau, Gewerbe- und Industriebau, Glasfassadenbau, Baustoffhandel, Generalunternehmer, Bauträger) ausgebaut. 
 
In seiner Interessenvertretung ist Landesinnungsmeister Holzhaider seit 2010 (Bezirksobermeister Freistadt und Landesinnungsausschuss) aktiv. Seit knapp zwei Jahren ist er stellvertretender Landesinnungsmeister. Seine künftigen Aufgaben sieht Holzhaider u.a. im generellen Abbau von Überregulierungen und nutzlosen Bürokratismen, im Vereinfachen von Baubewilligungen, in der Zweckwidmung und im Ausbau der Wohnbauförderung, damit in Zukunft mehr leistbarer Wohnraum zur Verfügung steht. Ein Ziel hat Wolfgang Holzhaider gleichsam vor Amtsantritt schon erreicht, nämlich das Aus für die KIM-Verordnung, die mit ihren überzogenen Kreditregeln den privaten Wohnbau massiv behindert hat.

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