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380 kV
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Deutschlandleitung soll ab 2027 Stromkosten kräftig senken

Eine neue 380-kV-Leitung soll das Umspannwerk St. Peter im Bezirk Braunau mit dem deutschen Netz verbinden und die alte 220-kV-Infrastruktur ersetzen.

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Aktualisiert am 01.07.2026

Dadurch soll sich die Übertragungskapazität von 800 auf rund 6000 Megawatt erhöhen, günstiger Strom aus Deutschland nach Österreich gebracht und der Preisunterschied zum Nachbarland verringert werden. Österreich und Deutschland bilden einen eng verbundenen Strommarkt. Reichen die Leitungskapazitäten nicht aus, kann günstiger Strom aus Deutschland nur begrenzt nach Österreich fließen. Dann entstehen Preisunterschiede. Im Winterhalbjahr 2025/26 lag z.B. der österreichische Großhandelspreis bei rund 118 Euro/MWh und damit etwa 21 Euro über dem deutschen Niveau. 

Wäre die neue 380-kV-Deutschlandleitung bereits in Betrieb gewesen, hätte sie die Mehrkosten der heimischen Stromkunden von rund 600 Mio. Euro um 240 bis 375 Mio. Euro gesenkt. Demgegenüber stehen 100 Mio. Euro, die die Austrian Power Grid (APG) in das Projekt investieren wird.