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Wachstum entsteht durch bessere Prozesse

Viele KMU digitalisieren seit Jahren, aber das Chaos bleibt. E&P Solutions aus Linz zeigt, warum das so ist und wie es sich ändert.

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Aktualisiert am 18.06.2026

„Drei Systeme, zwei Excel-Listen, eine E-Mail von letzter Woche, was über Jahre gewachsen ist, kostet heute Zeit, Geld und die Fähigkeit, schnell zu reagieren. Viele kleine und mittlere Unternehmen haben in den letzten Jahren investiert, in neue Software, Tools und Abläufe. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass es irgendwie nicht rund läuft“, sagt Andreas Erhard, neben Dietmar Pfaffenbichler Geschäftsführer von E&P Solutions.

Der Grund ist laut Erhard meistens derselbe: „Digitalisierung wurde über bestehende, unstrukturierte Prozesse drübergestülpt. Neue Software ersetzt dann nur das alte Chaos durch ein digitales Chaos. Fünf Einzellösungen laufen nebeneinander, kommunizieren nicht miteinander und erzeugen Mehraufwand statt Entlastung. Das eigentliche Problem sind nicht die Tools, sondern die Prozesse dahinter“, so Erhard.

Zuerst das Fundament

„Viele Unternehmen suchen nach der richtigen Software. Wir suchen zuerst nach den richtigen Prozessen, denn erst dann ergibt Technologie wirklich Sinn“, ist Pfaffenbichler überzeugt. Genau hier setzt E&P Solutions an. Das 2025 gegründete Unternehmen folgt einer klaren Reihenfolge. Zuerst werden bestehende Abläufe vollständig analysiert und strukturiert. Erst wenn die Prozesse sauber sind, folgt die Implementierung passender digitaler Systeme, die Insellösungen konsolidieren und eine gemeinsame Datenbasis schaffen. Ergänzend werden KI-gestützte Workflows eingesetzt, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und Entscheidungen auf Basis verlässlicher Daten zu treffen. Das Ergebnis ist eine skalierbare Infrastruktur. „Ein Unternehmen, das heute mit 20 Mitarbeitern effizient arbeitet, soll es mit 50 genauso tun, ohne seine Systeme nochmals neu aufbauen zu müssen“, erklärt Pfaffenbichler.

Praxis trifft Methodik

„Wer 13 Jahre selbst in produzierenden Betrieben gearbeitet hat, stellt andere Fragen als ein klassischer IT-Berater“, sagt Erhard, der Unternehmen mit 25 bis 1.000 Mitarbeitern kennt, dort wo Prozesse nicht auf dem Papier entschieden werden, sondern im Tagesgeschäft.  Ergänzend bringt er ein abgeschlossenes Studium im Prozessmanagement sowie sechs Jahre Spezialisierung auf Datenqualität, Datenstandards und Prozessautomatisierung mit. Mit Pfaffenbichler, der ERP-Implementierungen in Betrieben mit bis zu über  80 Mitarbeitern verantwortet hat, deckt E&P Solutions die gesamte Bandbreite ab, von der ersten Prozessaufnahme über Optimierung und Implementierung bis zum laufenden Betrieb. 

„Unternehmen, die ihre Prozesse heute sauber aufstellen, investieren nicht in Software. Sie investieren in die Fähigkeit, zu wachsen, ohne dabei an den eigenen Strukturen zu scheitern. Digitalisierung ist kein IT-Projekt, sie ist Unternehmens- entwicklung“, sind die beiden überzeugt.

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