FH OÖ wird zu UAP
Ab Jänner firmiert die Fachhochschule OÖ unter dem neuen Namen „UAP – University of Applied Sciences Upper Austria“.
Lesedauer: 1 Minute
Mit der Umbennenung will die Fachhochschule internationaler werden. Das englische Wort „applied“ (=angewandt) soll dabei bewusst in den Vordergrund rücken, um die Abgrenzung zur universitären Grundlagenforschung sichtbar zu machen. Dadurch will man im internationalen Wettbewerb um Studierende punkten, gaben Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und die FH-Geschäftsführer, Michael Rabl und Isolde Perndl, bekannt.
Campus statt Fakultät
Gleichzeitig werden auch die vier Standorte umgetauft. Aus den bisherigen Fakultäten werden der „Technology Campus Wels“, der „Management Campus Steyr“, der „Digital Campus Hagenberg“ und der „Social Campus Linz“. Aktuell verzeichnen diese Standorte rund 1100 ausländische Studierende, rund ein Fünftel aller Studierenden. Dieser Wert soll steigen. Absolventen sollen durch das „Ready for Upper Austria“-Programm im Land gehalten werden. Sie sollen früh auf den Arbeitsmarkt vorbereitet und die Integration durch Kooperationen mit Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Unternehmen erleichtert werden.
Mehr Absolventen in OÖ halten
Hintergrund für die Neuausrichtung unter dem Titel „Strategie 2040“ ist die Demografie. Denn bis 2040 werden in Oberösterreichs Wirtschaft gut 150.000 Arbeitskräfte fehlen. Die FH soll mithelfen, diesen Mangel zu lindern, indem mehr Absolventen in OÖ bleiben.
Dazu werden laut FH-Präsident Rabl auch bisher starre Lehrpläne aufgeweicht und individuelle Wahlmöglichkeiten bereitgestellt. In Wels wurden bereits mehrere Studiengänge zusammengelegt. Zudem gibt es einen Studienberechtigungslehrgang, mit dem man Personen aus dem dualen System den Hochschulzugang ebnen will.