Gefragte Fachkräfte in Pflege und Diagnostik
Sichere und sinnstiftende Jobs – Karrierechancen in Oberösterreichs Kur- und Reha-Betrieben sowie MRT-/CT-Instituten
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Wer im Gesundheitsbereich arbeiten möchte, findet in Kur- und Reha-Betrieben sowie selbstständigen MRT- und CT-Instituten vielfältige berufliche Perspektiven. Gefragt sind insbesondere Pflegekräfte und Pflegefachassistenten, Radiologietechnologen und Röntgenassistenten sowie Ergo-, Logo- und Physiotherapeuten und Heilmasseure.
„Wer sich heute für einen Gesundheitsberuf entscheidet, entscheidet sich für einen Beruf mit Zukunft. In Kur- und Reha-Betrieben ebenso wie in den Ambulatorien werden qualifizierte Fachkräfte dringend gebraucht. Diese Berufe verbinden Jobsicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten mit einer sinnvollen Aufgabe für die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen“, betont Patrick Hochhauser, Obmann der Fachgruppe Gesundheitsbetriebe der Wirtschaftskammer Oberösterreich.
Pflege: nah am Menschen, vielfältige Karrieremöglichkeiten
Pflege ist ein Beruf mit viel Verantwortung und unmittelbarem Kontakt zu Menschen. Neben fachlicher Kompetenz braucht es vor allem Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen professionell zu handeln. Für den Einstieg gibt es unterschiedliche Wege: Neben schulischen Ausbildungsformen eröffnet die neue Pflegelehre einen praxisorientierten Zugang direkt nach der Pflichtschule. Auch eine Weiterqualifizierung ist möglich: Pflegefachassistenten können unter bestimmten Voraussetzungen über ein Upgrade in das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege einsteigen.
„Mit der Pflegelehre kommt ein zusätzlicher Weg hinzu, über den junge Menschen den Pflegeberuf von Beginn an praxisnah kennenlernen können“, betont Sandra Wiesinger, Ausschuss-Mitglied der Fachgruppe Gesundheitsbetriebe und Geschäftsführerin des Instituts Hartheim. Auch nach dem Berufseinstieg stehen viele Wege offen. Zusätzliche Qualifikationen und Spezialisierungen ermöglichen neue fachliche Aufgaben oder Führungsfunktionen.
„Im Gesundheitsbereich gibt es nicht nur den einen Karriereweg. Man kann sich spezialisieren, Verantwortung übernehmen oder noch einmal eine neue Richtung einschlagen“, betont Fachgruppenobmann-Stellvertreter Franz Kastner von der Vinzenz Gruppe. Gerade in Kur- und Reha-Betrieben erleben Pflegekräfte die Wirkung ihrer Arbeit unmittelbar: Sie begleiten Patientinnen und Patienten über einen längeren Zeitraum, arbeiten eng mit anderen Berufsgruppen zusammen und können gesundheitliche Fortschritte mitverfolgen.
Radiologietechnologie: Karriere zwischen Mensch und Hightech
Menschen, die medizinisches Interesse mit Technikaffinität verbinden möchten, finden in der Radiologietechnologie ein vielseitiges Berufsfeld, ob mit oder ohne Studium. Nach einer Bachelor-Ausbildung an einer Fachhochschule arbeiten Radiologietechnologen in MRT- und CT-Instituten mit hochspezialisierten Geräten, führen bildgebende Untersuchungen selbstständig durch und erstellen die Aufnahmen für die ärztliche Befundung. Der Einstieg in die bildgebende Diagnostik ist auch ohne Studium möglich: Mit der Ausbildung zur Röntgenassistenz steht ein praxisorientierter Berufsweg im medizinisch-technischen Umfeld offen. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in MRT/CT-Instituten ist hoch und wird auch künftig bestehen. Praktika bieten bereits während der Ausbildung wichtige Einstiegsmöglichkeiten. Auch mit zunehmender Digitalisierung und KI bleibt der persönliche Kontakt zentral: Untersuchungen zu erklären, Patient:innen darauf vorzubereiten und für die richtige Lagerung zu sorgen, sind wesentliche Aufgaben der Radiologietechnologen.
Wer eines dieser Berufsfelder näher kennenlernen möchte, kann sich bei den oberösterreichischen Gesundheitsbetrieben über Ausbildungswege, Praktika und konkrete Einstiegsmöglichkeiten informieren.