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Halloween 2026
© KMU Forschung Austria

Halloween bringt dem oberösterreichischen Handel heuer rund 14 Mio. Euro

Halloween hat sich über die Jahrzehnte am 31. Oktober auch in Oberösterreich als fester Teil des jährlichen Eventkalenders etabliert.

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Aktualisiert am 15.10.2026

„Zahlreiche Veranstaltungen und Konsummöglichkeiten bescheren dem oberösterreichischen Einzelhandel jährlich feste Einnahmen, sei es durch den Kauf von Kürbissen, Verkleidungen, Süßigkeiten oder Dekoartikeln“, sagt Martin Sonntag, Obmann der Sparte Handel in der WKOÖ, der auch heuer durch den Kaufanlass Halloween wirtschaftliche Impulse für den oberösterreichischen Einzelhandel erwartet.

Die aktuellen Erhebungsdaten der KMU Forschung Austria für Halloween lassen in Oberösterreich Gesamtausgaben von etwas unter 14 Mio. Euro erwarten. Pro Person, die angibt, etwas kaufen zu wollen, werden für diesen Anlass etwa 50 Euro ausgegeben. „Süßigkeiten stehen mit 89 Prozent der Nennungen erwartungsgemäß wie schon die Jahre zuvor mit großem Vorsprung an erster Stelle und zeigen, wie wichtig das Um-die-Häuser-ziehen der Kinder nach wie vor ist“, so Sonntag. Auch Zierkürbisse zum Basteln sind mit 41 Prozent beliebt, ebenso wie Dekorationsartikel wie Spinnennetze oder Geisterfiguren (33 Prozent). Zusätzlich bedarf es für ein gruseliges Ambiente natürlich auch Kostüme (31 Prozent) sowie Schminke, Schmuck und Accessoires (23 Prozent).

Vor allem jüngere Zielgruppen fühlen sich laut Studie von Halloween und den dazugehörigen Events angesprochen. In der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen geben 71 Prozent an, auf jeden Fall oder wahrscheinlich Halloween zu feiern. Das behaupten zwar auch 55 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, doch mit weiter steigendem Alter nimmt die Begeisterung immer weiter ab. Sich zu verkleiden, umherzuziehen und „Süßes oder Saures“ zu fordern, ist wesentlicher Bestandteil des Events. Personen, bei denen Kinder im Alter von bis zu 16 Jahren im Haushalt wohnen, geben in 77 Prozent der Fälle an, dass die eigenen Kinder mitmachen und in der Nachbarschaft für „Angst und Schrecken“ sorgen.

Unabhängig davon, ob die Befragten selbst Kinder haben, kann ein Großteil der Oberösterreicher dem Tag etwas abgewinnen und gibt den umherziehenden Kindern etwas mit. 42 Prozent der Befragten wollen auf jeden Fall Süßigkeiten oder kleine Geschenke verteilen, 36 Prozent sagen, dass sie dies wahrscheinlich tun werden, 8 Prozent werden wahrscheinlich nicht schenken und 15 Prozent geben an, auf keinen Fall etwas herzugeben. „Auf jeden Fall unterstützt Halloween den Handel jährlich wiederkehrend, sodass auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten mit höheren Umsätzen gerechnet werden kann. Zugleich sorgt das Event dafür, dass Familien miteinander Zeit verbringen, egal ob durch das Verkleiden oder das gemeinsame Umherziehen“, ist Sonntag überzeugt.