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Hub4000
© Röbl

Start für AI Sandbox im Hub4000

Die AI Sandbox bietet Platz für Kooperationsprojekte und soll den Weg zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und industrieller Anwendung verkürzen.

Lesedauer: 3 Minuten

Aktualisiert am 08.09.2026

Mit dem Hub4000 und der nun eröffneten AI Sandbox ist die WKOÖ einem zentralen Anliegen der oberösterreichischen Industrie nachgekommen, die nach konkreten Lösungen für die KI in der Produktion sucht. Dass die Industrieunternehmen versuchen wollen, KI in ihre Prozesse einzubinden und damit wirtschaftlich erfolgreich zu sein, bestätigt auch eine Umfrage des IMAS-Instituts (siehe Grafik links). Mit der AI Sandbox stellt nun der Hub4000 die physische und digitale Infrastruktur für Versuchsanordnungen mit KI- und Robotik-Anwendungen in der Industrie bereit. In der Sandbox bestehen keine permanenten Installationen, ein Projektbereich wird temporär für die Dauer eines Projekts genutzt und danach wieder freigemacht.

„Erste Projekte sind bereits am Laufen“, so Martin Bergsmann, der Geschäftsführer des Hub4000. „Im Projekt HUM-MATIQ gehen neun Unternehmen zusammen mit wissenschaftlichen Partnern der Frage nach, ob ein humanoider Roboter selbst über die Verwendung schwerer Teile entscheiden und damit hantieren kann. Ein weiteres Projekt erforscht, wie Fachkräfte ohne Robotik-Vorwissen Robotern Aufgaben mittels Sprache und Demonstration vermitteln können.“

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© RöblHub4000-Geschäftsführer Martin Bergsmann, Landeshauptmann Thomas Stelzer und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer (v. l.) bei der Eröffnung der AI Sandbox.

Konkrete Anwendungen
„Oberösterreich soll zu einer führenden europäischen Region für industrielle künstliche Intelligenz werden“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der Eröffnung der AI Sandbox. „Entscheidend ist, dass aus Spitzenforschung konkrete Anwendungen, neue Produkte und zusätzliche Wertschöpfung entstehen. Mit dem Hub4000 schaffen wir dafür eine weitere wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.“

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WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer:
Forschung kommt in die Praxis

Bereits 2019 haben wir auf das Thema Künstliche Intelligenz gesetzt und es durch verschiedene Angebote den Betrieben nähergebracht. Angefangen von frühen Sensibilisierungsmaßnahmen durch Webinare zum Thema KI, u.a. mit Sepp Hochreiter als Referenten und mit rund 5000 Teilnehmern, über die KI-Tour, die seit 2024 Unternehmern konkrete Anleitungen zur Verwendung von KI gibt und schon jetzt rund 4300 Teilnehmer verzeichnen konnte, bis hin zu Großveranstaltungen bietet die WKOÖ genau die Unterstützung, die Betriebe benötigen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Ein weiterer Meilenstein ist die Gründung des Hub4000 im Juli dieses Jahres, der Lückenschluss zwischen Forschung und Industrie. Ziel ist, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in industrielle Anwendungen zu überführen. 

Mit der Eröffnung der AI Sandbox in der Tabakfabrik startet der Hub4000 nun in die Praxis. Gemeinsam mit den Hub4000-Partnern, der Upper Austrian Research GmbH, der JKU, der IT:U und der FH OÖ bietet die Wirtschaftskammer Oberösterreich dort einen Versuchsort für KI- und Robotikanwendungen in Industriebetrieben. Die Sandbox macht Experimentieren, Testen und Validieren auf neutralem Raum möglich. Der Hub4000 befähigt die oö. Industriebetriebe dazu, künstliche Intelligenz als entscheidenden Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen. Erste vielversprechende Projekte sind bereits gestartet. 

Mit der Eröffnung der AI Sandbox in der Tabakfabrik startet der Hub4000 nun in die Praxis. Die Sandbox macht Experimentieren, Testen und Validieren auf neutralem Raum möglich.

 

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