Keba setzt auf Industrial AI
Die Linzer Technologiegruppe Keba ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut gewachsen und setzt mit Keba Digital auf Industrial AI.
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Die Keba Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 (April 2025 bis März 2026) einen Gesamtumsatz von 544,4 Mio. Euro erzielt und damit laut CEO Christoph Knogler und CFO Andreas Schoberleitner ein solides Wachstum von rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht.
Keba beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter, gut die Hälfte in Österreich, ein Drittel in Deutschland und rund zehn Prozent in Asien. Insgesamt gibt es 28 Standorte in 16 Ländern. Vor allem in den USA wolle man die Marktpräsenz ausbauen. Der internationale Geschäftsanteil liegt bei rund 89 Prozent, davon werden rund 64 Prozent in der EU und 17 Prozent in Asien gemacht. 11 Prozent des Gruppenumsatzes werden in Österreich erwirtschaftet. 91,8 Mio. Euro sind 2025/26 in Forschung und Entwicklung investiert worden, was einer F&E-Quote von 16,9 Prozent entspricht.
Neues Zukunftsfeld
Ein besonderer strategischer Schwerpunkt lag im abgelaufenen Geschäftsjahr auf dem Ausbau des Software- und Digitalgeschäfts. Mit Keba Digital hat die Unternehmensgruppe ein neues Zukunftsfeld auf den Weg gebracht: Industrial Intelligence, also den Einsatz von KI in wertschöpfenden industriellen Prozessen. Keba verbindet dabei jahrzehntelange Erfahrung in industrietauglicher Software mit der Expertise des 2025 in die Gruppe integrierten KI-Spezialisten 7lytix und der eigenen Anwendungserfahrung mit KI in operativen Prozessen. Damit erweitert Keba ihr Angebot um digitale Lösungen, Services und KI-basierte Anwendungen für bestehende und neue Branchen. Keba Digital als neues Standbein ist laut Knogler ein „Meilenstein".
Drei Geschäftsfelder
Die Keba-Unternehmensgruppe besteht aus drei Geschäftsfeldern. „Im größten Geschäftsfeld Industrieautomation ist die Investitionsbereitschaft im europäischen Maschinen- und Anlagenbau eher verhalten geblieben, die internationalen Märkte zeigten sich dagegen stabiler. Im Bereich Energy Automation ist vor allem das Angebot an Ladelösungen ausgebaut worden. Der Bereich Handover Automation mit Technologien für Bankomaten und Paketstationen hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter sehr erfreulich entwickelt”, so Knogler.