LIMAK schließt 2025 „exzellent" ab
Rekordteilnehmerzahl an der LIMAK Austrian Business School trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Zwei MBA-Programmen wurde das FIBAA-Premium-Siegel verliehen. Executive Essentials wachsen weiter und etablieren erfolgreiche Konferenzformate.
Lesedauer: 4 Minuten
Die Linzer LIMAK Austrian Business School schloss das Jahr 2025 in allen drei Geschäftsbereichen über Plan ab und steigerte das Allzeithoch auf 3778 Teilnehmer. Die akademischen Programme entwickelten sich besonders erfolgreich und erzielten 2025 ein Rekordergebnis. LIMAK IN.SPIRE behauptete sich im herausfordernden Inhouse-Markt und die Executive Essentials konnten sich als kompaktes Weiterbildungs- und Konferenzformat weiter etablieren. Unternehmen haben wegen der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gezielt in Führungskräfte-Entwicklung investiert, um deren Management- und Leadership-Kompetenzen zu stärken. Damit konnte die LIMAK ihre starke Position im Bereich Executive weiter festlegen.
Führungskräfteentwicklung mit zentraler Bedeutung
Wie Präsident Florian Hagenauer (links im Bild) betont, konnte sich die Bildungseinrichtung trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hervorragend behaupten. „Besonders erfreulich ist, dass alle drei Geschäftsbereiche ihre Planwerte übertreffen konnten." Das zeige die Stärke des Portfolios, die hohe seitens der FIBAA bestätigte Qualität der Angebote und die Marktnähe des Teams.
Größter Erfolgsfaktor ist laut Hagenauer die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft. „Die LIMAK profitiert von ihrer Nähe zur Johannes-Kepler-Universität, einem starken Faculty-Netzwerk mit mehr als 200 Experten weltweit sowie einem intensiven Austausch mit den Unternehmen." Dadurch können, wie der Präsident ausführte, neue Themen frühzeitig aufgenommen und in wirksame MBA-Programme, Inhouse-Konzepte und Kurzformate übersetzt werden. Letztere finden regelmäßig statt.
Hervorragende Zusammenarbeit mit der JKU
JKU-Rektor Stefan Koch (rechts im Bild) freut sich über die hervorragende Zusammenarbeit und gratulierte zum stetigen Wachstum. „Die LIMAK hat auch im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen, dass ihre Programme am Puls der Zeit sind, eine hohe Qualität haben und die Anforderungen für eine postgraduale wirtschaftliche Ausbildung mehr als erfüllen." In Zeiten der digitalen Transformation und globalen Vernetzung habe lebenslanges Lernen eine besondere Bedeutung, so Koch. „Es freut mich daher sehr, dass unser Absolventen durch die Angebote der Business School eine Möglichkeit für eine weiterführende Ausbildung direkt am Campus haben." In diesem Zusammenhang kritisierte er aber auch die „unverhältnismäßigen Einsparungen im Bildungsbereich", die zwangsläufig zu Defiziten auch in diesem Sektor führen würden.
Wissenschaftliche Leiter Robert Breitenecker (2.v.r.) führte die erstmalige Durchführung des Programms „General Management for Future Business" an, die Nachfrage übertraf die Erwartungen deutlich. Ingesamt nahmen 30 Studenten am MBA und Universitätslehrgang im Frühjahrssemester teil. „Mit dem Programm ist es gelungen, vor allem Führungskräfte anzusprechen, die ihre Managementkompetenzen ganzheitlich erweitern und sich breiter für zukünftige Führungsaufgaben aufstellen möchten“, so Breitenecker.
LIMAK international im Spitzengrüppchen
Ein Höhepunkt für die LIMAK war der Abschluss des FIBAA-Re-Akkreditierungsverfahrens im November 2025. Die beiden Studiengänge „Executive MBA-Management & Leadership" sowie „Global Executive MBA" wurden nicht nur erfolgreich re-akkreditiert, sondern zusätzlich mit dem FIBAA-Premium-Siegel ausgezeichnet. „Die Auszeichnung bestätigt die hohe Qualität der Programme im nationalen und auch im internationalen Vergleich. Weltweit sind 1014 Studiengänge FIBAA-akkreditiert, davon wurden nur 34 Programme oder 3,4 Prozent mit dem Premium-Siegel ausgezeichnet. In Österreich sind derzeit nur elf akademische Programme FIBAA-akkreditiert, wovon zwei der drei Premium-Auszeichnungen auf die LIMAK entfallen. Die Anforderungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen oder mit „exzellent" bewertet.
Für 2026 wurden mehrere strategisch wichtige Weiterentwicklungen im LIMAK Programm-Portfolio initiiert. Dazu zählen die neue MBA-Spezialisierung „AI & New Technology Management" sowie der Ausbau des internationalen Angebots durch einen zusätzlichen Study-Trip nach Stockholm, neben USA (San Francisco/Silicon Valley) und China (Shanghai und Shenzen). Die MBA-Spezialisierung „Innovation Leadership & Business Renewal" wird neu entwickelt und fokussiert die Kompetenz, das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu erfinden.
KI-Transformation im IN.SPIRE-Fokus
LIMAK-Geschäftsführer Gerhard Leitner (2.v.l.) verwies auf die Sparte IN.SPIRE, die ebenfalls über Plan abschließen konnte. „Insgesamt konnten für 75 Unternehmen 170 Inhouse-Projekte zur Führungskräfte-Entwicklung umgesetzt werden. „ Seit der Gründung des Geschäftsbereichs vor 18 Jahren durch LIMAK IN.SPIRE Inhouse wurden für mehr als 150 Unternehmen mehr als 1600 maßgeschneiderte Führungskräfte-Entwicklungsprojekte in Österreich und weltweit, von USA bis Japan, umgesetzt. Die hohe Qualität dokumentiert die Bewertung mit der Schulnote 1,2 auf einer Skala von 1 bis 5, die die Teilnehmer vergaben. Einer der Schwerpunkte liegt auf der Schulung von Führungskräften im Umgang mit KI-Tools, was dabei helfen soll, die jeweiligen Unternehmen aktiv und kompetent durch die KI-Transformation zu führen. Zufrieden zeigt man sich mit der Entwicklung des zweiten LIMAK-Standorts in Wien.
LIMAK