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CSRD-Berichtspflicht
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Nachhaltigkeitsbericht für „Haus der Schlösser“

Unterstüt­zt durch die ÖKO- PLUS-Förderung der WKOÖ hat das „Haus der Schlösser“ einen Nachhaltigkeitsbericht für 2025 erstellt.

Lesedauer: 3 Minuten

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Aktualisiert am 29.05.2026

Ziel war, Nachhaltigkeitsaktivitäten erstmals systematisch zu erfassen und transparent darzustellen. Der Bericht dient künftig als wichtige Grundlage für öffentliche Ausschreibungen, die Zusammenarbeit mit größeren Geschäftskunden sowie für Marketing- und Kommunikationszwecke. Zu Beginn wurden mögliche Berichtsstandards geprüft. Sowohl der ÖKB-Hub als auch der VSME-Standard waren grundsätzlich geeignet. Aufgrund der Zielgruppen – insbesondere der öffentlichen Hand und institutioneller Kunden – fiel die Entscheidung auf den VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs) der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG). Dieser Standard wurde speziell für KMU entwickelt und ermöglicht eine strukturierte, praxisnahe und vergleichbare Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Der Nachhaltigkeitsbericht orientiert sich am „EFRAG Voluntary Sustainability Reporting Standard für nicht börsennotierte KMU“ in der Version vom Dezember 2024. Im ersten Schritt hat man in einer umfassenden Stakeholderanalyse alle relevanten Anspruchsgruppen des Unternehmens (Kunden, Lieferanten, Mitarbeitende und öffentliche Auftraggeber) und ihre Erwartungen an eine nachhaltige Unternehmensführung betrachtet.

Beim „Haus der Schlösser“ liegen die wesentlichen Hebel für Nachhaltigkeit insbesondere in der Produktauswahl, im Lieferkettenmanagement sowie in nachhaltigen Beschaffungsentscheidungen.

Auf dieser Basis wurden relevante Themenfelder und Datenpunkte für die Berichterstattung identifiziert. Gleichzeitig wurde berücksichtigt, welche Inhalte für das Unternehmen tatsächlich wesentlich sind und mit den vorhandenen Ressourcen sinnvoll erhoben werden können. Aufgrund der Unternehmensgröße und der strategischen Zielsetzung wurde entschieden, den Bericht zunächst auf das Basic Module des VSME-Standards zu konzentrieren. Das umfassendere „Comprehensive Module“ würde derzeit keinen zusätzlichen Mehrwert für die Zielgruppen bieten.

Produktauswahl, Lieferketten, nachhaltige Beschaffung

Während der Datenerhebung zeigte sich deutlich, dass Handelsunternehmen ein anderes Nachhaltigkeits- und Emissionsprofil aufweisen als Produktions- oder Dienstleistungsbetriebe. Beim „Haus der Schlösser“ liegen die wesentlichen Hebel für Nachhaltigkeit insbesondere in der Produktauswahl, im Lieferkettenmanagement sowie in nachhaltigen Beschaffungsentscheidungen. Diese Aspekte wurden daher besonders berücksichtigt.

Da das Unternehmen nicht unter die europäische Nachhaltigkeitsberichtspflicht (CSRD) fällt, steht die freiwillige und strategische Nachhaltigkeitskommunikation im Vordergrund. Ziel ist, die eigenen Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar zu machen und gleichzeitig eine verlässliche Informationsbasis für Geschäftspartner und öffentliche Auftraggeber zu schaffen. Im Zuge der Analyse wurden alle relevanten Datenpunkte gemeinsam mit dem Unternehmen erhoben und bewertet. Dabei zeigte sich, dass einige Bereiche im Unternehmenskontext keine wesentliche Rolle spielen. Dazu zählen etwa Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden, Biodiversität sowie Wasserverbrauch. Diese Themen wurden daher im Bericht als nicht wesentlich bzw. nicht anwendbar eingestuft.

Ein zentraler Bestandteil war die doppelte Wesentlichkeitsanalyse. Dabei wurden sowohl mögliche Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft als auch Risiken und Chancen für das Unternehmen selbst systematisch bewertet. Zusätzlich wurden die im VSME-Standard vorgesehenen Praktiken, Leitlinien und künftigen Initiativen geprüft und für die Berichterstattung aufbereitet.

Basis für transparente Nachhaltigkeitskommunikation

Alle Daten, Analysen und Ergebnisse wurden abschließend in einem strukturierten Nachhaltigkeitsbericht für 2025 zusammengeführt. Damit hat das „Haus der Schlösser“ nun eine fundierte Grundlage für eine transparente und nachvollziehbare Nachhaltigkeitskommunikation gegenüber internen und externen Stakeholdern.

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