Markus Berger folgt Georg Obereder als Gremialobmann
Georg Obereder hat seine Funktion als Gremialobmann des Papier- und Spielwarenhandels in der WKOÖ Markus Berger übergeben.
Lesedauer: 1 Minute
Obereder blickt auf eine erfolgreiche 26-jährige Tätigkeit in der Interessenvertretung zurück. Seit 2010 ist er als Obmann des oö. Papier- und Spielwarenhandels und seit 2020 auch auf Bundesebene tätig.
Markus Berger, geboren in Steyr, hat 2007 die Lehre als Großhandels- und Bürokaufmann absolviert. Er hat bereits 2004 gemeinsam mit seiner Mutter das Unternehmen Tinten-SHOP gegründet, das sich aus einem reinen Online-Shop 2009 zu einem stationären Geschäft in Haag am Hausruck entwickelt hat. Damit wurde auch das Sortiment umfassend erweitert, unter anderem um Papierwaren, Bürobedarf, Schulbedarf, Spielwaren und Geschenkartikel. Im Jahr 2012 folgte die Eröffnung des zweiten Standorts in Neumarkt im Hausruckkreis. Durch kontinuierliche Modernisierungen, Umbauten und Sortimentserweiterungen passte sich das Unternehmen laufend an die Bedürfnisse der Kunden an. 2022 ging schließlich das dritte Geschäft an den Start, das sich auf Holzwaren, personalisierte Geschenke sowie gelaserte und gravierte Produkte spezialisiert hat, sowohl für die eigenen Standorte als auch für den B2B-Bereich. Das Familienunternehmen, nun TSH Group KG, beschäftigt heute acht Mitarbeiter.
Eine seiner Hauptaufgaben sieht Berger, bisher Stellvertreter von Obereder, darin, den meist kleinen und mittelständischen stationären Fachhändlern den Rücken zu stärken und Ideen für eine erfolgreiche Zukunft des Fachhandels aufzuzeigen und umzusetzen. Wichtig sind für Berger auch eine solide Lehrlingsausbildung sowie die laufende Fortbildung von Mitarbeitern. Aus eigener Erfahrung in seinem Unternehmen kennt er die Bedeutung und Wichtigkeit des stationären Fachhandels, der Beratungskompetenz und des Online-Vertriebs und wird auch in diesem Bereich die von seinem Vorgänger initiierten Aktivitäten weiter ausbauen. Dabei ist ihm ein fairer Wettbewerb zwischen stationärem Handel und Online-Handel sehr wichtig, wobei beide Vertriebsformen auch künftig nicht wegzudenken sein werden. „Die Rahmenbedingungen müssen jedenfalls für beide fair sein und dürfen nicht zu Lasten einer Vertriebsform gehen“, so Berger.