Neues Energie-Dashboard bündelt relevante Infos
WKOÖ-Präsidentin Hummer: Aktueller Überblick für Betriebe immer wichtiger
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Bis zum Jahr 2040 wird der Stromverbrauch in Österreich voraussichtlich doppelt so hoch sein wie noch im Jahr 2020. Gründe dafür sind die Elektrifizierung von Industrie, Mobilität und Wärme sowie neue stromintensive Anwendungen, wie künstliche Intelligenz. „Diese Projekte für die industrielle und digitale Transformation sind auch für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich entscheidend, weil sie langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen. Die Transformation industrieller Prozesse und die Innovationskraft der oberösterreichischen Industrie kann uns also einen entscheidenden Vorsprung im globalen Wettbewerb der Wirtschaftsregionen bringen“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. „Für Unternehmen wird es somit immer wichtiger, rasch und unkompliziert zu wissen: Was passiert gerade am Energiemarkt – und was bedeutet das für mich? Genau hier setzt das neue Energie-Dashboard der WKO Oberösterreich an.“
Ab Anfang Oktober stellt die WKO Oberösterreich ihren Mitgliedern exklusiv dieses neue Online-Tool zur Verfügung. Der Anspruch ist dabei ganz bewusst einfach: Nicht lange suchen müssen, sondern mit wenigen Klicks sofort einen aktuellen Überblick bekommen. „Das Dashboard ist ein praktisches Informationsangebot für unsere Unternehmen. Es soll helfen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und besser einzuordnen“, so WKOÖ-Direktor Gerald Silberhumer. „Wir haben hier die wichtigsten energiewirtschaftlichen Informationen an einem Ort zusammengeführt. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung der Strom-, Gas-, Öl- und CO₂-Preise, Informationen zu den Gasspeicherständen sowie aktuellen Entwicklungen bei Gesetzen und energiepolitischen Maßnahmen.“
Begleitet wird das neue Energie-Dashboard der WKO Oberösterreich von einer laufenden Sensibilisierung der politischen Entscheidungsträger. Präsidentin Doris Hummer: „Es muss allen Verantwortlichen in unserem Land bewusst sein, dass sie jetzt alle Register ziehen müssen, um die extremen Energiepreise zu dämpfen und so die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe abzusichern. Ich begrüße daher die Reduktion der Mineralölsteuer. Aber auch bei Strom und Gas ist was zu tun: Auch Elektrizitäts- und Erdgasabgabe müssen ausgesetzt oder reduziert werden, ebenso wie die CO₂-Bepreisung!“